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MADEMOISELLE LÖWENZORN (INSZENIERUNG 70ER JAHRE) (1971)

Fernsehaufführung einer Komödie von Ulrich Becher

Autor: Ulrich Becher
Bühnenbild: Christian Panzer
Kostüme: Ingrid Rahaus
Musik: Konrad Aust
Bildregie: Margot Thyret
Inszenierung: Fritz Bennewitz

Personen und ihre Darsteller:

Mademoiselle Ziselin (Linde Sommer), Doktor Till Ulen (Fred Diesko), Madame Nairobi (Rosemarie Deibel), Nebelsteiner (Victor Draeger), Kilian Metzle (Lutz Riemann), Poldi Umschaden (Barbara Lotzmann), Lamm (Fred Graeve), Paupaule (Ernst Schmidt), Fifie (Michael Christian), Domenico Aprile (Roland Richter), Wachtmeister Gemusäus (Dietrich Mechow) sowie Arthur Buch, Hasso Billerbeck, Peter Zintner und andere.

Sendedaten:

16.11.1971 Erstausstrahlung

Inhalt:

Die Fernsehaufführung dieses Stücks wurde mit einer Übertragung aus dem Deutschen Nationaltheater in Weimar realisiert.
Es ist Faschingszeit im Jahre 1950 in Basel. Durch die Straßen der Schweizer Stadt zieht eine tobende Menge von Menschen mit bizarren Masken und in ideenreichen Kostümen. Aber auch im Hotel “Zum Löwenzorn” wogt das bunte Geschehen auf und ab. Dicht an dicht drängen sich hier die gut gelaunten Teilnehmer der Faschingsveranstaltung. Plötzlich aber übertönt ein Schuss das Treiben, und eine der Frauen sinkt getroffen zu Boden: es ist die Besitzerin des Hotels, Mademoiselle Ziselin (Linde Sommer).
Nur wenige Zeit später ist die Polizei vor Ort, der Wachtmeister Gemusäus (Dietrich Mechow) von der Kriminalinspektion in Basel leitet die Ermittlungen. Für ihn sind vorab alle Gäste des Hotels Verdächtige. Im Laufe der Vernehmungen kann sich der Wachtmeister ein Bild von ihnen machen, von ihrer Vergangenheit, von den Schicksalen, die diesen oder jenen ereilt haben. Das Spektrum ist breit, Personen unterschiedlicher Nationalität sind hier vor Ort, wie zum Beispiel der deutsche Antifaschist Dr. Ulen (Fred Diesko), dessen Frau und Tochter im KZ umkamen, oder auch Herr Nebelsteiner (Victor Draeger), ein Jude, der aus dem faschistischen Deutschland ausreisen musste und andere mehr.
Ulrich Becher (1910-1990), ein deutscher Schriftsteller, schrieb diese Komödie im Jahre 1953. Mit der spannenden Handlung eines Kriminalstücks verknüpfte er einen integrierten Appell, sich gegen die dunklen Kräfte der Vergangenheit, Faschisten und Militaristen, aufzulehnen, weil diese schon wieder vom Marschieren träumten, jetzt als kalte Krieger, im Hintergrund die politischen Kräfte, die ihre Gesinnung aus der Zeit des Dritten Reichs noch nicht ad acta gelegt hatten.

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