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MÄRKISCHE CHRONIK II (EPISODENFÜHRER) (1988)

Serie des Fernsehens der DDR von Bernhard Seeger in 6 Folgen (Fortsetzung zu den 12 Folgen von 1983)

Szenarium: Bernhard Seeger
Dramaturgie: Dr. Heide Hess/Werner Krecek
Szenenbild: Heike Bauersfeld
Kostüme: Günter Pohl
Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Günter Heimann
Assistenzregie: Gerald Hujer
Drehbuch und Regie: Hubert Hoelzke

Personen und ihre Darsteller:

Wilm (Walter Plathe), Alma (Renate Geißler), Hannes (Gerd Blahuschek), Paula (Solveig Müller), Dreibrot (Horst Schulze), Käte Dreibrot (Karin Schröder), Buckel (Ernst-Georg Schwill), Karl Knorr (Peter Bause), Witwe Loni (Margot Busse), Baron Ulf von Fock (Wilfried Ortmann), Melanie Fock (Anne Wollner), Mutter Keuner (Helga Göring), Oskar Gärtner (Jochen Thomas), Irma Gärtner (Irma Münch), Sieglinde Zahn (Ursula Karusseit), Ulrike Zahn (Heidrun Welskop), Edwin Zahn (Peter Friedrichson), Jürgen Gärtner (Jens-Uwe Bogadtke), Lieschen Schuster (Angela Brunner), Bauer Schuster (Joachim Tomaschewsky), Uschi Schuster (Franziska Ritter), Ruth (Madeleine Lierck), Schäfer Matthes (Fred Delmare), Kienast (Arno Wyzniewski), Toni (Daniela Hoffmann), Martin Schlosser (Hartmut Beer), Kernmeier (Günter Grabbert), Pfarrer Schwarz (Hans-Joachim Hegewald), alte Frau (Elli Jessen-Somann), Krüger (Victor Keune), Dudei (Edgar Külow), Alter mit Krähstimme (Walter Lendrich), Bauer Heinrich (Harald Moszdorf), dicker Mann (Eckhard Müller), Flüchtlingsfrau (Inge Noack), Mann im Kino (Hans-Jürgen Stark), Frau mit Brille (Erika Stiska), junger Polizist (Peter Fabers), mürrischer Polizist (Klaus Gehrke), Strafvollzugsbeamtin (Ulrike Hanke-Hänsch), Ruth (Christine Harbort), Friedhelm Gärtner (Jürgen Huth), Hanni Schütz (Hannelore Koch), Opernsänger (Wilhelm Krompholz), Kutscher von Fock (Friedrich Mokross), Inge Gärtner (Viola Schweizer), Landbriefträger (Hannes Stelzer), Stabsarzt (Erik Veldre), Klara Dudei (Evamaria Bath), einarmiger Willi (Eckhard Becker), junge Frau (Rose Becker), Mann mit Bart (Horst Buder), Lehrer (Victor Deiß), Schwester Grit (Liane Düsterhöft), Frau Heinrich (Ursula Mundt), Gustav (Willi Neuenhahn), Bedächtiger (Günther Polensen), Siegfried Zahn (Klaus-Peter Thiele), Papa Kuno (Wolf-Dieter Lingk), Arthur (Günter Rüger), Frau des Papa Kuno (Karin Weser), Egon Schuster (Marian Wolf), Schankwirt Kugler (Paul Berndt), Katrin Dreibrot (Nadja Engel), Junkermann (Michael Gerber), Bäckermeister Stanger (Helmut Müller-Lankow), dicke Frau (Maria Romanski), Frau Stanger (Eva Schäfer), Janek Trostheim (Knut Schultheiß), von Güldenring (Achim Petry), Kreisredakteur (Wolfgang Sasse), Sekretärin Rosi (Christiane Ziehl), sowjetsicher Offizier (Eugen Albert), sowjetischer Jeepfahrer (Jürgen Hölzel), Tuths Sohn (Andrej Hoffmann), zwei Glaser (Willi Schrader/Andreas Albert), VP-Obermeister (Eckhard Pilz), Mischa (Jurij Kramer), Fred Kannegießer (Thomas Rühmann), Evchen Heinrich (Silvia Mißbach), Emmi Kienast (Walfriede Schmitt), Lehrer (Manfred Borges), NVA-Oberst (Wolfgang Thal), Maurerpolier (Herbert Manz), ältere Diakonissin (Siglinde Grunwald) sowie Heide Kipp, Wolfgang Dehler, Peter Cwielag, Gerd Funk, Roland Kannegießer Reinhard Michalke, Andrej Gerber.
Kinder: Katrin 7 Jahre (Stephanie Asmus), Toni 5 Jahre (Claudia Härtig), Janek 7 Jahre (Sebastian Scholze), ein Sohn (Ralf Schüler), Katrin 12 Jahre (Juliane Fischer), Janek 12 Jahre (Ryk Freibier), Lutz Zahn 5 Jahre (Nic Niedworok), Lutz 10 Jahre (Norman Schwarz).

Sendedaten:

Sendedaten: 06.01.1989 - 10.02.1989 I. PR. Erstausstrahlung; Details siehe unten bei den einzelnen Folgen

Inhalt:

13. “Der Buckel” (1947)
Erstausstrahlung: 06.01.1989 I. PR.; 07.01.1989 I. PR. Wiederholung.
1947, zwei Jahre nach Ende des verheerenden Zweiten Weltkriegs, fehlt es noch an vielem, was ein “normales Leben” ausmacht. Woran es auch im Dorf Güterlohe mangelt, das sind Handwerkerleistungen, die von entsprechenden Fachkräften in vielerlei Hinsicht zu erbringen wären. In so fern ist es wohl ein Glücksfall, als eines Tages zwei Fremde im Dorf eintreffen, die wohl einiges “auf dem Kasten” haben: Kniebein, der Mann mit dem Buckel (Ernst-Georg Schwill), und der Mechaniker Karl Knorr (Peter Bause). Mit Geschick reparieren die beiden die Kirchturmuhr, was ihnen Anerkennung und Zutrauen der Einwohner einbringt. So finden sie hier auch ein Quartier bei der Witwe Loni (Margot Busse) und deren Tochter Toni. Wie man dann sehen kann, arbeiten die beiden Herren “arbeitsteilig”: Knorr als Fachmann erledigt alle Aufträge, Kniebein streicht den Gewinn ein und wird damit auf dem Schwarzmarkt aktiv. Kniebein fühlt alsbald eine Zuneigung zu Loni in sich aufsteigen, doch die junge Frau steht wohl eher auf Rotschopf Karl Knorr. Doch der muss wohl erst einmal mit sich ins Reine kommen, weil ihn seine Vergangenheit als Offizier der faschistischen Wehrmacht belastet.
Der zum Landrat berufene frühere Briefträger Dreibrot (Horst Schulze) bemüht sich stark um den Aufbau der neuen Ordnung in der Region. Eines Tages erhält er Besuch vom ehemaligen Landrat Kernmeyer (Günter Grabbert); der hat sich in den Westsektoren Berlins niedergelassen und hat die Absicht, hier “nach dem Rechten” zu sehen. Doch die Leute vom Dorf trauen ihm nicht, so dass sich Hannes (Gerd Blahuschek) und Martin (Hartmut Beer) der Vorsicht halber auf dessen Spuren begeben, um herauszufinden, was der Mann wirklich im Schilde führt.

14. “Das tolle Geld” (1948)
Erstausstrahlung: 13.01.1989 I. PR.; 14.01.1989 I. PR. Wiederholung.
Baron von Fock (Wilfried Ortmann) erhält einen Brief von Notar Heimchen, einem alten Freund, der jetzt in Westdeutschland in einem Ort an der Mosel wohnt. Dieser macht dem Adligen Hoffnung, dass sich die Lage für ihn nach den Wirren der bisherigen Nachkriegsjahre bald bessern könnte. Der Marshall-Plan und Personen wie Adenauer würden dafür sorgen, dass die “Roten” bald nichts mehr in Deutschland zu sagen haben würden. Trotzdem gibt er Fock den Rat, alle seine Wertsachen in den Westen zu schaffen; zum einen gehe es darum, alles vor den Kommunisten und einer völligen Enteignung durch selbige zu schützen, zum anderen würde eine Währungsreform anstehen, deren Auswirkungen man nicht genau kenne.
Von Fock beschließt, dem Ratschlag zu folgen; allerdings will er selbst seine wertvollen Münzen nach Westberlin schaffen, weil er niemandem in der Familie vertraut. Doch bei dieser Aktion wird der Baron gefasst und verhaftet, und das ausgerechnet durch Jürgen Gärtner (Jens-Uwe Bogadtke), dem Bruder seines Schwiegersohns Friedhelm (Jürgen Huth). Der Baron fühlt sich zutiefst gedemütigt; dies und der Verlust des nahezu letzten Familienbesitzes führen bei ihm zu einem totalen körperlichen und geistigen Versagen. Als Friedhelm davon Kenntnis erhält, schlägt er seinen Bruder zusammen. Das wiederum führt zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Friedhelm und seinem Schwager Edwin (Peter Friedrichson), der die andere Tochter der Focks geehelicht hatte. An diesen Vorgängen, das sollte sich bald zeigen, zerbricht schließlich die ganze Familie.
Ulrike (Heidrun Welskop), Edwins Frau, bringt in diesen für die Focks so schlechten Zeiten einen Jungen zur Welt. Aber kurze Zeit später verstirbt der alte Baron. Weitere Versuche, Focksches Familienguthaben in den Westen zu bringen, scheitern an der Aufmerksamkeit der Behörden. Trotzdem verlassen fast alle Mitglieder der Familie Fock den Osten, nur Edwin und Ulrike ziehen es vor, in Güterlohe zu bleiben. Edwin hatte sich schon in der neu gegründeten Bauernhilfe engagiert; nun wird er zum Treuhänder für das Land bestimmt, das die Focks hinterlassen haben.

15. “Lehrjahre” (1951/52)
Erstausstrahlung: 20.01.1989 I. PR.; 21.01.1989 I. PR. Wiederholung.
Ulrike macht die schwere Feldarbeit zu schaffen. Den tagtäglichen Anstrengungen ist sie plötzlich nicht mehr gewachsen, sie erkrankt schwer. Irma Gärtner (Irma Münch) gelingt es noch, sie durch den Regen nach Hause zu schleppen. Ulrike wird ins Krankenhaus eingewiesen; während dieser Zeit kümmert sich Alma (Renate Geißler) um deren Sohn Lutz. Zunächst sieht es für Ulrike schlecht aus, man befürchtet, dass sie gelähmt bleiben könnte. Doch zum Glück erholt sie sich, wenn auch langsam, und nach einem Weihnachtsurlaub zu Hause und einem nochmaligen Krankenhausaufenthalt kann sie im nächsten Frühjahr wieder ganz nach Hause zurück.
Die ersten Bemühungen um das genossenschaftliche Arbeiten auf dem Land machen auch um Güterlohe und Rehefeld keinen Bogen. Für viele Einwohner sind so oder so wichtige Entscheidungen damit verbunden. Für Wilm (Walter Plathe) steht fest, dass er die Parteischule besuchen und absolvieren muss und wird, um als Bürgermeister in entsprechender Weise politisch-ideologisch gerüstet zu sein. Dies hatte ihm Hannes (Gerd Blahuschek) angeraten. Allerdings muss vorab noch geklärt werden, was mit seinem Ponypaar, Wilms großem Hobby, nun werden soll. Damit die Arbeit des Bürgermeisters während seiner Studienzeit weitergeführt werden kann, ernennt er Jürgen Gärtner zu seinem Stellvertreter.
Rings um Güterlohe sind nun schon die ersten LPG’s gegründet worden. Doch nicht alle Bauern sind mit dem Weg der Kollektivierung einverstanden. Einige von ihnen versuchen zunächst, ihr Vieh zu verbergen, um damit die staatlichen Abgaben zu verringern, andere verlassen sogar die DDR und gehen in den Westen. Letztlich wird zu Anfang der 50er Jahre auch in Güterlohe eine Genossenschaft ins Leben gerufen, zu deren Vorsitzenden man Edwin wählt. Und Ulrike kann an seiner Seite, nach ihrer Gesundung, die Buchhaltung der LPG führen.

16. “Tage im Juni” (1953)
Erstausstrahlung: 27.01.1989 I. PR.; 28.01.1989 I. PR. Wiederholung.
Es sind angespannte Zeiten in Ostdeutschland, schon in den ersten Monaten des Jahres 1953 wirft der kommende Volksaufstand vom 17. Juni 1953, der später von der SED-Führung als faschistischer Putschversuch westlicher Kräfte abgetan werden sollte, seine Schatten voraus.
Egon Schuster (Marian Wolf) kommt nach sieben Jahren Gefängnishaft wieder nach Güterlohe zurück. Er war es, der seiner Zeit die Mine gelegt hatte, die Jupp Keuner den Tod brachte. Nun ist er auf dem Hof seiner Eltern (Joachim Tomaschewsky/Angela Brunner) tätig, die absolute Gegner der Genossenschaft sind. Egon macht bei einem Ernteeinsatz die Bekanntschaft des Mädchens Uschi (Franziska Ritter); beide verlieben sich und werden ein Paar.
Noch vor den Ereignissen vom 17. Juni gibt es einige Wirrnisse: Telefonleitungen werden gekappt, Gefängnisse öffnen ihre Tore. Letzteres war für Sieglinde Zahn (Ursula Karusseit), die ehemalige Gutsfrau, die Gelegenheit, aus der Haft zu entkommen und sich nach Güterlohe zu begeben, wo sie sich bei Wilm, ihrem ehemaligen Knecht, und Alma meldet. Sie führt die beiden zu einem Versteck, an dem eine Kassette vergraben liegt. Diese enthält eine genaue Schilderung der Umstände, die zum Tod des ehemaligen Sturmbannführers Grauling geführt hatten. Bislang war man von einem Selbstmord ausgegangen. Doch nun soll das hiermit vorliegende Geständnis zu diesem Fall dem Gericht übergeben werden, das zumindest will Sieglinde Zahn, damit der Prozess neu aufgerollt und zu Ende gebracht werden kann. Dieses Zugeständnis eröffnet der Frau die Möglichkeit, endgültig auf freien Fuß zu kommen und sich zu ihrem Sohn Siegfried (Klaus-Peter Thiele) nach Bremen zu begeben. Doch sie nutzt diesen “Freifahrtschein” nicht und bleibt im Ort bei ihrem anderen Sohn Edwin und dessen Familie.
Der ehemalige Landbriefträger und jetzige Landrat Dreibrot verstirbt nach einem Herzanfall.

17. “Brot muss sein” (1959)
Erstausstrahlung: 03.02.1989 I. PR.; 04.02.1989 I. PR. Wiederholung.
Parteifunktionär Hannes Trostheim und LPG-Bauer Oskar Gärtner (Jochen Thomas) haben über Gegenwärtiges und Zukünftiges im Dorf und speziell in der LPG einiges zu klären; so treffen sie sich in Sieglinde Zahns neuer Fischgaststätte am Rande des Sees. Und auch Alma Sichler wird mit Neuem konfrontiert: gegen ihren Willen hat der Vorstand der LPG festgelegt, die besten Kühe ihrer Herde an die jungen Schusters zu übergeben. Das führt dazu, dass Wilm auch zu Haue noch Ärger bekommt.
Den hatte er schon vorab, als es um unaufschiebbare Maßnahmen in der Bäckerei Stanger ging. Eins war klar: der alte Stanger (Helmut Müller-Lankow) kann nicht mehr am Backofen stehen, weil er krank ist, aber Brot muss sein! So entschied Wilm als Bürgermeister, dass der ehemalige Bäcker und derzeitige Schweinezüchter Junkermann (Michael Gerber) die Versorgung der Bevölkerung mit Backwaren zu übernehmen hat. Damit das ganze eine Basis hat, pachtet Wilm gegen den Willen von Frau Stanger (Eva Schäfer) die Bäckerei. Man einigt sich schließlich darauf, dass Junkermann sein Entgelt von der LPG bekommt und im Gegenzug die Räumlichkeiten der Bäckerei nutzen darf.
Bauer Schuster weigert sich nach wie vor, der LPG beizutreten, er beharrt darauf, Einzelbauer zu bleiben. Sein Sohn Egon und dessen Verlobte Uschi können den Sturkopf dann aber umstimmen: er kann sich aufs Altenteil zurückziehen und die jungen Leute formieren aus ihren Beständen und denen der LPG eine leistungsstarke Milchviehherde. Dazu musste allerdings Alma, wie oben erwähnt, ihre besten Milchkühe abgeben.
Jürgen Gärtner, der LPG-Vorsitzende, ist im Dorf als Frauenheld bekannt. Nun wird offenbar, dass er Vaterfreuden entgegen sieht. Doch seine Frau Ruth (Christine Harbort) hat Zweifel ob der Schwangerschaft, weil sie schon 40 Jahre alt ist. Bei einer Freundin, die als Krankenschwester arbeitet, erkundigt sie sich deshalb über Risiken und einen eventuellen Abbruch der Schwangerschaft. Aber es gibt in gesundheitlicher Sicht keine Bedenken, womit Ruth das Kind bekommen wird.
Lehrer Dudei (Edgar Külow) und sein Frau (Evamaria Bath) müssen schweren Herzens den Ort verlassen, weil Dudei nun als Lehrer in einem Dorf namens Siebenwalde unterrichten muss.

18. “Sommerwege” (1960)
Erstausstrahlung: 10.02.1989 I. PR.; 11.02.1989 I. PR. Wiederholung.
Im Jahre 1960 zeichnen sich für die Leute von Güterlohe und Rehefelde erste Erfolge im genossenschaftlichen Wirtschaften ab, es stehen sozusagen gute Herden auf fetten Weiden, wobei auch die jungen Mitstreiter in der LPG ihren Anteil haben.
Karl Knorr und Wilm Sichler sind sogar so euphorisch, dass sie gemeinsam ein Modell des “Neuen Dorfes” entwerfen. Sie konzipieren Punkthäuser, Wohnblöcke und diverse Erholungs- und Freizeitanlagen für die fleißigen Bürger. Ihrer ausufernden Begeisterung müssen deren Ehefrauen erst einmal entgegentreten und sie in die Realität zurückholen - so schön deren Traumvorstellungen für sie auch gewesen wären! Die Frauen fordern vielmehr dazu auf, das Dorf als Dorf lebenswert zu gestalten und keine städtischen Abbilder hierher zu übertragen.
Loni hat zur Zeit oftmals Streit mit ihrer Tochter, weil diese nichts mehr von den Lebensvorstellungen der Mutter wissen will; Toni ist mit Begeisterung in der FDJ tätig und hat mit der Kirche nichts am Hut. Und sie interessiert sich nach Auffassung der Mutter auch zu viel für die Jungs im Dorf. Karl, Lonis Mann, steht in diesen Auseinandersetzungen mehr auf Seiten der Tochter, was zu einer ernsthaften Krise in deren Ehe führt.
Ex-Gutsfrau Sieglinde Zahn ist eine gute Wirtschafterin und Geschäftsfrau, ihr Fischrestaurant kann sich über Mangel an Gästen nicht beklagen. Eines Tages erhält sie Besuch: der zukünftige Schwiegervater ihres Sohnes Siegfried kommt aus Bremen nach Güterlohe und überreicht ihr eine Einladung zur dessen Hochzeit; Sieglinde aber lehnt dankend ab.
Bauer Schuster kocht noch immer sein privates Süppchen. Als aber seine Lieblingskuh Liese erkrankt, hat er ein Problem, denn für ihre Heilung benötigte er Heu aus dem Buchengrund, doch das entsprechende Stück Land gehört der LPG. So versucht er heimlich, Heu von dort zu stehlen. Dabei wird er ertappt, was für den Hartnäckigen der Anlass ist, über sein Verhältnis zur LPG erneut nachzudenken. Und an einem der folgenden Tage steht Schuster dann vor dem Haus des Bürgermeisters und teilt mit, dass er nun bereit ist, den Posten des Futtermeisters in der LPG anzunehmen.
Eine hoffnungsvolle Szene beschließt diesen letzten Teil: Ruth, die Partnerin des LPG-Vorsitzenden, bringt einen gesunden Sohn auf die Welt.

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