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ASCHENBRÖDEL (DDR-TV) (1976)

Fernsehinszenierung des Märchens von Jewgeni Schwarz

Aus dem Russischen von Günter Jäniche
Szenenbild: Gerhard Kulosa
Kostüme: Margarete Salow
Choreographie: Harald Engelmann
Musik: Hermann Anders
Kamera: Harry Valek
Regie: Alexander Wikarski

Personen und ihre Darsteller:

Aschenbrödel (Simone Frost), König (Wolfgang Greese), Prinz (Hans-Joachim Frank), Stiefmutter (Irma Münch), Anna (Solveig Müller), Marianne (Helga Hahnemann), Förster (Eberhard Mellies), Fee (Petra Hinze), Page (Kaspar Eichel), Marquis (Otmar Richter) sowie Edgar Külow, Klausjürgen Steinmann und Klaus Gehrke.

Sendedaten:

26.12.1976 I. PR. Erstausstrahlung; 27.05.1985 II. PR. Wiederholung

Inhalt:

Jewgeni Schwarz (1896-1958) hatte sich des bekannten Märchenmotivs um Aschenbrödel angenommen und diesen Stoff mit pointiertem Witz und viel Humor verarbeitet. Vor allem aber bietet seine Version eine zutiefst humanistische Tendenz, die er mit der Aussage beschrieb, dass es nicht ausreicht, gutmütig zu sein, sondern dass man nur etwas bewirken kann, wenn man gute Taten vollbringt. Abgeändert gegenüber dem Märchen der Brüder Grimm bekommt die Hauptfigur des Aschenbrödel ihre Hilfe von einer guten Fee, die auch dessen Patentante ist, und nicht von den Tauben.Das Los von Aschenbrödel unter der Knute der Stiefmutter ist ein schweres. Spott und Demütigungen muss das Mädchen ertragen und niedrigste, schwere Arbeiten verrichten. Nur zu gern würde sie auch auf den Ball des Königs gehen, um dort zu tanzen und ein paar schöne Stunden zu verbringen, aber eingeladen sind nur ihre Stiefschwestern und die Stiefmutter. Doch dann hilft ihr die gute Fee, unerkannt doch den Ball zu besuchen. Dabei begegnet sie dem Prinzen, beide verlieben sich ineinander. Der Zuber der Fee aber wirkt nur kurz: Aschenbrödel muss noch vor Mitternacht das Fest verlassen. Beim eiligen Verlassen dessen verliert sie einen Schuh, der Prinz findet ihn und sucht nun im ganzen Land nach der jungen Frau, dem dieser Schuh passt. Auch im Haus von Aschenbrödels Familie spricht er vor, womit auch die Stiefschwestern in ihrer Gier den Schuh anprobieren, doch diese Versuche scheitern kläglich - der Schuh ist zu klein. Doch wo ist die wahre Braut? Am Ende siegt durch Aschenbrödels Heirat mit dem Prinzen die Wahrhaftigkeit und innere Schönheit über Hochmut, Eitelkeit und Karrieresucht.

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