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GEISTERSEHER, DER (1987)

Ein Film des Fernsehens der DDR

Szenarium: Rainer Bär
Dramaturgie: Ellen-Maria Jäger
Szenenbild: Dietrich Singer
Kostüme: Karin Pas
Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Franz Ritschel
Produktionsleitung: Hans W. Reichel
Regie: Rainer Bär

Personen und ihre Darsteller:

Der Prinz und sein Bruder (Götz Schubert), der Sekretär (Klaus-Peter Thiele), die Griechin (Michéle Marian), Civitella (Dietmar Terne), der Kardinal (Otto Mellies), der Abbé (Arno Wyzniewski), der Magier: Wilfried Ortmann;
die Gesellschaft im Palazzo: Hausherr (Fred Alexander), Gräfin von Murano (Marga Legal), Gräfin Visconti (Johanna Clas), Lord Seymour (Peter Kalisch), Kapitän aus Palermo (Werner Dissel), Virtuose aus Madrid (Günter Margo), Gräfin Coméncini (Gudrun Jaster), Marquis von Larnoy (Lutz Blochberger), Baronin Lamotte (Solveig Müller), Chevalier aus Verona (Thomas Rühmann), junger Graf (Mathias Noack), junger Mann (Rainer Doering), Spiegelverkäufer (Günter Rüger), der Junge (Robert Kluge), Gerichtsdiener (Michael Gerber), Kunsthändler (Lothar Bellag), der Zwerg (Wolfgang Jaster), Vorsteher in der Kartause (Gerry Wolff), Angestellter (Herbert Olschok);
die Gesellschaft in der Kartause: Dame in Rot (Georgia Kullmann), Dame in Lila (Astrid Bless), junge Dame (Maxi Biewer), Dame in Grün (Gertraut Last), Herr in Weiß (Helmut Schreiber), Herr in Gelb (Mario Turra), Herr in Rot (Reiner Heise), Pierrot (Frank Panhans);
Wirt in der Poststation (Otmar Richter), der Fremde (Ulrich Anschütz), Pensionswirt (Horst Papke), Harlekin (Peter Ulbrich), Tod auf dem Seil (Jörg Simmat), die Besessene (Gerit Kling), Mann im Kamin (Wolfgang Kammerer), Arzt im Kloster (Kurt Radeke), Guru (Walter Michael), Klageweiber (Christa Adler/Sybille Schaefer/ Susanne Schwab/Elke Stahnke/Christine Neißner/Gianina Gilge), Priester (Peter Dreesen), Dienerin der Griechin (Anita Dürrbaum), Äbtissin (Ulrike Eckermann), Polizist (Wolfgang Hellwig), Silhouettenschneider (Jurij Kramer), Mutter der Besessenen (Anneliese Müller), Nonne in der Kutsche (Christel Peters), Bordelldame (Mona Stein), Diener des Prinzen (Ulrich Täubert) sowie Christa Berger;
Pantomimen (Sylvia Grassel/Elke Hilger/Helmut Hilger/Thomas Hielscher/Holger Höstge/Jörg Jüsche/Grit Krauße/Karl-Michael Kulow/Andreas Kühnel/Reinhard Reim);
Puppenspieler (Peter Bausdorf/Tanja Hauser/Astrid Papke/Martin Schneider);
Stunts (Matthias Traber, Hochseil/Frank Haberland, Brandeffekte);
Kaskadeure (Gustav Kyselica/Juraj Kovac/Juraj Ocenas/Vladimir Kovalcik).

Sendedaten:

03.04.1988 I. PR. Erstausstrahlung; 04.04.1988 I. PR. Wiederholung

Inhalt:

Das Szenarium von Rainer Bär für diesen Fernsehfilm basierte auf einem Romanfragment von Friedrich Schiller und einem Korrelat von E. F. W. Follenius.
Im Jahre 1787 veröffentlichte Schiller seine Geschichte von einem Prinzen, der in Venedig zu Zeiten des Rokoko manipuliert und verführt wird und der letztlich einer mörderischen Intrige zum Opfer fällt. Dessen Bruder, auch ein Prinz, zudem ein aufgeklärter Herrscher, der den weltlichen Dingen zugetan ist, begibt sich zur Beerdigung des Getöteten in die Lagunenstadt. Er ist gekommen, um sich einer lästigen Pflicht zu entledigen. Doch nun verliebt er sich an diesem Ort , vor einer romantischen Kulisse voller wunderschöner Gondeln, Schlösser und Masken, in eine geheimnisvolle Schönheit. Sie, die Schöne, bringt ihn um den Verstand. Der Prinz, der sich bis dato von einem unbestechlichen Urteilsvermögen leiten ließ, verfängt sich in zunehmenden Maße in einem fein gesponnenen Netz seiner nicht sichtbaren Feinde aus dem Adel und der Kirche. Denn diesen Kräften geht es um die Thronfolge und damit um die Macht.
Schiller hatte das als “Fortsetzungsroman” geplante Gesamtwerk nicht zu Ende gebracht, es blieb ein Fragment. Rainer Bär war es gelungen, aus dem unvollendeten Stoff eine üppige und phantasievolle Geschichte für den Bildschirm zu erarbeiten. Seine Inszenierung war ein Spiel im Spiel, umwoben mit allerlei mystischen Momenten, er stellte eine maskierte Gesellschaft in düsteren Gewölben in den Fokus der Handlung, agierend in einer Stadt wie ein Irrenhaus.

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