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DAMALS IN PARIS (1956)

Ein Spielfilm in einer Koproduktion DEFA/Deutscher Fernsehfunk

Idee und Szenarium: Hermann Rodigast
Drehbuch: Hermann Rodigast/Carl Balhaus
Dramaturgie: Walter Schmitt/Hans Müncheberg
Bauten: Alfred Tolle
Kostüme: Hans Kieselbach
Kamera: Eugen Klagemann
Musik: Günter Klück
Produktionsleitung: Alexander Lösche
Regie: Carl Balhaus

Personen und ihre Darsteller:

Geneviéve (Gisela Trowe), René (Wolfgang Kieling), Fadet (Richard Lauffen), Georges (Günther Simon), Denis (Hans Stetter), Louise (Susanne Düllmann), Madou (Herwart Grosse), Hasselt (Peter Herden), Krecher (Will van Deeg), Krögel (Hans Fiebrandt), Boulin (Waldemar Jacobi), Mann mit Hut (Friedrich Teitge), Gaston (Fritz Decho), Merker (Carlo Kluge), Robert (Fritz-Otto Giese), Neumann (Fritz Melchior), alte Frau (Elisabeth Olivier), Feldwebel (Karl-Heinz Weiß), SS-Scharführer (Günther Polensen), SS-Mann (Hubert Arndt), Madame Renault (Betty Loewen), Pierre (Kurt Sperling), SS-Mann Ramm (Erich Götze), Schäfer (Carl Balhaus), älterer SS-Mann (Hans Anklam).

Sendedaten:

02.11.1956 (Anlaufdatum Kino); 04.11.1956 (Erstausstrahlung im DFF).

Inhalt:

“Damals in Paris” war die erste Koproduktion der DEFA mit dem Deutschen Fernsehfunk. Der so entstandene, kammerspielartige Film offerierte eine Episode aus der Tätigkeit der französischen Widerstandsorganisation “Résistance” gegen die deutschen Faschisten während der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Kritik bewertete den Streifen als künstlerischen Erfolg, und zudem bleibt anzumerken, dass man bei der Gestaltung der einzelnen Szenen auf durchschaubare, primitive Propaganda verzichtet hatte.
Im Mittelpunkt der Handlung des Films stehen zwei sich liebende junge Menschen: Geneviéve (Gisela Trowe) und René (Wolfgang Klieling); sie leben im Paris des Jahres 1944, in einer von den Deutschen besetzten Stadt. Mit Sorge beobachtet die junge Frau die Aktivitäten ihres Geliebten in den Reihen des Résistance; sie vertritt den Standpunkt, man solle sich aus dem “Ganzen” heraushalten, ja, ob dieser Meinung kommt es sogar zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden, weil René entschlossen gegen die Faschisten ankämpfen will. Eines Tages kommt es wieder zu einem Disput; René verlässt danach mit einem deutschen Genossen die Wohnung, um an einem Treff der Illegalen teilzunehmen. Während dessen Abwesenheit stürmen Angehörige der GESTAPO ins Haus, um die Widerstandskämpferin Louise (Susanne Düllmann) zu verhaften; als ihr Geneviéve zu Hilfe kommen will, wird sie selbst von den Faschisten abgeführt und interniert. Die Leute um René befürchten nun, dass ihr Plan zur Sprengung einer strategisch wichtigen Brücke, von der auch Geneviéve erfahren hatte, unter dem Druck der GESTAPO von ihr verraten werden könnte. Doch die junge Frau hält allen Folterungen ihrer Peiniger stand. So wird die besagte Brücke letztlich von den Widerstandkämpfern in die Luft gejagt und damit der deutschen Armee eine entscheidende Niederlage beigebracht.

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