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SIEBEN TOTE SUCHEN EINEN MÖRDER (1962)

Ein Kriminal-Fernsehspiel von Hans Pfeiffer nach seinem Hörspiel "Salto mortale"

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 32/1962, Seite 15; im Bild: Hanneliese Shantin.

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 32/1962, Seite 15; im Bild: Hanneliese Shantin.

Autor: Hans Pfeiffer
Dramaturgie: Dr. Günter Kaltofen
Szenenbild: Christoph Lindemann
Inszenierung: Hans-Joachim Hildebrandt

Personen und ihre Darsteller:

Kragenmayr, Archivar (Kurt Müller-Reitzner), Witwe Kinsock (Hanneliese Shantin), Dobermann, Reporter (Jan-Franz Krüger), Schmidtchen, Kriminalkommissar (Alfred Driesener-Tressin), Nr. 5 (Ewald Wolf), Nr. 6 (Jürgen Holtz), Nr. 7 (Wolf Kaiser) und Irene Fischer.

Sendedaten:

05.08.1962 Erstausstrahlung; 18.09.1964 Wiederholung

Inhalt:

Der Hamburger Massenmörder Kragenmayr (Kurt Müller-Reitzner) hatte sieben Morde gestanden. Der Fall konnte abgeschlossen und die Anklage erhoben werden. Einige Zeit später entdeckte die Witwe Kinsock (Hanneliese Shantin) einige Tagebuchnotizen Kragenmayrs, die über die Motive seiner Mordgeschichten in abstruser Weise Auskunft geben.Mörder zu sein, dass war für Kragenmayr die einzige Möglichkeit, sich aus der Anonymität einer Kellerassel herauszuheben; mit einer Kellerassel verglich er sich, weil er als Archivar seinen Arbeitsplatz im Keller eines Zeitungskonzerns hatte. Doch Mörder zu sein, dass versprach - nach Kragenmayrs Meinung - auch für die Menschen um ihn herum, quasi eine Notwendigkeit zu sein, denn wie sollte zum Beispiel ein Kommissar Schmidtchen (Alfred Driesener-Tressin) seinen Tag verbringen, wenn er nicht Kragenmayrs Morde aufzuklären hätte? Und was wäre die Witwe Kinsock ohne die Groschenhefte, die über blutrünstige Taten erzählten, die natürlich vorher begangen werden mussten. Selbst der Reporter Dobermann (Jan-Franz Krüger) war in gewisser Weise auf Kragenmayr angewiesen, denn über was sollte er in seinem Käseblatt schreiben, wenn da nicht seine Verbrechen für entsprechende Vorlagen sorgten. Sie sind diese Figuren aufeinander angewiesen, erweisen dem Mörder die Ehre, damit er mit seinem Tun ihnen zum Ruhm verhelfen könne.Kragenmayr erfährt also durch die Tätigkeiten der Genannten eine öffentliche "Anerkennung", die ihm als Kellerassel verwehrt geblieben war und die ihn in die Schlagzeilen der Gazetten bringt, gleichwohl mir Kaiserinnen oder skandalumwitterten Filmstars. So gesehen kann man als Mörder seinen Lebenslauf zur eigenen Zufriedenheit und Selbstachtung gestalten!

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