Produktionsfirma: Spielfilmstudio Wrocław, „Kamera“-Filmteam
Szenarium: Kazimierz Brandys nach seiner literarischen Vorlage
Szenenbild: Anatol Radzinowicz
Kostüme: Janina Koźmińska
Kamera: Stefan Matyjaszkiewicz
Musik: Lucjan Kaszycki
Schnitt: Zofia Dwornik
Produktionsleitung: Ludgierd Romanis
Regie: Wojciech J. Has
Felicja (Barbara Krafftówna), Wiktor Rawicz (Zbigniew Cybulski), Tomasz (Artur Młodnicki), Reisender (Wieńczysław Gliński), Journalist (Zdzisław Maklakiewicz), Fotoreporterin (Wiesława Kwaśniewska), Unteroffizier (Wiesław Golas), Schauspileer Peters (Tadeusz Kalinowski), Frau am Flughafen (Alicja Bobrowska), ein Mädchen im Café (Kalina Jędrusik), Lehrerin im Café (Irena Netto), ein Mann im Café (Bogusław Danielewski), Kellnerin (Zofia Jamry), Stewardess (Jadwiga Krawczyk) und andere.
21.05.1965 Erstausstrahlung; 22.05.1965 WDHL (am Vormittag); 14.10.1966 WDHL (im „Testprogramm“ am Nachmittag); 16.11.1975 II. PR. WDHL (am Abend);
ZDF-Erstausstrahlung: 29.06.1970
In der oben genannten Quelle wurde von K.-H. Busch angemerkt:
„Eine elegante junge Frau sitzt im Flugzeug Warschau – Paris. Sie fliegt zum ersten Mal, und man sagt, dass man beim ersten Flug seine Vergangenheit noch einmal durchlebt. Sie ist eine bekannte, sehr bekannte Rundfunksprecherin – jetzt. Aber es gab lange Jahre, in denen das Leben hart mit ihr umging.
Damals, 1939, begann es. Felicja ist noch ein ganz junges Mädchen und steht am Anfang ihrer Theaterlaufbahn. Sie liebt den Schauspieler Wiktor Rawicz, der sich in seinem Ruhm und seiner Beliebtheit bei der Damenwelt sonnt. Doch die Besetzung der Stadt durch die Hitlerwehrmacht bereitet allen Zukunftsträumen ein jähes Ende. Das Theater wird geschlossen, und Felijca arbeitet als Kellnerin in einem Künstlerlokal. Als Rawicz im Zusammenhang mit der Ermordung eines Faschisten in äußerste Gefahr gerät, gelingt es ihr, ihn zu retten. Fünf lange Jahre hält Felicjja den Geliebten in ihrer Wohnung verborgen. Es ist eine Zeit bitterster Not. Felicja aber lebt nur für Wiktor. Ihr ganzes Dasein wird durch den einen Gedanken bestimmt, alles zu opfern, um ihm zu helfen. Sie kapselt ihn vor der Umwelt ab, um jeden Verrat unmöglich zu machen.
Wortlos lässt sie sich bei einer Razzia von Faschisten schänden, denn sie weiß ja Wiktor im Nebenzimmer versteckt. Sie arbeitet sogar im Besatzertheater, um sich und damit ihn vor Nachforschungen zu schützen … Fünf Jahre Darben, Verzicht, Angst und Liebe. Und Wiktor? Er spürt, was Felicja für ihn tut, aber er ist Egoist, er sieht nur sich selbst und seine unterbrochene Karriere. Seine ganze Furcht besteht darin, von den Zuschauern vergessen zu werden. Die Liebe Felicjas bedrückt ihn. Und als sowjetische Panzertruppen die Stadt besetzen, verlässt er sie sofort ...“
Originaltitel: Jac być kochana
DIE KUNST, GELIEBT ZU WERDEN: DDR-Kinostart: 27.09.1963; Länge: 92 Minuten; deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern:
Sabine Krug, Eberhard Mellies, Werner Schulz-Wittan, Werner Ehrlicher, Hans-Joachim Hanisch, Evamaria Bath, Christoph Engel, Hans-Dieter Schlegel und andere.
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