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WEG NACH FÜSSEN, DER (INSZENIERUNG 50ER JAHRE) (1956)

Fernsehaufführung eines Schauspiels in fünf Akten von Johannes R. Becher

Foto: “Unser Rundfunk”, Nr. 13/1956, Seite 12; im Bild: Albert Hetterle und Sabine Krug.

Foto: “Unser Rundfunk”, Nr. 13/1956, Seite 12; im Bild: Albert Hetterle und Sabine Krug.

Autor: Johannes R. Becher
Ausstattung: Erich Geister/Joachim Bette
Musik: Paul Dessau
Fernsehregie: Peter Hagen
Regie: Maxim Vallentin

Personen und ihre Darsteller:

Friedrich Knauer, Geheimrat, Dr.-Ing. h. c., Inhaber der Knauerwerke (Kurt Steingraf), Eva Knauer (Sabine Krug), Kurt Knauer (Walter Jupé), Tante Frieda (Lotte Loebinger), Ernst Rocholl, ein Maler (Hans-Peter Minetti), Leutwein (Willy Narloch), Rosenzweig, Bankier (Siegfried Weiß), A. Hitler (Horst Oberländer), ein Unbekannter (Albert Hetterle), ein alter Arbeiter (Leonhard Ritter), ein Funkreporter (Siegfried Göhler), erster Arbeiter (Heinz Scholz), zweiter Arbeiter (Erich Mirek), Soldaten (Gert Beinemann/Horst Oberländer/Wilhelm Gröhl/Wilhelm Thielmann/Siegfried Puhl/Jochen Thomas/Achim Hübner/Erich Mirek), ein Diener bei Knauer (Paul Zeidler).

Sendedaten:

30.03.1956 Erstausstrahlung

Inhalt:

Johannes R. Becher (1891-1958) war ein deutscher expressionistischer Dichter. Daneben war er Politiker (Minister für Kultur in der DDR), zudem fungierte er als erster Präsident des Kulturbundes der DDR. Becher war auch der Verfasser des Textes der Nationalhymne der DDR.Im Jahre 1934 wurde Becher von den Nazis aus Deutschland ausgewiesen. Und in der Emigration entstand unter anderem das Drama "Der Weg nach Füssen", in dem er sich mit der jüngsten deutschen Vergangenheit auseinander setzte.Zentrale Figur des Stücks ist Geheimrat Friedrich Knauer (Kurt Steingraf), Inhaber einer Panzerschmiede. Er schließt einen Pakt mit den Faschisten, weil ihm das hohe Profite bei einer Ausweitung seines Werkes sichert. Ohne Skrupel eignet er sich das Vermögen seines jüdischen Freundes, des Bankiers Rosenzweig (Siegfried Weiß), an. Und er hat auch keine Bedenken, deutsche Soldaten in den Krieg zu schicken, weil die Aussichten auf dann zu erwartende Gewinne sein Gewissen längst zur Abschaltung brachte. Doch Becher nimmt auch Bezug darauf, dass es nicht nur Faschisten unter den Deutschen gab, so wie Knauer, sondern dass es auch Deutsche gab, die sich den Nazis entgegenstellten. Hier ist es der "Unbekannte" (Albert Hetterle), der das wahre, fortschrittliche Deutschland verkörpert. Er und seine Genossen werden nach dem Untergang der Barbarei ein neues Deutschland aufbauen - friedlich und demokratisch.Die Aufführung des Schauspiels im DFF erfolgte mit einer Direktübertragung aus dem Maxim-Gorki-Theater Berlin.

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