Autor: Carlo Goldoni
Dramaturgische Bearbeitung: Henny Fechter
Szenenbild: Siegfried Bach
Regie: Horst Zaeske
Monsieur Filiberto (Erich Gerberding), Mademoiselle Giannina (Regina Jeske), Monsieur Riccardo (Max Bernhardt), Mademoiselle Konstanze (Doris Abesser), Monsieur de la Cotterie (Willi Schrade), Marianna (Renate Geißler), Guascogna (Wolfgang Oldag).
15.07.1970 I. PR. Erstausstrahlung; 20.11.1970 I. PR. WDHL; 23.07.1971 I. PR. WDHL.
Carlo Goldoni (1707-1793), berühmter italienischer Komödiendichter und Librettist, verfasste im Jahre 1755 diese Komödie nach einer wahren Begebenheit. Grundanliegen des Stücks ist die Parteinahme Goldonis für junge Menschen seiner Zeit, die sich ihren Partner fürs Leben selbst aussuchen möchten. Dabei bedient er sich gutmütigen Spotts, mit dem er Zeitgenossen aufs Korn nimmt, die man als eigensinnige, selbstherrliche Väter charakterisieren muss. Besonders Adlige, die nicht mehr in der Lage sind, ihr Leben zu meistern, sondern schmarotzend und voller falscher Ehrbegriffe dahinvegetieren, kritisiert der Autor in seinem Stück.Einer der von diesen Ränkespielen betroffenen jungen Leute ist Monsieur de la Cotterie (Willi Schrade). Er leidet sehr, weil ihn die Abschiedstränen seiner Geliebten so quälen. Doch Besserung steht nicht ins Haus, denn ein reicher holländischer Kaufmann möchte ihn, den mittellosen Liebhaber seiner Tochter, mit der Tochter seines persönlichen Feindes verkuppeln. Aber letztlich ist der arme adlige französische Offizier als Schwiegersohn für beide Väter nicht tragbar, während dessen beide Mädchen den gut aussehenden Mann ob seiner Liebenswürdigkeit begehren.Das Studio Halle des DFF zeichnete für diese TV-Produktion verantwortlich.
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