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MARTIN KESSLER (1971)

Ein Fernsehspiel von Günter Wünsche

Foto: Waltraut Denger; “FF dabei”, Nr. 44/1971, Seite 25; im Bild: Wolfgang Dehler und Dieter Mann (von links).

Foto: Waltraut Denger; “FF dabei”, Nr. 44/1971, Seite 25; im Bild: Wolfgang Dehler und Dieter Mann (von links).

Autor: Günter Wünsche
Szenenbild: Werner Richter
Mitarbeit: Friedo Solter/Hans Nadolny
Musik: Bernd Wefelmeyer
Regie: Friedo Solter

Personen und ihre Darsteller:

Martin Keßler (Wolfgang Dehler), Katja Krug (Karin Gregorek), Jochen Haber (Dieter Mann), Schmetter (Norbert Christian), BPO-Sekretär (Christoph Engel), Professor Sommerfeld (Gerry Wolff).

Sendedaten:

28.10.1971 I. PR. Erstausstrahlung

Inhalt:

Um vorab die Thematik dieser TV-Produktion zu benennen, könnte man solche Schlagworte wie “Wissenschaftlich-technische Revolution” und “Demokratischer Zentralismus” anführen. Das Letztere galt in der DDR als Organisationsprinzip in der sozialistischen Gesellschaft. Was man darunter nicht verstehen sollte, war, dass schlechthin “oben” angeordnet und “unten” ausgeführt wurde. Das wäre zu simpel, vielmehr gab es zwischen dem Staatsrat und dem einfachen Arbeiter diverse Naht- und Schaltstationen, und an all diesen sollte sowohl die Demokratie als auch der Zentralismus funktionieren. Das hieß, es sollte immer die Initiative der Werktätigen gefördert und das gesamtgesellschaftliche Interesse gewahrt bleiben.
An einer solchen Schaltstation stand der Titelheld dieses Fernsehspiels, Martin Keßler (Wolfgang Dehler). Sein Bemühen war es, im Kollektiv von Mitstreitern, dem er als Leiter vorstand, das Gleichgewicht zwischen Disziplin und Initiative zu wahren. Sorgen hatte Keßler mit einem seiner jungen Mitarbeiter, dem Physiker Jochen Haber (Dieter Mann). Dieser ist zweifelsohne ein fähiger Mann, was seine Sachkenntnis anbelangt. Er ist temperamentvoll , er ist Mitglied der Partei. Befasst war er mit einer wissenschaftlichen Arbeit, die Keßler an fünfter oder sechster Stelle unter allen Aktivitäten seines Kollektivs einstufte. Nun ist diese langsam und illegal an die erste Stelle gerückt, und Keßler schätzt ein, dass sie an fünfter Stelle gut positioniert war, an der ersten Stelle sei sie schädlich. Also musste im Gesamtinteresse in diesem konkreten Beispiel die Balance wieder hergestellt werden, heißt, richtige Einordnung des Projekts und seiner treibenden Kräfte in das große Ganze ohne den schöpferischen Elan und die schöpferische Phantasie zu beschädigen.

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