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SIEH DEN MENSCHEN! (1964)

Ein Fernsehfilm des Deutschen Fernsehfunks

Szenarium: Bodo Uhse
Drehbuch: Hans-Erich Korbschmitt
Dramaturgie: Lieselotte Bortfeldt
Szenenbild: Erich Kulicke
Kamera: Erwin Anders
Musik: Wilhelm Neef
Regie: Hans-Erich Korbschmitt

Personen und ihre Darsteller:

Käthe Kollwitz (Helga Göring), Dr. Karl Kollwitz (Albert Hetterle), Stan, eine Engländerin (Irene Korb), Frau Eichholz, Modell (Agnes Kraus), Peter Kollwitz/ junger Offizier (Frank Schenk), Matrose (Ezard Haußmann), Conrad Schmidt (Christoph Engel), Lina (Doris Thalmer), Wärter (Walter Lendrich), Wenzloh (Frank Michelis), zwei Soldaten (Johannes Maus/Gerhard Hänsel), Mutter (Anita herbst), Fahrer (Rudolf Napp), Offizier (Martin Flörchinger), Karl Liebknecht (Georg Leopold), Beinamputierter (Herr Knitschow).

Sendedaten:

30.04.1964 Erstausstrahlung; 28.05.1964 WDHL; 21.04.1965 WDHL; 01.09.1970 II. PR. WDHL.

Inhalt:

Der Untertitel dieses Fernsehfilms lautete: “Eine Episode um Käthe Kollwitz”. Der deutsche Schriftsteller und Journalist Bodo Uhse (1904-1963) hatte ausgehend von seiner Erzählung “Die Aufgabe”, in dessen Mittelpunkt die Künstlerin Käthe Kollwitz stand, das Szenarium für diesen Fernsehfilm erarbeitet. Seiner Erzählung selbst lagen Tagebücher und Briefe der Kollwitz zu Grunde, aber auch die Inhalte von Gesprächen mit anderen Künstlern fanden Eingang in diese literarische Vorlage.
Man schreibt das Jahr 1919; an einem trüben Tag im November soll der Marxist Karl Liebknecht beigesetzt werden. Die Familie des Toten hatte Käthe Kollwitz (Helga Göring) vorab gebeten, ihn zu zeichnen. Die Künstlerin aber ist sich unschlüssig, zweifelt, ob sie dieser Aufgabe gewachsen ist. Die politischen Ereignisse der Zeit nach Ende des I. Weltkriegs haben Käthe Kollwitz zu dieser Unsicherheit geführt. Sie ist sich im Unklaren, ob Liebknechts Kampf und Tod notwendig war. In dieser inneren Auseinandersetzung sucht sie Rat bei ihrem Mann, dem Kassenarzt Dr. Karl Kollwitz (Albert Hetterle). Als sie ihn in dessen Praxisräumen aufsucht, muss sie zunächst einen verwundeten revolutionären Matrosen vor den ihn verfolgenden Soldaten dort verstecken. Dieses Ereignis, die Mahnungen der Freunde aus ihrem Umfeld und die wiedererwachende Hingabe an die künstlerische Arbeit, die sich nach einer langen Zeit unfruchtbarer Tätigkeit einstellt, treiben sie an, sich auf den Weg zu machen. Die Straßen sind in dieser Zeit von Unruhe geprägt, manchmal fallen Schüsse; die Kollwitz begibt sich ängstlich, aber dann auch schnell und entschlossen zu Fuß bis zur Leichenhalle, in der Liebknecht aufgebahrt ist. Sie will sich ihrer Aufgabe stellen.
Als sie vor der Bahre Liebknechts steht, sieht sie sich von der großen Stille in diesem Raum eingenommen. So wandern ihre Gedanken zu einem anderen Toten, ihrem Sohn Peter (Frank Schenk), der 1914 als Kriegsfreiwilliger in den Wirren des unsinnigen Gemetzels zu Tode kam …

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