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ZU VIELE KREUZE (1964)

Ein Fernsehspiel von Jurek Becker

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 11/1964, Seite 16; im Bild: Heinz-Werner Pätzold und Ingeborg Schumacher.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 11/1964, Seite 16; im Bild: Heinz-Werner Pätzold und Ingeborg Schumacher.

Autor: Jurek Becker
Dramaturgie: Gottfried Grohmann
Szenenbild: Günter Broberg
Inszenierung: Ralph J. Boettner

Personen und ihre Darsteller:

Ammer, Grubendirektor (Heinz-Werner Pätzold), Dr. Wieland, Direktionsmitglied (Otto Mellies), Schulte, Grubenangestellter (Paul Berndt), Schmidt, Bergmann (Ernst Kahler), Eva (Erika Müller-Fürstenau), Vater (Fritz Links), Fräulein Bendow, Sekretärin (Ingeborg Schumacher), Kramm, Steiger (Rudolf Ulrich).

Weitere Darsteller:

Kurt Böwe, Wolfgang Lohse, Karl M. Steffens, Rudolf Penka, Harry Studt, Kurt Müller-Reitzner, Else Koren und andere.

Sendedaten:

10.03.1964 Erstausstrahlung; 16.04.1964 Wiederholung

Inhalt:

Ein Unglück ist in einem Bergwerk geschehen. Ein Klärteich, der von Fachleuten projektiert und erbaut wurde, ist gebrochen, und eine halbe Million Kubikmeter Wasser überflutet darauf hin die Stollen und Schächte der Grube. Zum Zeitpunkt, als dieses Unglück geschah, befanden sich 129 Bergleute im Schacht. über sie ergoss sich eine schlammige Sintflut. Das alles ereignete sich am 24. Oktober 1963 in der Eisenerzgrube "Mathilde" in Lengede/BRD.Die Rundfunk- und Fernsehstationen des Landes unterbrachen ihre Programme. Millionen von Menschen bangten um das Leben der Männer, das Mitgefühl war auch bei den Angehörigen. Die Männer unter Tage, die den Wassermassen nicht entkommen waren, fanden Zuflucht im Labyrinth der Stollen, waren umgeben von brüchigem Gestein, Wasser und auch toten Kollegen. Ihnen verblieb nur die Möglichkeit zu warten, warten auf ein Wunder von "oben" im doppeltem Sinne. Die Rettungskräfte arbeiteten ununterbrochen, Tag und Nacht, bis zur völligen Erschöpfung. Und die Bohrungen hatten schließlich Erfolg. Aber am 26. Oktober verkündete die Leitung des Bergwerks, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit 39 Bergleute den Tod gefunden hätten. Eine Liste der Namen der betroffenen heftete man an das Zechentor.Doch die Kumpel über Tage wollten diese Nachricht nicht akzeptieren, gemeinsam mit den Angehörigen der Totgesagten verweigerten sie das Anlegen einer Trauerbekleidung. Die Kumpel setzten sich intensiv dafür ein, dass die Rettungsbohrungen fortgesetzt wurden. Der Erfolg derer gab ihnen recht: 227 Stunden nach dem großen Wassereinbruch meldeten sich 11 Kameraden aus der Tiefe, sehr geschwächt und dem Tode sehr nahe. Die für sie vorbereiteten Todesanzeigen wurden zurückgezogen. Angezogen durch das ständige Auf und Ab der Geschehnisse kam eine große Zahl Neugieriger zur Grube, Autotouristen, die Sensationspresse, Bratwursthändler und so weiter.Das Fernsehspiel schilderte unter Verwendung des vorliegenden Tatsachenmaterials die Ereignisse des Grubenunglücks von Lengede, die Dramatik in jenen Tagen und die Hintergründe.

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