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GALGENSPIEL, DAS (1958)

Fernsehaufführung eines Stücks von Richard Leisting

Autor/Szenarium: Richard Leisting
Szenenbild und Kostüme: Eberhard Bleichert
Musik: Kurt Natusch
Fernsehkameras: Dieter Naujeck/Ursula Arnold/Klaus-Dieter Ahlgrimm
Inszenierung: Horst Schönemann
Fernsehregie: Heinz Seibert

Personen und ihre Darsteller:

Andi (Alfred Müller), Erster Richter (Wolfgang Bonness), Zweiter Richter (Uwe-Detlev Jessen), Peter Kranz (Ludwig R. Herrmann), seine Frau (Hannelore Fischer), Handelsherr (Rudolf Reinhardt), seine Schwester (Helli Ohnesorge), Schreiber (Richard Seiffert), Hausdame (Jenny Büttner), Bauer (Paul Büttner), Junge (Doris Abesser), Henker (Armin Stolper), 1. Soldat (Dietrich Goldberg), 2. Soldat (Willy Teschner).

Sendedaten:

23.08.1958 Erstausstrahlung
Anmerkung: In der Zeitschrift "Unser Rundfunk", Nr. 31/1958, Seite 12, war die Erstausstrahlung dieser Fernsehaufführung bereits für den 27.07.1958 angekündigt worden. Es gab dann eine Änderung, die Erstaufführung erfolgte erst am 23.08.1958.

Inhalt:

Die Handlung des Stücks führte in das spätmittelalterliche Deutschland. Gegen eine Fuhrmann (Ludwig R. Herrmann) wird Anklage erhoben, weil er die Schwester eines vermögenden Handelsherrn verführt haben soll. Als Strafe droht in diesem Fall der Tod durch den Strang. Und das Gericht scheint sich dem auch anzunähern, weil es der Wunsch eben dieses einflussreichen Handelsherrn ist. So sind sie die Vertreter des Rechts einig, diese Angelegenheit mit einem entsprechendem Urteil umgehend abzuschließen.Doch sie haben nicht mit dem Eingreifen des im Volk beliebten Landstreichers Andi (Alfred Müller), der in der Tradition einer Eulenspiegelfigur mit Schläue und Witz die Verteidigung des Fuhrmanns übernimmt. Im Verlaufe des Verfahrens beweist er dem Gericht, dass der Fuhrmann nicht der Verführer, sondern der Verführte in dieser Sache war. Als dann noch die wahren Gründe dieser Verführung offenbart werden, sehen die Richter keine andere Möglichkeit, als für den Fuhrmann den Freispruch zu verkünden.So zeigt diese Geschichte, dass auch ein Mensch niederen Standes, recht- und besitzlos, der zunächst von der Justiz schon ob seines Standes vorverurteilt wurde, doch durch die Offenlegung der Wahrheit und die Sympathie des Volkes zu seinem Recht kommen kann.Diese TV-Produktion wurde mit einem Gastspiel des Stadttheaters Senftenberg realisiert.

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