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FUND, DER (1964)

Ein Fernsehspiel von Rudolf Bartsch nach seinem Roman "Man kann nicht immer stumm sein"

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 48/1964, Seite 16; im Bild: Stefan Lisewski und Gisela Büttner.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 48/1964, Seite 16; im Bild: Stefan Lisewski und Gisela Büttner.

Autor: Rudolf Bartsch
Dramaturgie: Hildegard Tetzlaff
Szenenbild: Klaus Poppitz
Regie: Rudi Kurz

Personen und ihre Darsteller:

David Hopkow (Stefan Lisewski), Sherman (Joachim Tomaschewsky), Parker (Ernst Kahler), Jane (Brigitte Krause), Roberts (Heinz-Dieter Knaup), Cooker (Siegfried Weiß), Jack (Rolf Römer), Johnson (Karl M. Steffens), Stone, Sheriff (Erich Altrock), Bing, Polizist (Lothar Förster), Burton, Chauffeur (Kurt Müller-Reitzner), Joy, seine Frau (Margit Schaumäker), Betty (Gisela Büttner).

Weitere Darsteller:

Harald Halgardt, Horst Preusker, Hans Hardt-Hardtloff, Joachim Fuchs, Erich Brauer und andere.

Sendedaten:

24.11.1964 Erstausstrahlung; 25.11.1964 Wiederholung

Inhalt:

Die Hauptfigur dieser TV-Produktion, David Hopkow (Stefan Lisewski), ist als Sägewerksarbeiter bei Mr. Cooker (Siegfried Weiß) in Sheton tätig. Hopkow besitzt ein kleines Stück Sumpfland mit einem mehr als bescheidenem Häuschen darauf. Für seine Arbeit wird er schlecht bezahlt, doch mit dem, was er hat, muss er sich zufrieden geben, denn er ist und bleibt ein Neger, auch wenn seine Hautfarbe relativ hell ist. Sein privates Glück fand er in seiner Braut Betty (Gisela Büttner), die er von Herzen liebt und die er in naher Zukunft heiraten möchte.Mr. Cooker ist am Kauf von Hopkows Land interessiert. Doch David will nicht verkaufen, weil er für den Fall seiner Arbeitslosigkeit plant, das Land dann selbst zu bewirtschaften, um eine Existenzgrundlage zu haben. Doch der Druck auf Hopkow nimmt zu, aus freundlichem Zureden werden zunehmend Drohungen. So erbittet David sich noch einen Tag Bedenkzeit.Angetrunken von dem reichlich bei Cooker genossenen Wein kommt Hopkow nach Hause und findet zu seinem Entsetzen vor seiner Haustür einen Toten. Im Angesicht der bestehenden Differenzen zwischen Schwarzen und Weißen fasst er den Entschluss, die Leiche verschwinden zu lassen, um nicht in den Verdacht zu geraten, dass er diesen Mann, einen Weißen, umgebracht habe. So bringt er den Toten durch den Wald in ein Sumpfgebiet, wobei er aber beobachtet wird. Der Zeuge dessen erstattet Anzeige, und Hopkow gerät damit in ein Kesseltreiben hinein, dessen Hauptinitiator Mr. Cooker, der reiche Sägewerksbesitzer, ist, der sein "Werk" auf diese Weise zu Ende bringen will, sich des Stückchen Landes von Hopkow zu bemächtigen. Schließlich wird gegen Hopkow der Prozess vor Gericht eröffnet. Dem Angeklagten verbleibt nur die Hoffnung, seine Unschuld doch noch zu beweisen, in dem die wahren Geschehnisse um den Mord aufgedeckt werden, denn die Richter sind voreingenommen und tun alles, um eine Verurteilung Hopkows zu erreichen. So beruhen dessen Hoffnungen auf den Ermittlungen von Rechtsanwalt Sherman (Joachim Tomaschesky), die er zusammen mit den Freunden Davids intensiv führt, um ihn vor dem elektrischen Stuhl zu bewahren.

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