Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 48/1965, Seite 19; im Bild rechts: Karin Ugowski
Fernsehbearbeitung: Gerhard Rentsch
Dramaturgie: Lothar Höricke/ Wolf Ebermann
Szenenbild: Heinz-Helmut Bruder
Regie: Martin Eckermann
Julika Lakatos (Karin Ugowski), Laci Lakatos (Klaus Bamberg), Direktor Korom (Wilhelm Gröhl), Frau Annus, Telefonistin (Vera Gürnt), Kati Scücz (Liane Düsterhöft), Frau Harmath (Helga Raumer), Frau Toth (Hanna Türcke), Vajda, Buchhalter (Gerd Ehlers), Boros (Fritz Decho), Takacs (Otto-Ernst Tickard), Frau Takacs (Hannelore Wüst), Kavac, stellv. Minister (Gerry Wolff) und andere.
25.11.1965 Erstausstrahlung
Julika (Karin Ugowski), eine zierliche, blonde und junge Frau, hatte sich eigentlich von ihrem ersten Hochzeitstag etwas ganz anderes erhofft, als allein im Schnellzug nach Budapest zu sitzen. Wenigstens ein paar Stunden hätte sie mit ihrem Ehemann (Klaus Bamberg) allein sein wollen - aber leider.
Angefangen hatte der ganze Ärger, als sie früh das Büro betrat. Ihre Kollegen und Freunde waren missmutig gestimmt und wirkten verstört. Ein Gerücht kursierte im Betrieb: man plane die Verlegung dessen in eine andere Stadt. Notwendig wäre das, um unvertretbare ökonomische Verluste, wie sie unter den gegebenen Bedingungen eintreten würden, zu vermeiden. Das würde bedeuten, dass Julika und ihre Kollegen an jedem Arbeitstag sechzig Kilometer zur Arbeit fahren müssten und abends wieder zurück. Dazu waren Julikas Mitstreiter nicht bereit, und alle schauten nun auf sie, weil sie seit kurzem als Parteisekretär im Betrieb fungierte.
Um das Problem zu lösen oder zumindest Alternativen abzustimmen, aus diesem Grund begab sich Julika nun in die ungarische Hauptstadt.
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