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NARRENWEISHEIT (1989)

Ein zweiteiliger Film des Fernsehens der DDR nach dem Roman von Lion Feuchtwanger

Szenarium: Bernd Schirmer
Dramaturgie: Ellen-Maria Jäger
Szenenbild: Klaus Winter
Kostüme: Inge Kistner/Uwe Bornemann
Kamera: Peter Brand
Musik: Karl-Ernst Sasse
Produktionsleitung: Volkmar Leweck
Aufnahmeleitung: Karl-Heinz Marzahn/Rolf Hanke/Hartmut Damberg
Regie-Assistenz: Magda Greßmann
Drehbuch und Regie: Jurij Kramer

Personen und ihre Darsteller:

Jean-Jacques Rousseau (Roman Wilhelmi), Therese, seine Frau (Franziska Troegner), Madame Levasseur (Gudrun Ritter), Gilberte (Adriana Biedrzynska; dt. Sprecher: Andrea Aust), Fernand (Axel Wandtke), Graf Girardin (Otto Mellies), Gerber (Frieder Venus), Robinet (Wolfgang Dehler), Martin (Tobias Langhoff), Maurice (Gerry Wolff), Nicolas (Jürgen Watzke), Witwe Catrou (Waltraut Kramm), Dr. Villeroy (Werner Kos), Tanzmeister (Heinz Kretschmann), Prokureur (Joachim Schönitz), Amtmann (Horst Giese), drei Bauern (Adolf Loose/Michael Schweda/Dietmar Bauschke), Lepeletier (Dieter Mann), Eugenie (Jenny Gröllmann), Mathieu (Joachim Lätsch), Cazotte (Arno Wyzniewski), Concierge Haly (Florian Martens), Chaplaine (Dietmar-Hartmut Huhn), Jeanne Catrou (Gesine Laatz), Großvater Antoine (Victor Keune), Desportes (Theo Heide), zwei Wachsoldaten (Roland Kuchenbuch/Dietmar Sommer), vier Bauern (Jürgen Just/Gerd Krähe/Jörg Steinberg/Jörg-Uwe Schröder), drei Stadträte (Joachim Pape/Gerd Staiger/Dieter Schindelhauer), Huret (Rudolf Reinhardt), Adliger (Lothar Butszies), Marschallin (Linde Sommer), Stadtrat (Erdmann von Gatnier), Duvivier (Manfred Schult), Prevot (Anita Herbst), Calier (Gabriele Schäfer), Nicolai (Günther Götze), Boivin (Hans-Jochen Röhrig), Larivire (Klaus Rätsch), Robin (Horst Papke), Venance (Lutz Schneider), Cunny (Thomas Utke), Liebespaar (Mona Stein/Dieter Knust), Dorival (Pedro Hebenstreit), Dejardin (Roman-Eckhard Galonska), Gouvernante (Evelyn Richter-Rademacher), Kind Marie-Sidonia (Michaela Wachholz), Pierre (Rudolf Woschick), Leparis (Eugen Albert), Grappin (Peter Pauli), Bischof (Hans-Joachim Felber) sowie Martin Hattwig.
Tänzer/Tänzerinnen:
Herbert Henschel, Janus Rehor, Helmut Schindler, Michael Grünthal, Peter Berger, Alexander Winkler, Reinhardt Arndt, Hans-Jürgen Leo, Anita Berger Gabriele Gerhard, Brigitte Schnaubelt, Angelika Kempe, Christa Herricht, Elfriede Weckel, Hanna-Hannelore Schröder, Erika Straßburger, Lilly Hartwig, Gerlinde Specht, Edith Klajus, Ursula Gropp, Astrid Göhle, Brigitte Struwe, Brigitte Zimmermann, Ingrid Jaroschewski, Ramona Gierth, Iwanka Petkowa, Dorothea Rupertus.

Sendedaten:

Teil 1: 02.07.1989 I. PR. Erstausstrahlung; 03.07.1989 I. PR. Wiederholung;
Teil 2: 04.07.1989 I. PR. Erstausstrahlung; 05.07.1989 I. PR. Wiederholung.

Inhalt:

Lion Feuchtwanger (1884-1958), ein deutscher Schriftsteller, schildert in seinem Roman “Narrenweisheit” eine weitgehend erdachte, komplexe und vielfarbige Geschichte vom Leben des berühmten französischen Schriftstellers und Philosophen Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), dies vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse im Frankreich der Jahre 1778 bis 1794.
Im Mai 1778 begeben sich Rousseau (Roman Wilhelmi), seine Frau Therese (Franziska Troegner) und deren Mutter, Madame Levasseur (Gudrun Ritter), auf Einladung des Grafen Girardin (Otto Mellies), eines großen Verehrers von Rousseau, nach Ermenonville bei Paris. Hier stellt der Graf diesen drei Personen ein Nebengebäude seines Anwesens zur Verfügung. In dem anliegenden, nach den Vorstellungen von Rousseau geschaffenen Park hält sich der Dichter gern auf, um die Ruhe bei einem Spaziergang zu genießen. Begleitet wird er dabei oftmals von Fernand (Axel Wandtke), dem 17jährigen Sohn des Schlossherrn. Er ist wie sein Vater von der Anwesenheit des Schöngeists überaus begeistert.
Wie sich zeigt, haben es aber einige Personen auf die noch unveröffentlichten Werke des Philosophen abgesehen, um daraus ihren Vorteil zu erlangen. Die Lage scheint zu eskalieren, als Rousseau am 2. Juli 1778 tot aufgefunden wird. Für ein eventuelles Verbrechen gibt es gleich mehrere Verdächtige, darunter Nicolas (Jürgen Watzke), den Reitknecht. Im Außenverhältnis lässt man aber verlauten, dass Rousseau nach einem Schlaganfall schwer gestürzt und daran verstorben sei.
Das Behältnis mit den Manuskripten des Verstorbenen übergibt Madame Levasseur für eine Summe von 200 Louisdor an den Grafen und drängt ihn zugleich, diese zu Geld zu machen, in dem sie veröffentlicht werden.
So schreiten die Ereignisse voran, und im Jahre 1789 beginnt in Frankreich die Große Revolution, deren Anführer sich bei ihren Aktionen auf das geistige Gut von Rousseau berufen.

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