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TANZMÄDCHEN FÜR ISTANBUL (1960)

Ein Fernsehspiel von Hans von Oettingen

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 45/1960; im Bild: Harry Riebauer und Helga Piur

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 45/1960; im Bild: Harry Riebauer und Helga Piur

Autor: Hans von Oettingen
Dramaturgie: Gottfried Grohmann
Szenenbild: Georg Kranz
Kostüme: Gerda Sachs
Inszenierung: Peter Hagen
Bildregie: Klaus Kunick

Personen und ihre Darsteller:

Marion (Evelyn Cron), Hella (Nana Osten), Eva (Astrid Much), Inge (Helga Piur), Ruth (Christina Kabs), Elsa (Sonja Schlösser), Black (Harry Riebauer), Micky (Siegfried Kilian), Jim (Adolf-Peter Hoffmann), Jonny (Henare Gilbert), Lolita (Immo Camrath), Madame Hortence (Loni Michelis), Herr de Vries (Heinz Frölich), Dr. Lilienthal (Peter Brang), Senatorin (Else Koren), Marions Mutter (Elfriede Florin), Marions Bruder (Klaus-Jürgen Dobschinski), der Pianist (Hans-Dieter Schlegel), Inspektor Ükmann (Günter Margo), Polizeioffizier (Karl-Heinz Weiß), Chef eines Möbelhauses (Hans Steinberg).

Weitere Darsteller:

Berti Deutsch, Karl Brenk, Veronika Axmann, Marianne Behrens, Siegfried Fomm, Fritz Mohr, Hans Elsner und andere.

Sendedaten:

03.11.1960 Erstausstrahlung; 25.07.1961 Wiederholung; 12.10.1962 Wiederholung

Inhalt:

Das Fernsehspiel von Hans von Oettingen schilderte das Schicksal einiger junger Frauen aus Westberlin, die von gewissenlosen Managern als Tanzmädchen nach Istanbul verbracht wurden. Die Handlung des Stücks entlarvte die Methoden modernen Menschenhandels und verwies auf gesellschaftliche Zustände in der kapitalistischen Welt, die es Mädchenhändlern, auch in Westdeutschland und Westberlin, gestatten, ihr kritikwürdiges Gewerbe auszuüben.
Wie können Mädchen und junge Frauen in eine solche Situation geraten? Oftmals lockt man sie mit Lehrlingsverträgen, mit denen eine Ausbildung zur Tänzerin angepriesen wird. In den Verträgen selbst verankert man dann Artikel, in denen die Mädchen zustimmen, dass sie zwecks Erlernens und Ausübens ihres Berufs ihrem Lehrherrn an festgelegte Orte zu folgen haben. Das funktioniert dann so, dass man sie als “blonde Fracht” in südliche Länder “exportiert”, wo sie in Bordellen zwischen Istanbul und Perpignan unter strenger Aufsicht dieser “Lehrherrn” ihre Dienste anzubieten haben. Die Menschen, die hinter diesen Machenschaften stecken, tarnen ihre Firma als Künstleragentur oder Studio für Mannequins. Wird eines der Mädchen oder vertretungsweise ihre Eltern vertragsbrüchig, werden Konventionalstrafen zwischen 3000 bis 5000 DM fällig.

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