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MANKO (1960)

Ein Fernsehspiel von Gerhard Bengsch

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 49/1960, Seite 14; im Bild: Paul Lewitt als Christian Rosenheim.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 49/1960, Seite 14; im Bild: Paul Lewitt als Christian Rosenheim.

Autor: Gerhard Bengsch
Dramaturgie: Hildegard Tetzlaff
Szenenbild: Albrecht Langenbeck
Regie: Johannes Knittel

Personen und ihre Darsteller:

Christian Rosenheim (Paul Lewitt), Anne, seine Frau (Marga Legal), Thea, seine Tochter (Elfi Garden), Richard Kesting (Otto Mellies), Versicherungsinspektor Gehrke (Harry Riebauer), Rechtsanwalt Amberger (Hans-Joachim Büttner), Bernard Amberger, sein Sohn (Thomas Weisgerber), Versicherungsdirektor Reimer (Adolf-Peter Hoffmann), Revisor Holle (Günter Ballier), Bürogehilfe Möller (Peter Friedrich), Postamtsvorsteher Ehlers (Siegfried Fomm), Erwin Runge (Heino Kurz), Mathilde van Dören (Lisa Macheiner), Fahrradhändler Fränkel (Otto-Erich Edenharter), Lina, seine Frau (Edith Volkmann), Hans, sein Sohn (Bodo Edenharter), Paul Willms, Postbeamter (Joe Schorn), Chefredakteur Löwe (Gustav Wehrle).

Sendedaten:

27.11.1960 Erstausstrahlung; 23.01.1962 Wiederholung; 01.02.1962 Wiederholung

Inhalt:

Bereits in seinem Fernsehspiel “Nachtdienst” hatte sich der Autor Gerhard Bengsch einem Thema aus dem westdeutschen Alltag zugewandt. Auch in “Manko” geht es um die Sorgen und Nöte des “kleinen Mannes” in der BRD.
Ein Postangestellter hatte neben seiner regulären Tätigkeit noch eine Versicherungsvertretung übernommen, um mittels dieser Nebeneinkünfte das Studium seiner Tochter finanzieren zu können. So ist er nach Ende seines täglichen Dienstes bei der Post noch Stunden damit befasst, Versicherungsbeiträge von verschiedenen Leuten zu kassieren. Doch der Mann ist nicht mehr der jüngste, so dass es ihm schwer fällt, die Doppelbelastung von Job und Nebenjob durchzustehen. Aber es geht ja um die Ausbildung seiner Tochter! Die Kunden des Mannes schätzen ihn ob seiner korrekten und gewissenhaften Arbeitsweise. So steuert er das Ziel an, ins Beamtenverhältnis überzugehen, womit sich für ihn Erleichterungen ergeben würden. Doch dieser Traum findet ein plötzliches Ende, als man ihm eines Tages ein Manko bei der Abrechnung der Versicherungsbeiträge unterstellt. Der Mann, um den es hier geht, ist Christian Rosenheim (Paul Lewitt), und er ist Jude. Sein zuständiger Versicherungsinspektor Gehrke (Harry Riebauer) macht Rosenheim bittere Vorwürfe wegen des Mankos und geht so weit zu behaupten, dass man Juden eben kein Geld in die Finger geben sollte. Rosenheim war bis dato der Annahme, dass er als Mensch jüdischer Abstammung die gleichen Rechte habe und den gleichen Schutz genieße wie alle anderen Mitbürger, doch in der Realität der westdeutschen gesellschaftlichen Verhältnisse ist das offenbar ganz anders.

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