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GESCHÄFT UM EINEN TOTEN (1968)

Ein Fernsehspiel von Paul Berndt und Gerd Focke

Autoren: Paul Berndt/Gerd Focke
Dramaturgie: Gerd Focke/Robert Trösch
Szenenbild: Siegfried Bach
Regie: Robert Trösch

Personen und ihre Darsteller:

Marbach (Wolfgang Goette), Gerlinde (Jessy Rameik), Geo (Regina Jeske), Fips (Peter Reusse), Stefan (Gert Gütschow), Regina (Irmgard Düren), Heller (Ivan Malré), Karin (Dorothea Garlin), Frau Melcher (Steffie Spira).

Weitere Darsteller:

Renate Geißler, Doris Schmude, Adelheid Harke, Paul Berndt, Roland Otto, Peter Sindermann, Werner Schach.

Sendedaten:

09.04.1968 Erstausstrahlung; 12.12.1969 I. PR. Wiederholung

Inhalt:

Die Handlung dieses Fernsehspiels führt nach Westdeutschland. An der Peripherie einer dortigen Großstadt, in einem Landhaus, wohnt die Familie Marbach. Gerade ist man mitten in den Vorbereitungen zu einem kleinen Fest. Grund zum Feiern ist dabei, dass die “Neue Ostpolitik” der Bundesregierung auch für die Firma der Marbachs einige Chancen für gute Gewinne in Aussicht stellt. Das heißt, man erwartet bessere Geschäfte mit den östlichen Ländern Europas im Verbund mit günstigen Krediten durch die hiesigen Banken. Dies wäre um so wichtiger, weil man Tag für Tag im Konkurrenzkampf mit anderen Firmen steht, und man möchte ja mithalten - geschäftlich wie privat!
Doch dann werden diese Hoffnungen der Marbachs durch unabsehbare Ereignisse generell in Frage gestellt. Ein Mordfall, der schon lange zurückliegt und an den eigentlich niemand mehr denken wollte, wird wieder zum Tagesgespräch und damit zum Ausgangspunkt einer groß angelegten Intrige; ein Toter wird plötzlich zum Gegenstand dubioser Geschäfte, mit dem der Ausverkauf von Menschlichkeit, Moral und Würde einherzugehen scheint.
In diesem Ränkespiel kann nur der den Sieg davontragen, der am skrupellosesten handelt und der in der Lage ist, die Wolfsgesetze des Kapitalismus am besten für sich auszunutzen.
Die Autoren wollten mit Blick auf persönliche Konfliktsituationen und Auseinandersetzungen deutlich werden lassen, dass man anhand derer generelle gesellschaftliche Gegebenheiten der Bundesrepublik beleuchten kann, in einer Gesellschaft also, in der Altnazis wie Lübke und Kiesinger als Präsident bzw. Kanzler agieren können.
Verantwortlich für Herstellung und Ausstrahlung dieser politisch motivierten TV-Produktion war das Fernsehstudio in Halle.

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