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ARME KONRAD, DER (1966)

Fernsehinszenierung eines Schauspiels aus dem deutschen Bauernkrieg von Friedrich Wolf

Autor: Friedrich Wolf
Szenenbild: Herbert Michel
Musik: Paul Dessau
Regie: Gerd Keil

Personen und ihre Darsteller:

Konz (Dieter Franke), Geispeter (Rolf Römer), Bantelhans (Günter Naumann), Schneckenherodes (Hans-Joachim Hanisch), Sebastian (Ernst Meincke), Bruder Arnold (Winfried Wagner), Buckenbeck (Peter Kalisch), Entemeyer (Ernst Peter Berndt), der blinde Andres (Fritz Hofbauer), Fidi (Gunter Schoß), Res (Renate Reinecke), Anna (Annemone Haase), Herzog Ulrich (Wilfried Ortmann), Ritter Thum (Dieter Wien), Judica (Johanna Clas), Jörg von Weiler (Wolfram Handel), Molinaris (Heinz Scholz), Auerhahn (Egon Geißler).

Weitere Darsteller:

Trude Bechmann, Carola Braunbock, Ruth Kommerell, Felicitas Ritsch, Günter Arndt, Friedrich-Wilhelm Dann, Erhard Köster, Joachim Konrad, Gerhard Möbius, Werner Riemann, Peter Sodann, Franz Viehmann und andere.

Sendedaten:

22.05.1966 Erstausstrahlung; 27.12.1967 WDHL; 20.08.1969 WDHL; 04.01.1971 II. PR. WDHL; 29.10.1975 I. PR.; 21.11.1977 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Die Handlung des Schauspiels führte in die Zeit des Deutschen Bauernkriegs (ab 1524) zurück. "Der arme Konrad" war neben dem "Bundschuh" eine der ersten Organisationen leibeigener Bauern in Süddeutschland. Im Rahmen derer stellte man mit den "12 Artikeln des gemeinen Mannes" auch umfangreiche soziale Forderungen auf. Mit der Waffe in der Hand kämpfte die Bauernschaft für die Durchsetzung derer.Kernstück dieses Schauspiels ist ein Fastnachtsspiel, das so genannte "Narrengericht". In der Zeit des Bauernkriegs war eben dieses Narrengericht das Signal für die Bauern zum Aufstand gegen ihre Unterdrücker. Der Bauer Konz (Dieter Franke) sah in der Aufführung dieses Stücks eine ideale Quelle, um die Bauern auf den Kampf gegen die Fronherren einzustimmen. Doch er bewies auch Besonnenheit, in dem er vor einem möglichen Einsatz von Gewalt gegen die Besitzenden prüfte, ob es einen friedlichen Weg gibt, um ihre gerechten Forderungen gegenüber diesen durchzusetzen. So begibt er sich mit einer Bittschrift zum Herzog Ulrich (Wilfried Ortmann), doch der antwortet auf das Ansinnen von Konz nur mit Spott und Demütigungen. Doch als dann auch noch Soldaten des Herzogs das Narrengericht stören und die Darsteller inhaftieren wollen, ist das Maß voll: Der gemeine Mann greift zur Waffe, gewinnt die Oberhand und hält Gericht über diejenigen, die das Volk unterdrücken und ausplündern.Aber weil Verräter unter der Bauernschaft ihr Unwesen treiben und weil die Bauern selbst noch unentschlossen sind, was ihr weiteres Schicksal betrifft und sie somit die errungene Macht nicht mit aller Konsequenz nutzen, wird der Aufstand der einfachen Leute gegen die Besitzenden niedergeschlagen. Was bleibt, ist das Bewusstsein der Leute, eine gerechte Sache vertreten zu haben, und die Hoffnung auf einen späteren Sieg.

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