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HELD DER WESTLICHEN WELT, DER (INSZENIERUNG 70ER JAHRE) (1978)

Fernsehinszenierung eines Schauspiels von John Millington Synge

Übersetzung aus dem Englischen von Anna Elisabeth Wiede und Peter Hacks
Dramaturgie: Annegret Hahn/Doris Vallentin
Ausstattung: Wolfgang Bellach
Kamera: Josef Kubitza
Musik: Hanns Eisler
Bildregie: Margot Thyrêt
Inszenierung: Piet Drescher

Personen und ihre Darsteller:

Christopher Mahon (Matthias Günther), der alte Mahon (Gerhard Linke), Michael James Flaherty (Wolfgang Sörgel), Margaret Flaherty (Dagmar Jaeger), Witwe Quin (Wera Herberg), Shawn Keogh (Horst Krause), Philly Cullen (Dietmar Terne), Jimmy Farrell (Walter Michel), Sarah Tansey (Gabriele Mewe), Susan Brady (Heike Jonca), Honor Blake (Irmgard Lange), Nelly (Anne-Kathrin Richter), Bauern (Otto Heidemann/Reiner Döring/Roland Endig/Jürgen Kaczmarek/Hans-Michael Linke/ Ulrich Mühe) und andere.

Sendedaten:

01.04.1978 II. PR. Erstausstrahlung; 13.10.1980 II. PR. Wiederholung

Inhalt:

Der Deutsche Fernsehfunk präsentierte dieses Stück mit einer Studio-Inszenierung dessen mit dem Schauspieler-Ensemble der Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt. Hier traten unter anderen die später so populären Schauspieler Ulrich Mühe und Horst Krause in Erscheinung.
John Millington Synge (1871-1909) galt zu seinen Lebzeiten als größter irischer Dramatiker. Sein wohl bekanntestes Stück ist “Der Held der westlichen Welt”, es wurde im Jahre 1907 in Dublin uraufgeführt.
In einem kleinen irischen Ort namens Mayo tritt ein zerlumpter, nicht gerade intelligent wirkender junger Mann in Erscheinung. Er erhebt sich aus der Masse der uninteressanter Subjekte dadurch, weil er auf eine außergewöhnliche Tat verweisen kann: Er hat seinen Vater umgebracht! Dazu führt er aus, dass er in Folge eines Streits auf einem Kartoffelacker seinem Erzeuger mit einem Spaten den Kopf gespalten habe. Und eben dieser “schlichte” Vatermord rückt nun diesen Mann namens Christopher Mahon (Matthias Günther) in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses in Mayo. Dies verschafft ihm Obdach und Bekleidung, Ansehen und eine Braut. Allein ein dummer Zufall ist daran schuld, dass dieser beglückende Zustand für den Mörder nur von kurzer Dauer ist …
Synge zielte in seiner Komödie mit burleskem Humor auf die bei seinen Landsleuten übersteigerte Verehrung von “Helden” verschiedener Art, die bei näherem Hinsehen dieses Ansehen nicht verdient haben, in diesem Stück natürlich in weit überspitzter Form.

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