Produktion: Przedsiebiorstwo Realizacji Filmów (PRF) "Zespoly Filmowe", Gruppe "Silesia", 1977
DREHBUCH: JERZY LITOWSKI, PAWEL KOMOROWSKI
REGIE: PAWEL KOMOROWSKI
Kamera: Stefan Pindelski
Ausstattung: Roman Wolyniec
Musik: Piotr Figil
Gabriela Kownacka (Ewa), Mieczyslaw Voit (Piotr), Teresa Szmigielowna (Piotrs Frau), Henryk Bak (Piotrs Kollege), Marek Lewandowski (Ewas Freund), Wirgiliusz Gryn (Offizier), Barbara Walkowna (Richterin), Jerzy Knota (Dieb), Eugeniusz Korczarowski (Leutnant)
11.04.1980 I. PR. Erstausstrahlung; 25.05.1985 I. PR. Wiederholung
Ewa, eine junge Laborantin in einem städtischen Krankenhaus, erhält einen anonymen Erpresserbrief. Man bedroht sie mit Verunstaltung durch eine Rasierklinge, sollte sie sich weigern, eine bestimmte sehr hohe Geldsumme in ihrem Briefkasten zu deponieren. In ihrer Angst wendet sie sich an Piotr,
einem Arzt, mit dem sie ein inzwischen beendetes Liebesverhältnis hatte. Piotr ist viele Jahre älter und verheiratet.
Da an eine Scheidung nicht zu denken war, verließ Ewa Piotr.
Er gibt Ewa das Geld, und sie hinterlegt es im Briefkasten, von wo es zunächst nicht abgeholt wird. Ein zweiter Brief mit einer Rasierklinge trifft ein. Ewas nervlicher Zustand ist sehr angegriffen, so dass sie der Einladung Piotrs nachkommt, für einige Tage mit ihm ans Meer zu fahren. Inzwischen wird das Geld von einem Dieb, der mit den Briefen nichts zu tun hat, gestohlen. Die Briefe kommen weiterhin in unregelmäßigen Abständen und treiben Ewa zum Wahnsinn. Einer ihrer Freunde hat den Verdacht, dass der Arzt etwas damit zu tun haben könnte.
Unter dem Vorwand eines Reparaturauftrages entwendet er Piotrs Schreibmaschine und stellt fest, dass damit die Briefe geschrieben wurden. Piotr geht zu Ewa und gesteht ihr seine Tat, zumal jetzt auch seine Frau
in die Scheidung eingewilligt hat. Doch seine Worte, vor Ewas geschlossener Tür gesprochen, erreichen sie nicht mehr.
In einem Zustand geistig-psychischer Zerrüttung hockt sie in einer Ecke ihrer Wohnung und ist unfähig geworden, ihre Umwelt wahrzunehmen. Piotrs Briefe, mit denen er Ewa wiedergewinnen wollte, wurden zu einem schweren Verbrechen.
Originaltitel: Szarada
Weitere Informationen:
FLÜSTERNDE WÄNDE: DDR-Kinostart: 16.03.1979, Länge: 82 Minuten, deutsche Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern: Regine Albrecht, Manfred Wagner, Jürgen Heinrich u.a. Trotz des interessanten Titels und der Krimihandlung wurde daraus nur ein spannungsloser, langweiliger Dialogfilm, der beim Kinopublikum keine Beachtung fand.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander
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