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ERSTE REIHE, DIE (BILDER VOM BERLINER WIDERSTAND) (1987)

Ein Film des Fernsehens der DDR nach Motiven aus dem gleichnamigen Buch von Stephan Hermlin

Szenarium: Eberhard Görner/Peter Vogel
Dramaturgie: Alfried Nehring
Szenenbild: Hans-Jörg Mirr
Kostüme: Günter Heidemann
Kamera: Günter Haubold
Musik: Bernd Wefelmeyer
Produktionsleitung: Rolf Martius
Regie: Peter Vogel

Personen und ihre Darsteller:

Rudolf Schwarze (Ulrich Mühe), Lilo Herrmann (Johanna Schall), Heinz Kapelle (Jürgen Haase), Willi Gall (Walter Plathe), Walter Husemann (Dietmar Terne), Artur Berliner (Roman Kaminski), Anna (Dagmar Manzel), Elli (Christine Schorn), Elsbeth (Jenny Gröllmann), Oda Schottmüller (Jutta Deutschland), Mutter Herrmann (Katja Paryla), Vater Herrmann (Dieter Mann), Vater Husemann (Reimar Johannes Baur), Martha Husemann (Silke Matthias), Otto Nelte (Peter Sodann), Kurt (Manfred Gorr), Kurts Frau (Janina Hartwig), Vernehmer (Christian Grashof), SS-Führer (Detlef Heintze), Marcard (Klaus Piontek), alter Mann (Arno Wyzniewski), Fritz (Peter Cwielag), Mitarbeiter des Vernehmers/Mann mit Zeitung (Horst Ziethen), Pfarrer (Daniel Minetti), SS-Mann/Wärter (Wilfried Pucher), Gestapomann/Mann mit Zigarette (Klaus Gehrke), Wärter (Carl-Heinz Choynski), Ernst Schneller (Christoph Hohmann), Hans Coppi (Lutz Blochberger), Harro Schulze-Boysen (Rainer Etzenberger), Elisabeth Schumacher (Iris Bohnau), Kurt Schumacher (Peter Pauli), Libertas Schulze-Boysen (Gabriele Streichhahn), Dr. Arvid Harnack (Bernhard Geffke), Oma Kapelle (Gisela Morgen), Frau im Zug (Regine Heintze), Blockwart (Eckhard Becker), Betriebsobmann (Ulrich Teschner), Hausmeister (Peter Kalisch), Professor (Albrecht Delling), SA-Mann (Gerd Staiger), Genosse (Lutz Hollburg), Theologiestudent (Torsten Bauer), Blumenverkäufer (Dieter Knust), vier Tänzerinnen (Heike Keller/Anja Palitzsch/Birgit Scherzer/Silvia Engel-Sadowski), Staatsanwalt (Karl Sturm), zwei Gestapomänner (Hans-Joachim Brieske/Knut Schultheiß), Interbrigadist ( Pierre Bliß), Junge (Axel Poike), NS-Student (Frank Haberland), Student (Klaus Heinker), Häftling (Andreas Kallauch), SA-Mann (Hans-Jürgen Pabst), Steinfurth (Hans Klima), Schönhaar (Edmund Raatz), Scheer (Hans-Joachim Hoemcke), Drucker (Roman-Eckhard Galonska), Erich (Jürgen Eilzer), drei SS-Männer (Roland Seidler/Uwe Jellinek/Günter Falkenau), Junge (Ralf Sählbrandt), Mädchen (Kerstin Bode), Student (Matthias Freihof), Aufseherin (Ute Zschiedrich).

Sendedaten:

22.11.1987 I. PR. Erstausstrahlung; 23.11.1987 I. PR. WDHL; 11.09.1988 I. PR. WDHL; 17.11.1989 W3 WDHL; 15.12.1989 BR3 WDHL.

Inhalt:

Im Jahre 1933 waren die Faschisten mit ihrem Führer Adolf Hitler in Deutschland an die Macht gekommen. Verbunden damit war, dass Kommunisten und Sozialdemokraten verfolgt wurden, Bücher fortschrittlicher Literaten wurden verbrannt, jüdische Mitbürger wurden geächtet, und Industrie und Militär wurden Schritt für Schritt auf einen Angriffskrieg ausgerichtet. Zugleich wurde das deutsche Volk in den ersten Nazi-Jahren heroisch aufgebaut, um der Welt mit den Olympischen Spielen von 1936 das Bild einer großen Nation zu vermitteln. Aber die glänzende Fassade der faschistischen Reichshauptstadt Berlin, so wie sie in dem genannten Jahr präsentiert wurde, offenbarte im Außenverhältnis nichts von dem ungleichen Kampf junger Menschen, die angetreten waren, gegen Nazibarbarei und Kriegsvorbereitungen etwas zu unternehmen und dabei ihr Leben zu riskieren. Zu diesen Kräften zählten junge Intellektuelle, Arbeiter, Kommunisten und andere demokratische oder humanistischen Kräfte, die mit Plakataktionen., Verteilung von Flugblättern und Zusammenkünften die Augen ihrer Mitmenschen ob der Menschenfeindlichkeit der Nazis öffnen wollten.
Das Methoden der Gestapo, die Feinde des Faschismus aufzuspüren und zu vernichten, werden immer ausgeklügelter. Bespitzelung und Denunziation sind an der Tagesordnung. So ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis der erste der Gruppe um den Kommunisten Rudolf Schwarze (Ulrich Mühe) verhaftet und vor ein Gericht der Nazis gestellt wird, das dann mit Sicherheit die Höchststrafe für diese “Vergehen” gegen das Naziregime einfordern wird. Rudolf Schwarz selbst aus dem Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg, von Beruf Redakteur, ist erst 30 Jahre alt, als er von den Faschisten verhaftet und später erschossen wird. Auch zwei seiner engsten Mitstreiter werden nur wenige Jahre später “liquidiert”: zum einen die aus Stuttgart stammende Studentin und Mutter eines Kindes, Lilo Herrmann (Johanna Schall), die im Alter von nur 31 Jahren im KZ Plötzensee hingerichtet wird, zum anderen Heinz Kapelle (Jürgen Haase), den im Alter von nur 28 Jahren das gleiche Schicksal ereilt.
Willi Gall (Walter Plathe), ein weiteres Mitglied dieser Berliner Widerstandgruppe, gelingt es zunächst, nach Prag zu fliehen. Hier bemüht er sich um den Aufbau eines internationalen Bundes zur Bekämpfung der Faschisten. Als er 1939 nach Hitlerdeutschland zurückkehrt, gerät auch er in die Fänge der Nazis und wird zwei Jahre später, so wie seine genannten Mitstreiter, in Plötzensee umgebracht; auch er ist zu diesem Zeitpunkt noch keine 40 Jahre alt.
Andere Mitglieder des Berliner Widerstands, die auch zur ersten Reihe der Widerstandsbewegung zählen, lassen sich durch diese schlimmen Ereignisse nicht von ihrem Kampf gegen Hitler und seine Schergen abhalten. Aber sie sind ständig auf der Flucht und leben ein Leben in Angst, weil die Gefahr besteht, dass sie plötzlich entdeckt werden und ihnen damit das gleiche Schicksal beschieden ist wie vorher ihren ermordeten Mitkämpfern.

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