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WÖLFE UND SCHAFE (1965)

Fernsehinszenierung einer Komödie von Alexander N. Ostrowski

Deutsch von Günter Jäniche
Szenenbild: Rolf Döge
Kostüme: Christa Hahn
Bildregie: Hilmar Elze
Inszenierung: Gotthard Müller

Personen und ihre Darsteller:

Mursawetzkaja (Antonia Dietrich), Apollon (Wilfried Weschke), Glafira (Thea Elster), Kupawina (Hannelore Erle), Anfussa (Charlotte Friedrich), Lynjajew (Rolf Hoppe), Berkutow (Joachim Zschocke), Tschugunow (Siegfried Göhler), Goretzki (Klaus Gehrke), Pawlin (Curt W. Franke) und andere.

Sendedaten:

15.08.1965 Erstausstrahlung

Inhalt:

Alexander N. Ostrowski (1823-1886) skizzierte in seiner Komödie, die 1875 in St. Petersburg uraufgeführt wurde, ein treffendes Bild russischen Landlebens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Wert eines Menschen wurde vom Gelde bestimmt, über das er verfügt, und Habsucht und Machtgier sind die entscheidenden Triebkräfte des Handelns der Individuen. Und wer sich diesen “Gesetzmäßigkeiten” nicht unterordnete, hat verspielt - die Schafe wurden von den Wölfen gefressen! Ostrowski entdeckte an dieser an sich bedrückenden Realität eine komische Seite, in dem er die “Schafe” in seinem Stück als Personen offeriert, die kein besseres Los verdient haben.
Die Komödie stellt nun Leute in den Mittelpunkt des Geschehens, die divers Pläne entwerfen, um Menschen aus ihrem Umfeld in eine Falle zu locken und sie damit zu schädigen. Eine “wohlmeinende” Tante hat sich das Ziel gesetzt, ihren Nichtnutz von Neffen mit einer reichen, jungen Witwe zu verheiraten, allein - diese junge Herr ist nicht ein Mannsbild, das eine Frau freiwillig zum Gatten nähme. Also muss sie ihren Bestrebungen entsprechend Nachdruck verleihen, in dem sie auf Verleumdung und Erpressung setzt; am Ende aber ist sie selbst die Betrogene.
Eine Weibsperson aus ihrer Verwandtschaft geht cleverer vor, um einen begüterten Mann für sich zu gewinnen; sie plant ihr Vorhaben quasi als “Feldzug”, mit Finten, Scheinrückzügen und Überraschungsangriffen. Damit hat sie letztlich Erfolg, und der Betroffene erkennt zu spät, welchen Leidensweg er auf sich genommen hat.
Der DFF inszenierte das Stück mit dem Ensemble des Staatstheaters Dresden.

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