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KÖNIG LEAR (DDR-TV) (1971)

Fernsehinszenierung der Tragödie von William Shakespeare

Fernsehbearbeitung: Friedo Solter/Hans Nadolny
(Nach den deutschen Übertragungen von Wolf Graf Baudissin und Georg Herwegh)
Szenenbild und Kostüme: Erich Geister
Kamera: Ursula Arnold
Musik: Siegfried Matthus
Produktionsleitung: Erich Biedermann
Regie: Friedo Solter

Personen und ihre Darsteller:

König Lear (Wolfgang Heinz), Goneril (Christine Gloger), Regan (Katja Paryla), Cordelia (Karin Gregorek), Kent (Dietrich Körner), Geloster (Adolf-Peter Hoffmann), Edgar, Glosters legintimer Sohn (Christian Grashof), Edmund, Glosters Bastard (Dieter Mann), Narr (Herwart Grosse), Cornwall (Horst Hiemer), Albanien (Chrsitoph Engel), König von Frankreich (Carl-Hermann Risse), Herzog von Burgund (Wolfgang Lohse), Oswald (Heinz Hinze), Ritter (Heinz Hellmich), Arzt (Günther Margo) sowie Mitglieder der Solistenvereinigung des Berliner Rundfunks und Mitglieder des Orchesters der Komischen Oper, Berlin.

Sendedaten:

09.04.1971 II. PR. Erstausstrahlung; 21.11.1971 I. PR. WDHL; 28.01.1976 I. PR. WDHL; 15.12.1982 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Die Tragödie “König Lear” von William Shakespeare (1564-1616) wurde am 26. Dezember 1606 am Englischen Hofe uraufgeführt.
In der Zeitschrift “FF dabei”, Nr. 15/1971, Seite 27, schrieb man zum speziellen Anliegen dieser Fernsehinszenierung:
“So oft der Deutsche Fernsehfunk dramatische Werke des kulturellen Erbes ausstrahlte, wurden damit auch konstruktive Beiträge zu gegenwärtigen Entwicklungen in unserer Republik erarbeitet. In dieser Tradition steht auch die Inszenierung von Shakespeares Stück ‘König Lear’ (entstanden 1606), das der Deutsche Fernsehfunk in der Regie von Friedo Solter zeigt. Der Realist Shakespeare beweist in den Grenzen seiner Zeit: Alle Erkenntnisse, die Lear im Schmelztiegel bitterer Erfahrungen gewinnt, müssen ohne Wirkung bleiben, weil sie sich nicht mit gesellschaftlicher Macht verbinden können und weil ihnen konstruktive Vorstellungen für eine humane Gesellschaftsordnung fehlen. Lears Größe besteht im Prozess der Menschwerdung, den er - entgegen dem physischen Verfall und zunehmenden Wahnsinn - durchläuft bis zur Identifizierung mit der seinerzeit im Lumpenkleide der Unterdrückten verborgenen Potenz der Menschlichkeit.”

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