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ZIELANSPRACHE (1967)

Inquest von Hans Pfeiffer

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 29/1967, Seite 17; im Bild: Jürgen Holtz, Karin Ugowski und Willi Narloch

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 29/1967, Seite 17; im Bild: Jürgen Holtz, Karin Ugowski und Willi Narloch

Autor: Hans Pfeiffer
Dramaturgie: Dr. Günter Kaltofen
Szenenbild: Heinz Zeise
Regie: Ursula Reinhold

Personen und ihre Darsteller:

Paul Anders (Willi Narloch), Frau Andres (Steffie Spira), Hans Gast (Jürgen Holtz), Brigitte Fuhrmann (Karin Ugowski), Soldat Fuhrmann (Günter Wolf), Major Kersten (Wolfgang Sasse), General Greiner (Heinz Schröder), Staatsminister Gundelfinger (Siegfried Kilian), Vöglein (Kurt Steingraf).

Sendedaten:

18.07.1967 Erstausstrahlung

Inhalt:

In der Zeitschrift “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 29/1967, Seite 17, wird zu dieser TV-Produktion des DFF wie folgt ausgeführt:
“… Nach angelsächsischem Recht findet bei einem unnatürlichen Todesfall ein Inquest statt, eine Art öffentliche Voruntersuchung über die Todesursache. Ein unnatürlicher Tod kann sich als Unfall herausstellen, als Selbstmord oder Mord (bzw. Tötung durch fremde Hand). Der Gewerkschafter Paul Anders stellte als Inquestor die gleiche Frage: Unfall, Selbstmord oder Mord? Der Tod von Frau Gast wird unter diesen drei Aspekten untersucht, und bald muss sich die medizinisch-kriminalistische Fragestellung zu einer gesellschaftspolitischen ausweiten.
Vor vier Tagen starb Frau Gast, 27 Jahre alt. `Ein unnatürlicher Todesfall`, lautet die Diagnose der Gerichtsmediziner, als Folge tödlicher Verletzungen durch verirrte Panzergranaten bei einem Bundeswehrmanöver. Offiziell spricht man von einem Unfall. Der Mann der Toten aber nennt es Mord, und der Panzersoldat ist für ihn der Mörder, an dem er sich persönlich rächen will. Paul Anders aber versucht, diese Tat zu verhindern und Gast begreiflich zu machen, dass die Schuldigen woanders sitzen.
In der westdeutschen Wirklichkeit ließe sich ein solcher Inquest nicht so durchführen, wie es für die volle Aufdeckung der Wahrheit notwendig wäre. Niemals würden sich die wahrhaft Schuldigen einer solchen Untersuchung stellen. Es musste also eine fiktive, eine Als-Ob-Situation geschaffen werden, die eine solche Konfrontation ermöglicht: Der Inquest vollzieht sich in der Vorstellung des Inquestors Paul Anders.”

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