Foto: „Funk und Fernsehen der DDR“, Nr. 52/1961, Seite 3; im Bild: Anita Hütter und Norbert Thiel
Choreographie: Emmy Köhler-Richter
Regie: Heide Draexler Just
Dornröschen (Anita Hütter), Prinz Goldmund (Norbert Thiel), gute Fee (Gisela Wehle), böse Fee (Ursula Cain), Narr (Wend Rodatz), Reh / blauer Vogel (Brigitte Preuß) sowie weitere Solisten und Mitglieder des Ballettensembles der Städtischen Oper Leipzig.
Es spielt das DEFA-Sinfonie-Orchester, Leitung Werner Feder.
25.12.1961 Erstausstrahlung; 25.12.1964 Wiederholung
In der oben genannten Quelle wurde unter anderem dazu angemerkt:
„Es waren einmal ein König und eine Königin, die sprachen jeden Tag: Ach, wenn wir doch ein Kind hätten! - Und als ihnen endlich ein Mädchen geboren wurde, freuten sie sich so sehr darüber, dass der König beschloss, ein großes Fest auszurufen. Er lud dazu auch zwölf Feen, dass sie dem Kind hold und gewogen seien. Es waren aber dreizehn in seinem Reich …
So erzählt das Märchen, das wir alle kennen. Peter Tschaikowski, der Schöpfer so vieler bedeutender Werke der Opern- und Ballettliteratur, schrieb danach ein Ballett, dem er den Titel ‚Die schlafende Schöne‘ gab. Nach seiner Uraufführung 1890 im damaligen zaristischen Russland wurde es mit großem Erfolg immer wieder überall auf der Welt aufgeführt. Festlichen Anlass zu einer Inszenierung in der Deutschen Demokratischen Republik gab die Eröffnung des neuen Opernhauses in Leipzig. ‚Dornröschen‘ war das erste Ballettwerk, das das noch junge Ensemble in einer Choreographie seiner Ballettmeisterin Emmy Köhler-Richter dem Leipziger Publikum auf der neuen, großen Bühne darbot. In einer für das Fernsehen bearbeiteten Fassung sehen Sie es in unserem Weihnachtsprogramm.“
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