Deutsch von Peter O. Chotjewitz
Redaktion: Karin Freitag
Ausstattung: Volker Walther
Kamera: Wolf Wulf
Fernsehregie: Margot Thyrêt
Inszenierung: Irmgard Lange
Kommissar Sportsmann (Bernhard Baier), Kommissar Bertozzi (Wolfgang Sörgel), Polizeipräsident (Gerd Preusche), Verrückter (Matthias Günther), Journalistin (Elvira Grecki) sowie Gerhard Hähndel, Dietmar Terne.
01.04.1983 II. PR. Erstausstrahlung
Das DDR-Fernsehen präsentierte dieses Stück mit der Inszenierung des Schauspielhauses der Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt.
Italien, Ende der 1960er Jahre - aus dem Fenster eines Polizeipräsidiums stürzt ein Mann in die Tiefe und in den Tod, und dies während eines Verhörs durch Polizeibeamte. Die Behörde verkündet die offizielle Version: der Mann hat Selbstmord begangen! Allerdings stehen diverse Indizien und Zeugenaussagen im Widerspruch zu der angegebenen Todesursache. Also gibt es neue, offizielle Verlautbarungen und auch neue Widersprüche. Was soll hier vor der Öffentlichkeit vertuscht werden?
Nun betritt ein Verrückter (Matthias Günther) die Szene. Er behauptet, Untersuchungsrichter zu sein, wenig später gibt er vor, “Hauptmann” zu sein, dann Bischof. Der “psychisch auffällige” Mann nimmt die Schutzbehauptungen und Lügen der an diesem Fall beteiligten Polizeibeamten auf und entwickelt diese weiter, treibt damit die Beamten in die Enge und nähert sich dem wahren Hintergrund des Falls.
Diese politische Komödie bietet in der Weise eine hintergründige und groteske Parabel auf ein Staatswesen, dass sich seine Gegner mit seinem Agieren selbst herbeiruft.
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