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TAGE DER COMMUNE, DIE (1966)

Fernsehaufführung eines Parabelstücks von Bertolt Brecht

Bühnenbild und Kostüme: Karl von Appen
Musik: Hanns Eisler
Inszenierung: Manfred Wekwerth und Joachim Tenschert
Fernsehregie: Kurt Veth/Hubert Kreuz

Personen und ihre Darsteller:

Angelica Domröse, Gisela May, Renate Richter, Bruno Carstens, Martin Flörchinger, Hermann Hiesgen, Wolf Kaiser, Peter Kalisch, Manfred Karge, Heinz-Dieter Knaup, Stefan Lisewski, Günter Naumann, Ekkehard Schall, Raimund Schelcher, Willi Schwabe, Hilmar Thate, Siegfried Weiß und andere.

Sendedaten:

17.04.1966 Erstausstrahlung

Inhalt:

Bertolt Brecht (1898-1956) hatte die Hauptarbeit an diesem Stück in den Jahren 1948/49 geleistet. Die Uraufführung von "Die Tage der Commune" erfolgte aber erst nach dem Tode Brechts: am 17.11.1956 am Städtischen Theater in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). Dieser große Abstand war vornehmlich auf die Kritik der SED an dem Parabelstück zurückzuführen; man warf Brecht vor, dass es subjektivistische Tendenzen zeige und eine Art von Zukunftspessionismus in sich trage.Die Handlung selbst ist zur Zeit der Pariser Kommune (1871) angesiedelt. Im Mittelpunkt stehen fiktionale Personen, die vom Typ für viele andere stehen und rund um ein Café im Stadtteil Montmartre wohnen, dazu treten historische Persönlichkeiten in Erscheinung. Diese Leute aus Paris empfinden viel Sympathie für das Zentralkomitee der Commune, das im Rathaus die Macht ergreift und im Sinne der einfachen Leute regieren will. Doch die Tage der Commune sind gezählt, weil ihre Führung an liberalen Vorurteilen und überholten Rechtsauffassungen festhält. Sie schlagen keinen radikal-revolutionären Weg ein und veranlassen die Massen zur Zurückhaltung. Zudem akzeptieren sie die Unantastbarkeit der Bank von Frankreich, und es gelingt ihnen nicht, in den eigenen Reihen die militärische Disziplin in jedem Moment zu wahren. So sieht sich die Commune letztlich einer militärisch und finanziell gestärkten Reaktion gegenüber, die Paris angreift, um die Commune zu besiegen. Auch das zu allem entschlossene Proletariat der französischen Hauptstadt kann diesen Kräften dauerhaft kein Paroli bieten, es werden Barrikaden errichtet, auf denen es kämpft und schließlich stirbt.Die Zuschauer sahen eine Aufführung des Stücks mit dem Berliner Ensembles, eingerichtet für den DFF.

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