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STURM (1968)

Fernsehaufführung eines Stücks von Wladimir Naumowitsch Bill-Belozerkowski

Deutsch von Kurt Seeger
Bühnenbild und Kostüme: Eberhard Keienburg
Musik: Tilo Müller-Medek
Fernsehregie: Vera Loebner
Inszenierung: Peter Kupke

Personen und ihre Darsteller:

Grischa (Siegfried Höchst), Matrose (Günter Junghans), Beauftragter für Getreideablieferung (Günter Schubert), der Redakteur (Berthold Schulze), der Lektor (Thomas Langhoff), Rajewitsch (Gerd Funk), Bäuerin Kurilowa (Carmen-Maja Antoni), Kleinbürgerin (Sonja Hörbing), Popow (Jürgen Gosch), Bandonionspieler (Arnold Kern) und andere.

Sendedaten:

29.10.1968 Erstausstrahlung

Inhalt:

Im Rahmen der Sendereihe “Die Stadt und ihr Theater” sendete der DFF dieses Stück mit einer Übertragung aus dem Hans-Otto-Theater Potsdam. Die literarische Vorlage schuf der russisch-sowjetische Dramatiker und Erzähler W. N. Bill-Belozerkowski (1885-1970); seine Uraufführung erlebte das Stück im Jahre 1925.
Zentrales Thema dessen ist der Bürgerkrieg im Jahre 1919, in dem sich die Rotgardisten Lenins nach der Oktoberrevolution gegen die ankämpfenden Weißgardisten um den Erhalt ihrer Macht erwehren mussten. Schauplatz der Geschehnisse ist eine fiktive Stadt namens Batyrsk. Die Kommunisten vor Ort stehen vor schier unüberwindlichen Aufgaben: Abwehr der weißgardistischen Feinde unter Denikin und der drohenden Gefahr von Kulakenaufständen, der Verschwörungen und Sabotageanschläge von Feinden der Revolution, Überwindung einer Typhusepidemie und einer Krise in Folge fehlenden Heizmaterials. Das alles verlangt den roten Kämpfern eine heroische Standhaftigkeit ab, und mit ihren damit verbundenen Taten beweisen sie moralische Qualitäten von Helden einer neuen Gesellschaft. Stellvertretend für diese Menschen stehen der Parteisekretär Grischa (Siegfried Höchst) und sein Freund Kolja (Günter Junghans), ein Matrose, im Fokus der Handlung. Für sie und ihre Genossen ist es eine Auseinandersetzung auf Leben und Tod. In den Wirrnissen des harten rauen Alltags verstirbt Grischa, doch der Sieg der Rotgardisten ist gewiss - dieser Ausblick verleiht dem Werk, das zu Zeiten der DDR als klassisches sowjetisches Bürgerkriegsstück galt, den Status einer optimistischen Tragödie.

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