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WOLODJA (1967)

Ein Fernsehspiel von Bernhard Seeger

Autor: Bernhard Seeger
Dramaturgie: Friedemann Spangenberg
Szenenbild: Harro Neujahr
Regie: Peter Hagen

Personen und ihre Darsteller:

Vika Welzowa (Larissa Naryshkina als junge Vika; Manja Behrens als ältere Vika), Käthe Schürer (Helga Raumer), Waldemar Schürer (Hansgerd Sonnenburg), Franz Bergner (Horst Hiemer), Wadim Marenikow (Helmut Müller-Lankow), Anton Belka (Horst Schulze), Wolodjas Großmutter (Lotte Loebinger), Sergeant (Frantisek Pálka), Soldat Pjotr (Igor Werner), die Kieferts (Maria Kühne/Kurt Müller-Reitzner) und der Junge Wolodja.

Sendedaten:

22.10.1967 Erstausstrahlung; 14.01.1968 WDHL; 01.11.1968 WDHL; 27.07.1970 I. PR. WDHL.

Inhalt:

"Wolodja" offerierte den DFF-Zuschauern nicht mehr und nicht weniger als die Geschichte eines Menschenschicksals. Den Machern des Films ging es um die Vermittlung hoher humanitärer und philosophischer Werte des menschlichen Daseins. Im Konkreten geht es um das Schicksal zweier Mütter, verbunden mit dem dramatischen Lebensweg eines Jungen bzw. jungen Mannes, der als Kind von den deutschen Faschisten aus seiner Heimat, der Sowjetunion, nach Deutschland verschleppt wurde und nun in der DDR zu einem selbstbewussten Sozialisten heranwuchs. Dass er quasi zwei Mütter hatte, sollte ihn noch tief greifend beschäftigen.Wolodja Schürer, jetzt 28 Jahre alt, ist selbst sehr bemüht, die weißen Flecken in seinen Kindheitserinnerungen zu erhellen und aufzuklären. Erzählt wird aber auch aus der Sicht "deutschen" Mutter, einer Kommunistin, die Wolodjas Lebensweg hautnah bekleidet hat, beginnend noch zu Zeiten des Hitlerfaschismus. Seit dieser Zeit wurde aus der jungen Frau, damals Dienstmädchen, eine erfahrene Juristin. Und letztens schildert das Fernsehspiel auch Geschehnisse aus dem Leben der "russischen" Mutter Wolodjas, dies aus der furchtbaren Zeit kurz nach dem überfall der Nazis auf die Sowjetunion.Der kontrastreiche Episodenteil aus der Sicht dieser drei Personen, dargestellt mit unterschiedlichen Temperamenten, Charakteren und Situationen, wird dann überführt in eine sachlich dargebotene Live-Spielhandlung, angesiedelt in der Gegenwart. Die einander tangierenden Lebensabschnitte dieser drei Personen wurden vom Autor Bernhard Seeger zu einer interessanten Abhandlung eines sozialistischen Humanismus - mit einem der Sache angepassten verhaltenem Pathos - verknüpft.

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