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HERBSTZEIT (1979)

Ein Film des Fernsehens der DDR

Foto: Waltraut Denger; “FF dabei”, Nr. 16/1978, Seite 3; im Bild: Sigrid Göhler und Erwin Geschonneck

Foto: Waltraut Denger; “FF dabei”, Nr. 16/1978, Seite 3; im Bild: Sigrid Göhler und Erwin Geschonneck

Szenarium: Fred Unger/Manfred Mosblech
Dramaturgie: Eberhard Görner
Szenenbild: K. P. M. Wulf
Kamera: Winfried Kleist
Musik: Hartmut Behrsing
Produktionsleitung: Hans W. Reichel
Aufnahmeleitung: Jürgen Fortmann/Margit Leonhardt
Regie-Assistenz: Lothar Hans
Regie: Manfred Mosblech

Personen und ihre Darsteller:

Paul Wositschka (Erwin Geschonneck), Otto Kabulke (Gerhard Bienert), Judith Wositschka (Angelika Waller), Michael Wositschka (Günter Wolf), Hauptmann Peter Fuchs (Peter Borgelt), Leutnant Vera Arndt (Sigrid Göhler), Frau Machandel (Marga Legal), junge Frau (Ellen Rappus), dicker Mann (Günter Schubert), Erwin (Fred Mahr), Frau Bertram (Eva Schäfer), Pförtner (Werner Kamenik), Möbelpacker (Hans-Joachim Leschnitz), Hauptbuchhalter (Wolfgang Brunecker), Busfahrer (Joachim Pape), Nachbar (Otto-Erich Edenharter), Bauarbeiter (Arnim Mühlstädt), Verkäufer (Eckhard Müller), Hugo (Karl Brenk), zwei Barkasfahrer (Peter Pauli/Wolfgang Franke) sowie Rolf Staude und Freimut Götsch.
Die Kinder: Uwe (Sören Biedermann), Petra (Beate Schade).

Sendedaten:

11.12.1979 I. PR. Erstausstrahlung; 12.12.1979 I. PR. WDHL; 17.03.1981 HR3 WDHL; 09.01.1984 II. PR. WDHL; 13.02.1984 II. PR. WDHL; 17.10.1984 HR3 WDHL; 26.10.1984 BR3 WDHL; 29.10.1989 II. PR. WDHL.

Inhalt:

Das Fernsehfilm-Drama “Herbstzeit” war als neue Folge für die Reihe “Polizeiruf 110” vorgesehen; entsprechende Vorankündigungen sind in “FF dabei”, Nr. 16/1978, Seite 3 und “FF dabei”, Nr. 44/1978, Seite 2, vorzufinden. Die Erstausstrahlung im Dezember 1979 erfolgt dann aber außerhalb der Reihe, als Einzelfilm, sicherlich deshalb, weil die Ermittlungen der Kriminalisten um Hauptmann Fuchs (Peter Borgelt) eher eine Nebensächlichkeit im Handlungsablauf darstellten.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Schicksal des alten Paul Wositschka (Erwin Geschonneck), der mit seiner Einsamkeit im Alter nicht fertig wird und der sich damit auch nicht abfinden will. Seine Frau Lisa hatte Paul eines Tages tot in der Küche aufgefunden, verstorben an Altersschwäche. Sein Begehr ist es nun, mit Sohn (Günter Wolf) und Schwiegertochter (Angelika Waller) zusammenzuziehen, und so auch die beiden Enkelkinder um sich zu haben. Die jungen Leute aber sehen bis dato keine Möglichkeit, ihm diesen Wunsch zu erfüllen, es fehlt einfach am Platz in ihrem Domizil.
Dann entwirft sein Sohn Michael, der als Grafiker tätig ist, ein Haus, in dem auch für Opa Paul ein Zimmer eingeplant wird. Das wird zu Opas großer Hoffnung - ja, zu seinem großen Traum für das ihm noch bevorstehende Leben. Dabei bedenkt er allerdings nicht, dass Sohn Michael nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt, auch ein Grundstück haben sie nicht. Für letzteres bietet sich ein Verkäufer an, der einen schönen Flecken Erde direkt an der Havel veräußern will, allerdings verlangt er dafür neben einem Auto auch noch 20.000 Mark Bargeld. Paul übergibt dazu seinem Sohn 1.000 Mark von seinem Ersparten, was nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Michael bringt es allerdings nicht fertig, seinem Vater reinen Wein einzuschenken, dass er das Projekt nicht realisieren kann.
Durch einen Zufall geht Paul die Kunde zu, dass “ihr” Grundstück inzwischen an einen anderen Interessenten gefallen ist, was ihn in tiefe Traurigkeit versetzt. Aber seinen Traum legt er deswegen nicht ad acta. Nach dem er eingesehen hat, dass er mit dem Verkauf einiger Dinge aus seinen Privatsachen das Geld auch nicht aufbringen kann, nutzt er eine andere, sich “bietende” Gelegenheit, das Geld zu “akquirieren”:
Als er seinen ehemalige Arbeitsstelle aufsucht, um die letzten dort verblieben Sachen abzuholen, findet er einen Schlüssel vor, der zum Tresor dieses Betriebs gehört. Paul nutzt die “Gunst der Stunde” und entwendet daraus 24.000 Mark.
Doch der Diebstahl wird alsbald bemerkt, und als die Kriminalisten herbeigerufen werden, fällt der Verdacht sehr schnell auf Paul. Man spürt ihn nicht in seiner Wohnung auf, sondern am Grab seiner Frau. Die Tasche mit dem Geld trägt er bei sich. Er redet nur noch wirres Zeug und bricht dann im Schnee zusammen. Ein Krankenwagen kommt schnell herbei, aber es ist ungewiss, ob der alte Mann überhaupt den Transport bis ins Krankenhaus überlebt.

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