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ZIMMER MIT AUSBLICK, EIN - EPISODENFÜHRER (1978)

Eine siebenteilige Serie des Fernsehens der DDR von Ursula Damm-Wendler und Horst Ulrich Wendler

Szenarium: Ursula Damm-Wendler
Dramaturgie: Heide Hess/Werner Mühle
Szenenbild: Hans Völker
Kamera: Walter Laaß
Musik: Bernd Wefelmeyer
Regie: Norbert Büchner

Personen und ihre Darsteller:

Martin Kirst (Bernhard Baier), Jette (Petra Klemich), Oma König (Helga Göring), Pit (Michael Pan), Helmut (Karl Sturm), Thomas (Albrecht Goette), Uwe (Hansgerd Sonnenburg), Bertram (Gerhard Vogt), Susi (Heidi Weigelt), Agnes (Christiane Jahoda), Frau Seifert (Heide Kipp), Frau Schwarz (Angela Brunner), Reni (Regina Beyer), Herr Schwarz (Lothar Krompholz), Kindergärtnerin (Dietlind Stahl), Heike (Anne-Kathrein Kretzschmar), Jeannette Schiller (Hellena Büttner), Brigitte (Renate Blume), Walter (Heinz Behrens), Vera (Birgit Edenharter), Alma Sonntag (Gisela Morgen), Vater Kirst (Jochen Thomas), Mutter Kirst (Ruth Kommerell), Heinrich (Günter Schubert), Antonina (Monika Solubianka), Dr. Plesse (Jürgen Zartmann), Herta Rumschüssel (Helga Raumer), Regie-Assistent (Jürgen Muck), Würzner (Peter Hölzel), Marion Weber (Monika Hildebrand), Schneewittchen (Claudia Bannier), Lydia (Maja-Rosewith Riemer), Daddy (Heinz Zimmer), Karlchen (Volker Hachmeister), Arzt (Dietmar Matthes), Nachbar (Fritz Bogdon), Angestellte (Helga Werner), Taxifahrer (Norbert Büchner), Stationsarzt (Alfred Woronetzki), Kalle (Hans-Georg Körbel), Kollege (Klausjürgen Steinmann), Trainerin (Ingeborg Kassner), junger Vater (Bodo Wolf), zwei Kolleginnen (Barbara Schmidt/Use Rainer-Krompholz), Frau Sander (Regina Jeske), älterer Patientin (Traute Richter), Lutz (Frank Zenker), Andi (Uwe Zenker), Schlag, Abteilungsleiter (Rolf Dietrich), Axel (Jörg Sticher), Theaterpförtner (Curt W. Franke), Kollege Vetter (Christian Otto), Hausbewohnerin (Erika Stiska), Maminka (Renata Kossobudzka), Verkäuferin (Charlotte Schönborn), alte Bäuerin (Halina Romanowska), polnischer Arzt (Eliasz Oparek-Kuziemski), Kollege von Heinrich (Hermann Ramoth), Garderobiere (Ursula Genhorn), Götz (Kai Steiner), Simone (Yvette Elle), Hausbewohnerin (Carola Braunbock), polnischer Arbeiter (Karl-Heinz Rosemann) und Michael Lucke.
Kinder: Imke (Carina Schimke), Ines (Constanze Beck), Dirk (André Raske), Oliver (Olaf Grolle), Andreas (Andreas Goller).

Sendedaten:

Sept./Okt. 1978 I. PR. Erstausstrahlungen; März-Mai 1980 II. PR. Wiederholungen; Sept.- Nov. 1983 II. PR. Wiederholungen; Aug.-Okt. 1988 II. PR. Wiederholungen (siehe unten)

Inhalt:

1. “Der neue Untermieter”
Sendedaten: 08.09.1978 I. PR. EA; 09.09.1978 I. PR. WDHL; 29.03.1980 II. PR. WDHL; 29.09.1983 II. PR. WDHL; 25.08.1988 II. PR. WDHL.
Martin Kirst (Bernhard Baier) hat seine Dienstzeit bei der Volksmarine der DDR beendet. In Dresden bezieht er bei Frau König (Helga Göring) ein Zimmer mit Aussicht. Hier macht er die Bekanntschaft des sechsjährigen Waisenmädchens Jette (Petra Klemich); sie ist die Enkeltochter von Oma König, und für sie ist der “Seefahrer” der heimgekehrte Papa, denn die Oma hatte ihr bis dato verschwiegen, dass sie ein Waisenkind ist. Jette scheint sich schnell an Martin zu gewöhnen, was bei der Oma den Wunsch initiiert, dass Martin alsbald wieder auszieht, damit sich Jette nicht zu sehr an ihn gewöhnt und späterhin enttäuscht ist, wenn er weggeht.
Es ist eine aufregende Zeit für die alte Frau, wodurch sie schließlich einen Herzanfall erleidet und für mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben muss. Was aber wird mit Jette? Sollte Martin die “Vaterrolle” übernehmen? Eigentlich war er nach der entbehrungsreichen Zeit bei der Armee auf weibliche Eroberungen aus. Und obwohl er Jette inzwischen schon sehr gern hat, bringt er sie erst einmal zu Verwandten. Nun wäre der Weg für diverse “Junggesellenaktivitäten” frei, doch schon nach kurzer Zeit erfährt er, dass Jette von ihrer Verwandtschaft weggelaufen ist. Man hatte ihr mitgeteilt, dass Martin nicht ihr Papa ist.

2. “Heirat nicht eingeplant”
Sendedaten: 15.09.1978 I. PR. EA; 16.09.1978 I. PR. WDHL; 05.04.1980 II. PR. WDHL; 06.10.1983 II. PR. WDHL; 01.09.1988 II. PR. WDHL.
Jette ist bewusst, dass Martin nicht ihr leiblicher Vater ist - doch als “Wunsch-Papa” bleibt er die Nummer 1. Jettes Oma muss noch für längere Zeit im Krankenhaus bleiben, weil noch keine Besserung ihres Gesundheitszustands abzusehen ist. So betreut Martin die Kleine auch weiterhin. Dabei hat Jette eine gute Idee, die auch Martin sehr gefallen mag: sie will für ihren neuen Vati eine “passende” Mutti suchen. Allerdings will Martin nicht überstürzt eine feste Bindung eingehen oder etwa gleich heiraten. Dann verliebt er sich aber in Heike (Anne-Kathrein Kretzschmar), die auch Jette gut findet und die sie sich als neuen Mama vorstellen kann. Auch Heike fühlt sich den beiden sehr zugetan, so dass sie sogar einen mehrjährigen Forschungsaufenthalt im Ausland ausschlägt. Nur: im alltäglichen Zusammenleben, das spüren die beiden Erwachsenen, zeigt sich, dass sie noch nicht bereit sind, eine Familie mit allen Konsequenzen zu gründen. Martin befürchtet, dass Heike ihren Entschluss in Bezug auf ihren Auslandsaufenthalt alsbald bereuen könnte. Und Heike stellt Martin vor eine Wahl. Wie wird er sich entscheiden?

3. “Liebe im Spiel”
Sendedaten: 22.09.1978 I. PR. EA; 23.09.1978 I. PR. WDHL; 12.04.1980 II. PR. WDHL; 13.10.1983 II. PR. WDHL; 08.09.1988 II. PR. WDHL.
Martin und Heike haben sich getrennt, so dass Jette sich erneut auf die Suche nach einer Frau für Martin und nach einer Mama für sich begeben muss.
Anlässlich eines Theaterbesuchs glaubt Martin, mit Brigitte (Renate Blume) seine Traumfrau gefunden zu haben. Allerdings steht nun ein “kleines Problem” an, denn Brigitte ist verheiratet, was Martins Hoffnungen einen herben Dämpfer versetzt. Das Eingreifen von Jette aber bewirkt, dass sich beide nicht aus den Augen verlieren - das Mädchen lädt Brigitte einfach zu ihrer Geburtstagsfeier ein. Martin hat sich große Mühe bei der Vorbereitung derer gegeben, und das Glück scheint ihm hold zu sein, da sich beide während der Feier näher kommen. Andererseits glaubt Martin Brigitte anzumerken, dass sie irgend ein ungelöstes Problem in sich trägt. Dass er damit richtig liegt, zeigt sich, als ihm Brigitte nach Jettes Geburtstag eine Zeitlang aus dem Weg geht. Letztlich offenbart sie Martin ihr Geheimnis: ihr Mann will das Baby nicht, das sie nach langer Zeit der Kinderlosigkeit nun erwartet. Er fordert Brigitte auf, das Baby abtreiben zu lassen.
Martin kümmert sich weiter rührend um Jette, hat aber doch durch die Treffen mit Brigitte weniger zeit für sie. Und Jette nutzt das aus, um sich mit Brigittes Mann (Heinz Behrens) anzufreunden, was alle Familienplanungen der Erwachsenen durcheinander bringt.

4. “In bester Absicht”
Sendedaten: 29.09.1978 I. PR. EA; 30.09.1978 I. PR. WDHL; 19.04.1980 II. PR. WDHL; 20.10.1983 II. PR. WDHL; 15.09.1988 II. PR. WDHL.
Nun greifen auch noch Martins Kollegen in dessen “Liebesleben” ein, sie wollen ihm und seiner Pflegetochter zu einer netten Frau verhelfen. Besonders Pit (Michael Pan), Martins Freund, engagiert sich mächtig und ist sich sicher, die Richtige für Martin parat zu haben, nämlich seine Schwester Reni (Regina Beyer). Um diese Liaison zu befördern, ersinnt Pit eine List. Deren Verwirklichung bewirkt aber das Gegenteil, sein Versuch der Kuppelei scheitert kläglich, denn Reni, die viel beschäftigte Zahnärztin, überlässt ihre Theaterkarte ihrer Sprechstundenhilfe Vera (Birgit Edenharter), und selbige hatte wiederum darauf gehofft, dass sie mit Pit einen schönen Abend verbringen könnte. Zumindest aber scheint für Vera, die auf der Suche nach einer Bleibe ist, dieses Problem lösbar zu sein, denn sie überredet Martin, sie vorübergehend in Frau Königs Wohnung aufzunehmen. Allerdings ist dies für Martin alsbald ein Alptraum, er würde Vera liebend gern an den liebeskranken Pit “übergeben”. Zum Glück für Martin ist da ja noch Jette, die das Ganze auf ihre Weise klärt.

5. “Mein Kumpel Heinrich”
Sendedaten: 06.10.1978 I. PR. EA; 07.10.1978 I. PR. WDHL; 26.04.1980 II. PR. WDHL; 27.10.1983 II. PR. WDHL; 06.10.1988 II. PR. WDHL.
Für Jette beginnt ein neuer Lebensabschnitt, denn sie kommt in die Schule. Just einen Tag vor diesem bedeutendem Ereignis trifft Martin seinen alten Kumpel Heinrich (Günter Schubert) wieder. Dieser ist jetzt als Beleuchter am Theater der Stadt beschäftigt und auch damit befasst, sich eine Altbauwohnung auszubauen. Doch zur Zeit ist dieses Domizil nahezu unbewohnbar, denn es gibt weder eine Toilette noch eine Heizung. So nimmt er gern Martins Angebot an, eine Weile zu ihm in die Wohnung zu ziehen. Und Jette hat damit einen neuen, lieben Onkel gefunden, der sich gern um sie kümmert - und noch mehr: er verhilft dem talentierten Mädchen zu einer Hauptrolle am Theater. Martin fühlt sich in dieser Angelegenheit übergangen, und er befürchtet, dass Jettes Engagement am Theater negativen Einfluss auf ihre schulischen Leistungen haben könnte. Heinrich selbst hat sich bei Martin ganz gut eingerichtet und vernachlässigt seine Aktivitäten beim Ausbau seiner Wohnung. Martin sieht sich in der Pflicht, mit sanftem Nachdruck darauf hinzuweisen und sich wieder Autorität bei Jette zu verschaffen. Bei letzterem verhilft ihm der Zufall in der Weise, dass sich Jettes Sympathie für ihren neuen Onkel zumindest für eine Zeitlang abkühlt.

6. “Die Reise nach Polen”
Sendedaten: 13.10.1978 I. PR. EA; 14.10.1978 I. PR. WDHL; 03.05.1980 II. PR. WDHL; 03.11.1983 II. PR. WDHL; 13.10.1988 II. PR. WDHL.
Von der verfügbaren Zeit her konnte Martin seine beruflichen Pflichten mit den Aufgaben als Vater für Jette ganz gut in Einklang bringen. Nun aber hat er den Auftrag erhalten, seinen Betrieb für drei Wochen bei einem Erfahrungsaustausch im Ausland zu vertreten. Martin bittet deshalb seine Eltern, Jette für diese Zeit bei sich aufzunehmen. Das scheint nicht problematisch zu sein, weil die Kleine dann gerade Winterferien hat. Dann aber kommt alles anders, denn Martins Dienstreise wird vorverlegt, und Jette muss doch Tag für Tag in die Schule. Martin sucht intensiv nach einer geeigneten Person, die Jette betreuen könnte, und das Mädchen selbst befürchtet, dass sie eventuell bei fremden Leuten bleiben muss,
Ein Kollege Martins startet spontan eine “Hilfsaktion” in dieser Angelegenheit, in dem er Jette, ohne es mit Martin abzustimmen, Zeitschriften mit Annoncen übergibt, damit sie sich eine Mutti auswählen kann. In Folge dessen begeht Jette einen großen Fehler und verschließt sich darauf hin vor ihrem neuen Vater, der sich das Ganze nicht erklären kann. Da ihm all das unlösbar erscheint, wettert er im Betrieb gegen die Vorverlegung des Termins und möchte am liebsten die Reise nach Polen absagen.

7. “Der Bilderbrief”
Sendedaten: 20.10.1978 I. PR. EA; 21.10.1978 I. PR. WDHL; 10.05.1980 II. PR. WDHL; 10.11.1983 II. PR. WDHL; 20.10.1988 II. PR. WDHL.
Für Martins Reise nach Polen hatte sich doch eine Lösung gefunden: Pits Schwester Reni hatte sich bereit erklärt, Jette in dieser Zeit bei sich aufzunehmen und zu betreuen. Und es war wohl eine gute Entscheidung, denn beide verstehen sich sehr gut. Ja, Jette ist sich sogar sicher, mit Reni ihre “Wunschmutti” gefunden zu haben. Allerdings müssten sich die Erwachsenen in der Weise zusammenfinden, aber Martin hat bei der Hektik vor seiner Abreise nach Krakau nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden, Reni sein Gefühle für sie offen zu legen. So planen die drei, sich bald wieder zu sehen, und dies soll in einem polnischen Wintersportzentrum erfolgen, in dem Reni und Jette die Ferien verbringen wollen.
Dort angekommen, muss Jette mit Missmut wahrnehmen, dass Reni vom charmanten Dr. Plesse (Jürgen Zartmann), einem früheren Studienkollegen, umworben wird. Und Martin betritt die Szene mit der attraktiven Polin Antonina (Monika Solubianka)! Damit nicht genug, denn Reni hat sich beim Sport ein Bein gebrochen, und Dr. Plesse bietet fürsorglich an, sie im Auto mit nach Hause zu nehmen. Jette und Martin fahren zur gleichen Zeit mit Antonina nach Krakau.
Doch Jette ist nicht bereit, ihre “Wunschmutti” so ohne weiteres wieder aufzugeben, also ersinnt sie einen Plan, mit dessen Realisierung dann doch Reni, Martin und sie selbst eine Familie werden können.

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