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TRAURIGE GESCHICHTE VON FRIEDRICH DEM GROßEN, DIE (1982)

Ein Fragment von Heinrich Mann mit dem Versuch einer Ergänzung von Alexander Lang

Szenarium: Alexander Lang
Dramaturgie: Ilse Galfert
Bühnenbild: Gero Troike
Musik: Uwe Hilprecht
Fernsehregie: Peter Vogel/Wolfgang Münstermann
Regie: Alexander Lang

Personen und ihre Darsteller:

König Friedrich Wilhelm I. (Kurt Böwe), Königin Sophie Dorothee (Katja Paryla), Kronprinz Friedrich (Katrin Klein), Prinzessin Wilhelmine (Simone von Zglinicki), Minister von Grumbkow (Otto Mellies), Graf Seckendorf (Dietrich Körner), Fürst von Anhalt (Horst Manz), Gundling (Christian Grashof), Fürstin Gallitzin (Inge Keller), Katte (Roman Kaminski), Graf Finckenstein (Günter Sonnenberg), Obrist von Kalkstein (Horst Weinheimer), Eversmann, Kattes Vater (Volkmar Kleinert), Francke (Lothar Förster) und andere.

Sendedaten:

08.01.1983 II. PR. Erstausstrahlung

Inhalt:

Der Regisseur und Schauspieler Alexander Lang entdeckte das Fragment von Heinrich Mann für die Bühne und ergänzte es literarisch unter Nutzung von historischen Quellen und solchen des Dichters selbst. Das Stück schilderte die Geschichte der Kindheit und Jugend Friedrich II. von Preußen. Das DDR-Fernsehen präsentierte eine Inszenierung des Deutschen Theaters Berlin.
So sieht der Zuschauer, wie der Ungehorsam in der eigenen Familie König Friedrich Wilhelm I. von Preußen (Kurt Böwe) zur Raserei bringt, dies vordergründig verursacht durch das Verhalten von Kronprinz Friedrich, dem späteren Friedrich II. Dieser versucht auf seine ganz eigene Art, sich dem despotischen Zwang des Vaters zu entziehen. In solchen Situationen sehen sich Minister von Grumbkow (Otto Mellies) und Graf Seckendorf (Dietrich Körner) dem Jähzorn und diversen diplomatischen und familiären Verwicklungen ausgesetzt und haben größte Mühe, die Wogen einigermaßen zu glätten.
Alexander Lang hatte interessanter Weise den Part des jungen Friedrich nicht mit einem männlichen Darsteller besetzt, sondern mit der jungen Schauspielerin Katrin Klein, Tochter des bekannten Mimen Erik S. Klein. Das war dadurch bedingt, dass Lang der Meinung war, ein Mädchen könne weicher, zarter und zerbrechlicher agieren und damit die starke Sensibilität von Kronprinz Friedrich besser zum Ausdruck bringen.

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