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HIMMELFAHRT DER GALGENTONI, DIE (1965)

Fernsehinszenierung der Erzählung von Egon Erwin Kisch

Autor: Egon Erwin Kisch
Dramaturgie: Dorothea Uebrig
Szenenbild: Werner Richter
Kostüme: Eva Fischer
Musik: Wolfgang Pietsch
Aufnahmeleitung: Horst Giesen
Bildregie: Vera Loebner
Regie: Rudolf Vedral

Personen und ihre Darsteller:

Präsident des Obersten Gerichtshofes (Hans-Joachim Hanisch), himmlischer Gerichtsschreiber (Roman Silberstein), höllischer Gerichtsschreiber (Reinhard Michalke), Wachtmeister (Otfried Knorr), die verstorbene Frieda Kniefall (Susanne Düllmann), der verstorbene Moritz Meseritzer (Helmut Straßburger), die verstorbene Toni Pelzer, genannt Galgentoni (Marianne Wünscher), die Kuppelboostn (Christa Pasemann), der blonde Willy (Harald Engelmann), 1. Wachposten am Himmelstor (Werner Riemann), 2. Wachposten am Himmelstor (Otto Schönfisch), 1. Wachposten am Höllentor (Peer Jäger), 2. Wachposten am Höllentor (Hans-Gerd Sonnenburg).
Anmerkung: Diese Besetzungslisten wurde nach einer Information des DRA vom 18.05.2017 überarbeitet.

Sendedaten:

16.09.1965 Erstausstrahlung

Inhalt:

Der "Rasende Reporter", Egon Erwin Kisch (1885-1948), schrieb die Erzählung "Himmelfahrt der Galgentoni" im Jahre 1924.In der Zeitschrift "Funk und Fernsehen der DDR", Nr. 38/1965, Seite 19, wurde zu dieser TV-Produktion wie folgt informiert:"Wenn der verehrte Zuschauer in der Programmspalte liest, dass ein Gerichtspräsident, ein Wachtmeister und Gerichtsschreiber zu den Personen unseres Stücks gehören, tippt er wahrscheinlich auf eine Kriminalstory. Falsch! Der hohe Gerichtshof befindet sich nicht auf unserer guten alten Erde, sondern im Himmel, und als solcher entsprang er der Phantasie Egon Erwin Kischs.Der `rasende Reporter` hatte Anfang der zwanziger Jahre die Hauptperson der Handlung, die Galgentoni, kennen gelernt. Von ihr, einer Vertreterin des `leichten Gewerbes`, erfuhr er, wie sie zu ihrem Spitznamen kam. Später hörte Kisch vom Tod der mit Mutterwitz begabten, resoluten Frau. Und er dachte sich die Geschichte aus, wie Toni im Fegefeuer erscheint, vor ihrem himmlischen Richter. Toni, deren Sünderegister wahrlich nicht klein ist, lässt schon alle Hoffnungen fahren; Erregung öffentlichen Ärgernisses, Körperverletzung, Unzucht und dergleichen stehen in ihren Akten. Aber die himmlische Gerechtigkeit greift ein. Toni hat eine wirklich gute Tat getan. Ganz spontan, ohne an die Folgen für sich zu denken, machte sie einem Menschen eine Freude - auf ihre Weise freilich. Da Selbstlosigkeit in einer Welt des Eigennutzes und Erwerbsbetriebes nicht gefragt ist, muss Toni ihr ganzes Leben lang unter dieser guten Tat leiden. Was ihr auf Erden versagt blieb, Kisch lässt es ihr im Himmel zuteil werden: Belohnung für ihre Güte. Wie die Belohnung aussieht, findet vielleicht nicht ganz unseren Beifall. Wir hätten ihr etwas Besseres gewünscht. Aber Toni kennt nun mal ihr Milieu. Und getreu dem Grundsatz `Jedem Menschen sein Himmelreich` erhält sie ihrs. ..."

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