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JUNO UND DER PFAU (1974)

Fernsehaufführung einer Tragödie in drei Akten von Sean O`Casey

Deutsch von Maik Hamburger und Adolf Dresen
Bühnenbild und Kostüme: Jochen Finke
Kamera: Gerhard Gitschier
Bildregie: Margot Thyrêt
Regie: Adolf Dresen

Personen und ihre Darsteller:

“Käptn” Jack Boyle (Dieter Franke), Juno Boyle (Elsa Grube-Deister), Johnny Boyle (Alexander Lang), Mary Boyle (Bärbel Bolle), “Joxer” Daly (Reimar Johannes Baur), Frau Maisie Madigen (Käthe Reichel), “Nadel”-Nugent (Hans Bergermann), Frau Tankred (Trude Bechmann), Jerry Devine (Horst Lebinsky), Charles Bentham (Peter Aust).

Weitere Darsteller:

Erhard Marggraf, Peter Bause, Horst Ziethen, Manfred Schwiering, Horst Büttner, Johannes Maus, Heini Müller, Werner Tornow.

Sendedaten:

04.01.1975 II. PR. Erstausstrahlung

Inhalt:

Das Stück des irischen Dichters Sean O`Casey wurde am 3. März 1924 in Dublin uraufgeführt. Es schildert die Geschichte der Arbeiterfamilie Boyle, die in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts in den Strudel des irischen Bürgerkriegs hinein gerät. “Juno” - das ist der Kosename für Mrs. Boyle (Elsa Grube-Deister), eine Arbeiterfrau, derb, mit Mutterwitz. “Pfau” - das ist ihr Mann Jack (Dieter Franke), ehemals Matrose, der sich aufs Faulenzen und Saufen “spezialisiert” hat und in seinem Kumpan Joxter Daly (Reimar J. Baur) den richtigen Partner an seiner Seite hat. Vom Arbeiten hält Jack nichts mehr, er lässt sich von Frau und Tochter aushalten. Ihr Sohn Johnny (Alexander Lang) war in der irischen Befreiungsbewegung aktiv, doch er wurde von den Engländern zum Krüppel geschossen. So ist die Situation der Familie, die in einer Zweizimmerwohnung in Dublin wohnt, sehr angespannt. Besserung zeichnet sich ab, als der Lehrer Charlie Bentham (Peter Aust) in der Wohnung der Boyles erscheint: er weiß davon zu berichten, dass er als Zeuge ein Testament unterschrieben habe, in dem ein Verwandter von Jack Boyle bestimmte, dass dieser die Hälfte seines ansehnlichen Vermögens erhalten werde. Damit scheint die Not der Boyles vorbei zu sein, und man kauft sich Möbel, Kleidung, Bier und Whisky, ja sogar ein Grammophon - vorerst alles auf Kredit, weil das Erbe noch nicht ausbezahlt wurde. Und aus Charlie und Mary scheint zudem ein Paar zu werden. Doch die positiven Wandlungen im Leben der Boyles sind offenbar nur von kurzer Dauer gewesen …
Das Fernsehen der DDR realisierte diese TV-Produktion mit einer Aufzeichnung des Stücks aus dem Deutschen Theater/Kammerspiele, Berlin.

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