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STILL WIE DIE NACHT (1988)

Ein Film des Fernsehens der DDR aus der Reihe “Polizeiruf 110”

Szenarium: Hans-Joachim Hildebrandt
Dramaturgie: Carmen Richter
Szenenbild: Heinz Leuendorf
Kostüme: Katrin Johnsen
Kamera: Günter Eisinger
Musik: Karl-Ernst Sasse
Produktionsleitung: Erich Albrecht
Aufnahmeleitung: Wolfgang Hammer
Regie: Hans-Joachim Hildebrandt

Personen und ihre Darsteller:

Hauptmann Wolfgang Reichenbach (Friedhelm Eberle), Leutnant Sabine Baumert (Karin Düwel), Leutnant Thomas Grawe (Andreas Schmidt-Schaller), Horst Plessow (Jürgen Zartmann), Falk Liebig (Gert Gütschow), Renate Liebig (Irma Münch), Elsa Biedermann (Heide Kipp), Uta Mahlow (Regine Heintze), Kerstin Franke (Daniela Hoffmann), Frau Schellow (Barbara Zinn), Herr Kreutzer (Alexander Wikarski), Eveline Kreutzer (Rita Feldmeier), Gerda Mahlow (Traute Sense), Kundin/Dame (Theresia Wider), Verwaltungschefin (Renate Hundertmark), Frau Schmitz (Hannelore Fabry), Nachtschwester (Ursula Birr), Leutnant der K (Erhard Marggraf), Leutnant Günther (Ralf Lindermann), Dr. Schmidt (Frank Schenk), Herr Winter (Manfred Richter), Kriminaltechniker (Gerd Staiger), Sportwart (Hans J. Finke), Wirt (Gerd Funk), Frau Witte (Ilse Bastubbe), Herr Werner (Thomas Jacob), Friseuse (Andrea Meissner), drei junge Frauen (Swetlana Skorochodowa/Petra Kühne-Rogge /Cornelia Hudl), zwei ältere Damen (Ursula Fischer-Maschwitz/Johanna Freiberg), zwei Damen (Christa Ernst-Nitzel/Irmgard Selignow), Herr (Rolf Hofmann).

Sendedaten:

22.05.1988 I. PR. Erstausstrahlung; 24.05.1988 I. PR. Wiederholung.

Inhalt:

Horst Plessow (Jürgen Zartmann) ist ein gut aussehender Mann, der in einem Kurbad Musikabende für die Patienten resp. Gäste gestaltet. Seine Sammlung an Schellackplatten mit klassischer Musik ist beachtlich, und für die Besucher seiner Veranstaltungen ist es eine willkommene Abwechslung im manchmal etwas tristen Kuralltag. Während ihres Kuraufenthalts lernt auch Renate Liebig (Irma Münch) diesen Herrn kennen. Zusammen mit ihrem zu Besuch weilenden Ehegatten Falk (Gert Gütschow) nimmt sie an einem der Musikabende teil. Kurz danach stellt sich heraus, dass just an diesem Abend die heimische Wohnung der Liebigs ausgeraubt wurde. Der Verlust ist beträchtlich, weil die oder der Täter auch eine wertvolle Fotoausrüstung und Falks Briefmarkensammlung mitgehen ließen. Die Schadenssumme wird schließlich auf 50.000 Mark beziffert.
Als die Kripo die Wohnung nach Spuren untersucht, findet sie eine unter einen Schrank gerollte Pfeife, die dem oder den Einbrechern gehören muss, und diverse Fußspuren. Und von Hausmitbewohnern erhalten die Kriminalisten um Hauptmann Reichenbach (Friedhelm Eberle) die Information, dass sie zur Tatzeit einen Mann mit einem markanten Schnauzbart vor Ort gesehen haben. Alle Beschreibungsmerkmale zu dieser Person passen eigentlich auf Horst Plessow, doch dessen Alibi ist dank vieler Zeugen für den besagten Abend wasserdicht, er kann es auf keinen Fall gewesen sein.
Die “Masche” derartiger Raubtaten war nicht neu, in den Unterlagen der Kripo fanden sich Fälle, bei denen auch der Mann oder die Frau zur Kur weilte, und als sie Besuch von ihrem Partner erhielten, wurde die Abwesenheit der Eheleute genutzt, um die entsprechenden Wohnungen auszuplündern. Bei diesem neuen Fall war nur eines anders: es sah so aus, als ob die Spuren, die die Kripo sicherte, ganz bewusst so gelegt wurden, damit der Verdacht auf Plessow fallen musste.
Bei einem anderen Fall wurde ein wertvolles Gemälde gestohlen, und hier konnten die Kriminalisten bei der Suche nach Spuren und Indizien eine ganze Schrittfolge von Abdrücken im Garten des betroffenen Hauses feststellen. Nach tiefgründiger Untersuchung derer stellte man fest, dass der Täter in diesem Fall eine Frau gewesen sein muss.
Aber Horst Plessow und die Frauen - das ist ein Kapitel für sich. Und doch sollte sich aus diesem Blickwinkel heraus für die Kriminalisten der entscheidende Ansatzpunkt ergeben, um die mysteriösen Einbrüche aufklären zu können. Denn wenn er es verstand, aus einer seiner Liebschaften heraus eine Komplizin zu rekrutieren, dann ließe sich der Nebelschleier, der über diesen Fällen lag, möglicherweise lichten.

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