Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 34/1962, Seite14; im Bild von links nach rechts: Horst Preusker, Katharina Lind, Hortense Raky, Marga Legal, Sonja Hörbing und Heinz-Dieter Knaup
Deutsch von Hans Jaray
Szenenbild: Walter Haake
Kostüme: Johanna Haake
Inszenierung: Fred Mahr
Laura Hammond (Hortense Raky), Charles Hammond (Horst Preusker), Anne (Sonja Hörbing), John (Heinz-Dieter Knaup), Granne (Marga Legal), Tessa (Katharina Lind), Tony (Joachim Bober), Stephen Hodge (Werner Dissel), Barbara Dixon (Irene Korb).
19.08.1962 Erstausstrahlung
Das obige Foto vermittelt auf den ersten Blick einen lieben und sympathischen Eindruck von dieser Familie. Was man sich bei solch scheinbarer Idylle überhaupt nicht vorstellen kann, sind Vasen, die durch das Zimmer fliegen, oder Babys, die laut in andauernd schreien, oder gar Hunde, die auch vor Zigarren nicht halt machen. Doch all das soll vorkommen, so dass einzelne Familienmitglieder dann flugs die Flucht ergreifen. Und wer ist an all dem Chaos schuld? Natürlich Laura Hammond (Hortense Raky), die Mutter! Sie begreift das Verhalten ihres Mannes (Horst Preusker) nicht mehr, sie initiiert Streit in einer gerade geschlossenen Ehe und so weiter und so fort! Das alles hängt natürlich damit zusammen, dass die erfahrene Frau und Mutter eine “geniale” Idee hatte: Sie will als Schriftstellerin arbeiten. Ja, sie behauptet tatsächlich, dass das eine “Arbeit sei - was sollen nur die Verwandten, Bekannten und Nachbarn dazu sagen?
Doch diese Einwendungen gegen ihr Vorhaben lässt Laura nicht gelten. Sie besteht darauf, dass man ihr das kleine Mansardenzimmer im Haus herrichtet, um in Ruhe ihre literarischen Werke zu schreiben. Nachdem sie das der lieben Familie kund getan hat, hat jeder von ihnen dann plötzlich einen gesonderten Einfall, wozu man das besagte Zimmer nutzen könnte, obwohl es bis dato niemanden interessiert hatte …
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