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VERLOBTE, DIE (1980)

Ein Film in einer Koproduktion der DEFA mit dem DDR-Fernsehen

Szenarium: Günther Rücker
Drehbuch: Günther Rücker/Günter Reisch
Dramaturgie: Hans Müncheberg
Szenenbild: Dieter Adam
Kostüme: Sybille Gerstner/Ruth Kiecker/Hans Linke
Kamera: Jürgen Brauer
Musik: Karl-Ernst Sasse
Regie: Günther Rücker/Günter Reisch

Personen und ihre Darsteller:

Hella (Jutta Wachowiak), Reimers (Regimantas Adomaitis), Lola (Slavka Budinova), Frenkel (Christien Gloger), Irene (Inge Keller), Olser (Käthe Reichel), Hensch (Hans-Joachim Hegewald), Elsie (Barbara Zinn), Barbara (Katrin Saß), Hilde (Ewa Zietek), Naudorf (Ursula Braun), Konrad (Katrin Martin), Reimers Genosse (Reinhard Straube), Sanitätsrat (Friedrich Richter), Reimers Vater (Johannes Wieke), Gefängnisarzt (Rolf Ludwig), ältere Politische (Irma Münch), hagere Politische (Johanna Clas), Beamtin im Polizeigefängnis (Karla Runkehl), Direktorin (Christa Lehmann), Simon (Christa Löser), Maschinenmeister (Christa Pasemann), gefangene Frauen (Carin Abicht/Rose Becker/Dorothea Mommsen/Ellen Tiedtke/Inge Noack/ Sina Fiedler/Christine Lechle/Katharina Rothärmel), Hauptwachtmeister Maurer (Gisa Stoll), Frau mit Jägerhütchen (Henny Müller), Wachtmeisterin im Schlafsaal (Gertraut Last), Wärterin (Ostara Körner), Wärterin (Gertraud Kreißig), Genossin (Katarina Tomaschewsky), Großmutter (Doris Thalmer), Lehnchen (Angela Brunner), Bertram (Angelika Böttiger), junge Politische (Claudia Jacob), Gefangene (Anita Herbst/
Rosemarie Bärhold/Brigitte Scholz), Beamtin in Nähstube (Ingeborg Holan-Dühring), Wärterin (Gisela Findeisen), Beamtin im Bügelraum (Hannelore Fabry), Beamtin im Effektenraum (Helga Unkrodt), Genossin (Dorothea Volk), Hausmutter (Linde Sommer), Hausbesitzerin (Ursula Sukup), Geelhar (Tessy Fehring), Bibelforscherin (Karin Gregorek), zwei Gestapomänner (Eberhardt Wintzen/Roland Kuchenbuch), Oberin (Adelheid Kleeberg), Nonnen (Margitta Neumann/Gabi Lemzer/Inge Rohde/ Hannelore Fiedler), gefangene Tänzerinnen (Brigitte Schnaubelt/Brigitte Zimmermann/Inka Unverzagt), Gefangene (Detlef Bierstedt/Herbert Ahlgrimm/Klaus Fiedler/Till Kretzschmar/Uwe Jellinek/Uwe Welz/Ralf Plikat), zwei Posten (Peter Schlaack/Günther Dobberstein), zwei Protokollführer (Rudi Rädiger/Dieter Wernicke), Beamtin am Tor (Ursula Michler), Gefangene (Ariane Metzner), Wärterin (Elke Niebelschütz), Zeitungshändler (Heinz Marinowitz), Harmonikaspieler (Arno Golz).

Sendedaten:

02.09.1980 AD Kino; 09.03.1981 Ausstrahlung im DRS; 10.04.1981 I. PR. Erstausstrahlung DDR-Fernsehen; 17.01.1982 I. PR. WDHL; 31.01.1983 I. PR. WDHL; 01.04.1985 WDHL; 12.10.1985 DRS WDHL; 20.03.1986 BR3 WDHL; 02.05.1988 I. PR. WDHL; 23.08.1989 I. PR. WDHL; 02.07.1990 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Hella Lindau (Jutta Wachowiak) ist Kommunistin. Im Jahre 1934 wird sie wegen ihrer antifaschistischen Tätigkeit von den an die Macht gekommenen Faschisten verhaftet und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Über mehrere Jahre wird sie in Einzelhaft gehalten, dann versetzt man sie in die Zuchthaus-Wäscherei. Hier im Waschhaus bieten sich den Gefangenen menschenunwürdige Bedingungen, und Hella trifft auch kaum auf Personen, die ihr politisch nahe stehen würden; viel mehr hat sie es mit Kriminellen wie Mörderinnen, Diebinnen oder Kupplerinnen zu tun, die sich oft genug Auseinandersetzungen liefern. Nur die Liebe zu Hermann Reimers (Regimantas Adomaitis) gibt Hella die Kraft, in diesem Inferno zu überleben.
Hermann hält all die Jahre zu ihr, auch wenn es in der Nachbarschaft eine junge Frau namens Hilde (Ewa Zietek) gibt, die ihn liebt und mit ihm zusammen leben möchte. So stellt er an die Behörden den Antrag, Hella im Zuchthaus heiraten zu dürfen. Dieser Antrag wird verworfen, doch als ihr Verlobter erhält Hermann wenigstens eine Besuchserlaubnis.
Als Hella eines Tages doch aus der Haft entlassen wird, begegnet sie der Liebe ihres Lebens nur kurz: Hermann wurde verhaftet und wird an Hella vorbeigeführt …
Die Autoren des Drehbuchs hatte selbiges auf Grundlage der Romantrilogie “Haus der schweren Tore” von Eva Lippold verfasst. Die Kritik lobte die tiefe Menschlichkeit, die dieser Film auf der Basis dieser literarischen Vorlage vermittelt, und die in hohem Maße überzeugende Darstellung der Hella durch Jutta Wachowiak, die ihren Part als eine zur Tatenlosigkeit und Einsamkeit verurteilten Frau damit zu einer erregenden und erschütternden großen Gestalt auf die Kinoleinwand und den Fernsehbildschirm brachte.

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