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FAMILIE MAXIE MORITZ - EPISODENFÜHRER (1989)

Eine 13teilige Serie des Fernsehens der DDR von Ingrid Föhr

Dramaturgie: Fritz Schmenger
Musik: Gunther Erdmann
Kamera: Jörg Hofmann
Regie: Andreas Schreiber

Personen und ihre Darsteller:

Maxie Moritz (Uta Eisold), Robert Moritz (Karl-Ernst Horbol), Omi Moritz (Helga Göring), Opi Moritz (Wolfgang Greese), Rosi (Jacqueline Svilarov), Jette (Lydia Franze), Thomas (Robert Wegener), Liesbeth (Elisabeth Ehrig), Frau Albrecht (Hanna Mönig), Herr Bäumler (Eckhard Pilz), Oma Marianne (Ingrid Rentsch), Bernd Seliger (Holger Franke), Dieter, der Seemann (Dieter Knust), Felix (Moritz Dobberpuhl), Frau Haufe (Isa Sander-Wolter), Rosi (Manja Graue), Jette (Vivien Thiele), Liesbeth (Jeannine Noelte), Felix (Enrico Passarge), Dr. Stieglitz (Dieter Memel), Thekla Kahl (Ingeborg Nass), Thomas (Steffen Fiebitz), Willi (Steffen Bayer), Tom (Sebastian Lau), Opa (Willy Henning), Felix (Ingo Forbringer), Tante Berta (Helga Labudda), Hulda (Doris Thalmer), Emilie (Christel Peters), Frau Erdmann (Katharina Rothärmel), Heike (Alena Szarvasy), Erdmute (Doris Otto-Franke), Oskar (Carl-Heinz Choynski), Eisverkäufer (Knut Schultheiß), alter Mann (Günter Drescher), Krankenträger (Klaus Ebeling).

Sendedaten:

Erstausstrahlungen der einzelnen Folgen von November 1989 bis Februar 1990 (Details siehe unten bei den einzelnen Folgen)

Inhalt:

Teil 1: Tapetenwechsel (19.11.1989 II. PR. Erstausstrahlung)
Familie Maxie Moritz bezieht eine neue Wohnung in der Stadt, weg von Oma und Opa (Helga Göring/Wolfgang Greese). Für alle aus der Familie bringt dies Veränderungen und Überraschungen mit sich, nicht nur gute oder angenehme. Jette (Lydia Franze) ist traurig, weil sie sich nun nicht mehr in der Gartenkolonie tummeln kann, ihre Schwester Rosi (Jacqueline Svilarov) dagegen freut sich zum einen über ihr eigenes Zimmer und zum anderen über das Kino gleich nebenan. Auch Oma und Opa haben keine einheitliche Meinung zum Wegzug der Kinder und Enkelkinder. Für die Eltern (Uta Eisold/Karl-Ernst Horbol) aber gibt es einen ganz speziellen Grund für diesen “Tapetenwechsel”: es wird weiterer Familienzuwachs erwartet. Letzteres ist ein Argument, das mit der Zeit alle Familienmitglieder von der Richtigkeit des Umzugs überzeugt.

Teil 2: Zeugnisnot (26.11.1989 II. PR. Erstausstrahlung)
Zweimal im Jahr erhalten die Kinder in der Schule Zeugnisse zum Stand ihrer Lernleistungen. Je nach dem Niveau der Noten reagieren die Kinder als auch die Erwachsenen in der vollen Breite von Empfindungen: Freude, Hoffnungen, aber auch Enttäuschung und Ärger werden initiiert, wobei es zum jeweiligen Stand bei den einzelnen Personen nicht immer eine einheitliche Meinung gibt - im Gegenteil! Oma glaubt das beste zu tun, als sie ihre beiden Enkel in gleichem Maße belohnt, für das eine Mädchen als Anerkennung, für das andere als Ansporn. Und Mutter Maxie geht soweit, dass sie auch für die Erwachsenen “Zensuren” verteilen will, nämlich für deren gute oder schlechte Arbeit. Dieser Gedanke hilft zumindest aus einer gewissen “Zeugnisnot” heraus.

Teil 3: Wunschbaby (03.12.1989 II. PR. Erstausstrahlung)
Große Spannung in der Famile Maxie Moritz: der sehnsüchtig erwartete Nachwuchs kann jeden Moment das Licht der Welt erblicken. Mutter Maxie war am frühen Morgen in die Entbindungsklinik gefahren worden. Und für Jette und Rosi bedeutet das freudige Ereignis, dass sie ab sofort die “Großen” sind. Natürlich hoffen sie zusammen mit ihrem Papa, dass die Geburt reibungslos verläuft und Mama und das Baby gesund sein werden. Bei Oma ist die Aufregung und Unruhe am größten, obwohl sie doch eigentlich die Erfahrenste in der Familie ist, was diese Dinge angeht. Natürlich beschäftigen sich alle in der Familie mit Fragen wie “Wird es ein Junge oder ein Mädchen?” oder “Wie soll das neue Geschwisterkind heißen?”. Und es gibt ja auch ganz praktische Dinge zu klären, so nach dem Schlafplatz des Babys, das heißt, ob eines der Mädchen das eigene Zimmer räumen muss.

Teil 4: Babyfolgen (10.12.1989 II. PR. Erstausstrahlung)
Alles ist gut gegangen: Mutter Maxie kommt mit dem Baby, einem Jungen, nach Hause. Doch der neue Erdenbürger nimmt seine Mami über alle Maßen in Anspruch, so dass sich der “Rest” der Familie vernachlässigt fühlt, und Jette und Rosi zeigen auf ihre jeweilige Art ihren Ärger im Verhältnis mit den anderen. So fühlt sich Vater Robert gemüßigt, sich mit Maxie über diesen Zustand ernsthaft zu unterhalten. Wie wird Maxie darauf reagieren, wird es ihr gelingen, zum Wohl aller Familienmitglieder ihre Zeiteinteilung zu optimieren?

Teil 5: Vatersuche (17.12.1989 II. PR. Erstausstrahlung)
Liesbeth (Elisabeth Ehrig), die kleine Nachbarstochter, ist für ein paar Tage bei Familie Moritz einquartiert worden, weil ihre Mutter zu ihrem “Neuen”, den Seemann Dieter (Dieter Knust), nach Rostock gefahren ist. Es könnte sein, dass er in Zukunft Elisabeths neuer Papa wird. Zu diesem “Problem” haben Jette und Rosi eigentlich andere Pläne, denn es könnte sein, dass ihre Freundin dann umziehen muss, und womöglich hat dieser Mann auch noch einen kratzenden Bart!
Doch dann lernen die Mädchen den Seemann kennen, und zumindest Rosi ist von ihm begeistert, auch Elisabeth vertraut ihm und ist ihm mehr und mehr zugeneigt. Die Vorbehalte der Kinder scheinen sich ins Nichts aufzulösen.

Teil 6: Veränderungen (07.01.1990 II. PR. Erstausstrahlung)
Felix, der kleine Bruder von Rosi und Jette, wächst heran. Die Eltern denken ernsthaft darüber nach, für ihn in der Wohnung ein eigenes Zimmer einzurichten. Das hätte allerdings zur Folge, dass sich die beiden Mädchen von da an ein Zimmer teilen müssten, in dem sie zusammen leben, lernen und schlafen. Als die Eltern ihnen dies als beschlossenen Sache offerieren, wollen sich die Mädchen damit nicht abfinden.

Teil 7: Bauchschmerzen (14.01.1990 II. PR. Erstausstrahlung)
Rosi (Manja Graue) erkrankt ganz plötzlich. Die Sorge um ihre große Schwester bewirkt, dass Jette (Vivien Thiele) und Felix (Enrico Passarge) ihre kleinen Streitereien beenden. Sie wollen Rosi helfen, schnell wieder gesund zu werden, als diese mit einer diagnostizierten Blinddarmentzündung im Krankenhaus liegt. Doch was sollen sie tun? Im Angesicht der Erkrankung sind sie hilflos, doch eins wird für alle aus der Familie Moritz offenbar, alle haben sich sehr gern, auch wenn es derzeit ein Durcheinander von Sorge, Fürsorge und Trost gibt und die Erwachsenen verschiedene Auffassungen zur Krankheit und der bevorstehenden Operation vertreten.

Teil 8: Abschiedsgaben (21.01.1990 II. PR. Erstausstrahlung)
Liesbeth (Jeannine Noelte), das Nachbarmädchen, und ihre Mutter nehmen Abschied: sie ziehen nach Rostock, um dort mit dem Seemann Dieter zusammenzuleben. Das Mädchen schenkt vor ihrer Abreise ihrem besten Freund Felix allerlei Spielsachen. Zusätzlich dazu vermacht sie ihm auch die Katze Minka, damit diese in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben kann. Doch gerade über diese “Gabe” ist man in der Familie Moritz nicht durchweg erfreut, zumal die Katze bald Nachwuchs erwartet.
Mit der neuen Mieterin, Frau Kahl (Ingeborg Nass), gibt es gleich zu Anfang Ärger, weil sie mit Nachdruck ihre Ruhe einfordert, was natürlich bei den Kindern auf Unverständnis stößt.

Teil 9: Liebeskummer (28.01.1990 II. PR. Erstausstrahlung)
Rosi, inzwischen 13 Jahre alt, hat sich zum ersten Mal verliebt. Die Gefühle, die damit verbunden sind, lassen das Mädchen Dinge tun, die sie zu einem späteren Zeitpunkt selbst nicht mehr verstehen wird. So “leiht” sie sich aus der Schürzentasche der Mutter Geld, um sich Wimperntusche und Lippenstift zu kaufen und sich für den Jungen “schön” zu machen. Ihr Taschengeld hätten für diese Einkäufe nicht gereicht. Diese Art des Borgens stößt bei Jette auf Unverständnis, aber trotzdem verrät sie ihre Schwester nicht. Zum Glück hat Opa eine gute Idee, um die alles wieder ins Lot zu bringen.

Teil 10: Großfamilie (04.02.1990 II. PR. Erstausstrahlung)
Jedes Enkelkind hat, im positiven Falle, zwei Omas und zwei Opas. Bei Familie Moritz ist es so, dass ein Großelternpaar (Helga Göring/Wolfgang Greese) immer nah an den Enkeln dran ist. Die anderen Großeltern wohnen weit entfernt, wodurch sie ihre Enkel selten sehen. Doch wenn die “andere” Oma (Ingrid Rentsch) dann doch zu Besuch weilt, übernimmt sie mit einem Schlag das “Kommando” in der Großfamilie, was sie selbst eigentlich gar nicht möchte. Doch irgendwie ist innerhalb der drei Generationen das “Eifersucht - Fieber” ausgebrochen, wodurch die Stimmung auf einen Tiefpunkt sinkt. Als die Omi aber dann erkennt, dass man vielen Menschen zugetan sein kann, aber dabei immer ihre unterschiedlichen Charaktere beachten muss, kommt alles wieder ins Lot. Und Erwachsene, besonders die älteren, sollten doch in dieser Hinsicht Vorbild sein.

Teil 11: Spielfolgen (11.02.1990 II. PR. Erstausstrahlung
Rosi und Jette müssen hin und wieder auf ihren kleinen Bruder Felix aufpassen, weil beide Eltern ihren Beruf ausüben. Dadurch fallen natürlich die eigenen Pläne ins Wasser, so dass die beiden wechselseitig versuchen, die Verantwortung auf den anderen abzuschieben. Zur Überraschung der Familie Moritz erklärt sich Frau Kahl bereit, den Kleinen stundenweise zu betreuen. Nur hat er für das Hobby der Nachbarin, Fußball im Fernsehen zu schauen, kein Interesse. Frau Kahl meint in dieser Situation, dass der Junge auch schön alleine spielen kann, begibt sich zu ihrem Fernseher und lässt Felix ohne Aufsicht. Dieser denkt aber nicht daran, in Ruhe zu spielen oder gar zu schlafen, sondern beginnt, die Wohnung Schritt für Schritt zu erobern, leider mit einem schmerzhaften Ausgang für ihn selbst. Zum Glück greift Bernd (Holger Franke) rechtzeitig in das Geschehen ein, um noch Schlimmeres zu verhindern.

Teil 12: Umwege (18.02.1989 II. PR. Erstausstrahlung)
Mutter Maxie erlangt die Erkenntnis, dass Jette schon mehrmals nicht zum Geigenunterricht gegangen ist. Was einst für das Mädchen ein ersehntes Hobby war, ist mit der Zeit zu einem unbarmherzigen Muss geworden, denn neben dem regelmäßigen Unterricht soll sie täglich stundenlang üben, dazu oft dasselbe Stück mehrmals hintereinander. Jettes Freundinnen dürfen doch auch tun und lassen, was sie wollen!
Andererseits - planlos in den Tag hinein leben, das ist auch nicht Jettes Ding. So unterstützt sie zwei alte Frauen in mehrfacher Hinsicht; als sie dies noch intensiviert, vernachlässigt sie ihre Pflichten im Haushalt der Familie Moritz. Doch ihre Eltern und der Opa greifen hier ein, wodurch alles wieder ins “Gleichgewicht” kommt.

Teil 13: Füreinander (25.02.1989 II. PR. Erstausstrahlung)
Der große Frühjahrsputz steht an, und Mutter Maxie sieht sich dabei von den anderen Familienmitgliedern im Stich gelassen. Als sie das zur Sprache bringt, entfacht sie ein Streit über egoistisches Verhalten. Natürlich ist es nicht einfach, das Zusammenleben einer Familie mit drei Kindern so zu organisieren, dass jeder auch seine Freiräume hat und seinen Interessen nachgehen kann. Die Lage entspannt sich, als die anderen einsehen, dass auch die Mutter ein Recht auf Freizeit in dieser Richtung hat.

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