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DOPPELTE BUCHFÜHRUNG (1979)

Ein Fernsehspiel von Manfred Schulz aus der Reihe “Der Staatsanwalt hat das Wort”

Autor/Szenarium: Manfred Schulz
Dramaturgie: Jutta Schütz
Szenenbild: Ulrich Vetter
Kostüme: Doris Wolf
Wissenschaftliche Beratung: Dr. Peter Przybylski
Kamera: Josef Kubitza
Produktionsleitung: Heinz Betke/Hans Reichel
Regie-Assistenz: Franz-Dieter Meyer
Regie: Christa Mühl

Personen und ihre Darsteller:

Heinz Kühl (Manfred Richter), Waltraut Bergmann (Petra Hinze), Franz Brobeck (Christoph Engel), Horst Böhm (Peter Friedrichson), Eva Wolf (Annemone Haase), Herr Gronau (Lutz Riemann), zwei Arbeiter (Berko Acker/Klaus Bergatt), Lucie (Manja Göring), Herr Halbach (Horst Lebinsky), Isolde (Angelika Ritter).

Sendedaten:

19.06.1979 I. PR. Erstausstrahlung; 20.06.1979 I. PR. Wiederholung.

Inhalt:

In einem kleinen Chemiebetrieb der DDR, gelegen am Rande einer Stadt, haben die Mitarbeiter wieder einmal reichlich Gesprächsstoff neben dem arbeitsinternen Informationsaustausch. Man munkelt, dass die allein stehende Laborleiterin, Frau Bergmann (Petra Hinze), ein Verhältnis mit dem seit einiger Zeit hier tätigen Betriebsleiter Kühl (Manfred Richter) haben soll. Doch der gut aussehende und begabte Chef erregt nicht nur damit Aufsehen, viel mehr war es augenscheinlich unter seiner vorab kommissarischen Leitung gelungen, die Schwierigkeiten bei der Sicherung der Produkte des Werks (Chemikalien wie Futtermittelphosphat), die im Zuge einer Produktionsumstellung hervorgetreten waren, in den Griff zu kriegen. Das findet die Anerkennung der Kollegen im Werk als auch die der übergeordneten Kombinatsleitung.
An einem der folgenden Tage aber erreicht die Belegschaft eine völlig unerwartete Nachricht: der Staatsanwalt erhebt Anklage gegen Betriebsleiter Kühl und seine Laborleiterin Bergmann. Was war passiert? Um nach außen hin gute Ergebnisse deklarieren zu können, hatte die Geliebte des Direktors die Analysewerte gefälscht. Sie fertigte auf Basis der Fälschungen Expertisen an, womit man Ware von angeblich hoher Qualität an die Abnehmer verkaufte, während dessen wertgeminderte Chemikalien das Werk verließen. Kühl hatte immer gehofft, diese vorgegaukelte Spitzenqualität mit der Zeit auch in praxi erreichen zu können, aber dieser Wusch erfüllte sich nicht. Waltraut Bergmann plagt immer mehr das schlechte Gewissen, sie lässt sich nur schwer von Kühl zum Weitermachen überreden. Und sein ehemaliger Studienkamerad Gronau (Lutz Riemann), selbst Leiter eines Werkes, das von Kühls Betrieb Waren bezieht, ist ab sofort nicht mehr bereit, dessen minderwertige Erzeugnisse abzunehmen. Als der Reporter Horst Böhm (Peter Friedrichson) im Werk Recherchen für eine Artikelserie über den Produzenten für Chemikalien realisiert, stößt er auf bestimmte Ungereimtheiten, wodurch der Stein zu Lasten Kühls und seiner Freundin endgültig ins Rollen kommt …

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