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MARKTPLATZ DER SENSATIONEN (1963)

Fernsehinszenierung nach Egon Erwin Kisch von Milos Rehak

Deutsch von Lise Scheuerová
Szenenbild: Manfred Glöckner
Kostüme: Elisabeth Lützenberg
Musik: Rolf Kuhl
Inszenierung: Fred Mahr

Personen und ihre Darsteller:

Egon Erwin Kisch (Klaus Piontek), Brauner, Chefredakteur (Arthur Jopp), Schembera, Polizeikommissar (Fritz Links), Pilarsch, Regierungsrat (Adolf-Peter Hoffmann), Emilie (Sonja Hörbing), Lokalreporter Betzek (Hans Knötzsch), Wejwara (Gustav Stähnisch), Wilde (Rolf Römer), Batzula (Georg-Michael Wagner), Wut (Hans Fiebrandt), Specht, Redaktionsleiter (Friedrich Teitge), Oberkellner Antonin (Harald Grünert), Bruna, Mühlenbesitzer (Günter Ott) und andere.

Sendedaten:

08.12.1963 Erstausstrahlung; 14.01.1964 WDHL; 07.08.1967 WDHL.

Inhalt:

Die Reportagebände von Egon Erwin Kisch (1885-1948) sind weltberühmt. Im "Marktplatz der Sensationen" findet der geneigte Leser eine Zusammenfassung von Erlebnissen und Ereignissen aus Kischs Jugend und aus seinen ersten Jahren als Journalist in Prag vor. Der tschechische Schriftsteller Milos Rehak dramatisierte einige Geschichten daraus und schuf damit die literarische Vorlage für diese Fernsehinszenierung.Der junge Draufgänger Kisch (Klaus Piontek) ist bei der Zeitung "Bohemia" in Prag als Lokalreporter tätig. Seine Feuerprobe besteht er hier mit Bravour. Allerdings begibt er sich damit auch in einen Konflikt zwischen Erfolg und Wahrheit. Zunächst begeistert er sich noch für die Sensation als solche, als etwas Außergewöhnliches und Aufregendes. Mit Neugier und Spaß ist er stets auf der Suche nach neuen Geschehnissen. So kann er auch der Prager Polizei einen wichtigen Hinweis zum beabsichtigten überfall einer Verbrecherbande geben, der durch seine Vorwarnung verhindert werden kann. Damit und durch andere spektakuläre Enthüllungen und Artikel wird Kisch zu einem berühmten Mann, gefürchtet und beneidet von etlichen Leuten.Doch diese Phase inmitten der Sensationen hält nicht lange an. Schon bald erkennt Kisch, dass es für einen erfolgreichen und menschlich eingestellten Journalisten viel mehr auf die Wahrheit, die enthüllt werden muss, ankommt und nicht auf die "nackte" Sensation. Was er beibehält, ist seine Neugier, worauf es ihm ankommt, ist, mit Leidenschaft und Unnachgiebigkeit die Wahrheit zu suchen und offen zu legen. Dabei macht er auch nicht halt vor den Großen der Welt, mit seinem Tun nähert er sich Kaisern und Fürsten und bringt frischen Wind in die Diplomatie Europas. Diese Neuausrichtung seines Agierens ist allerdings seiner Karriere nicht nützlich, aber diese opfert er gern, damit er keine faulen Kompromisse eingehen muss. Das hat dazu geführt, dass Kisch bis in die Neuzeit vielen Menschen als "rasender Reporter" bekannt ist und bleibt.

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