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IRRLICHT UND FEUER (1966)

Ein zweiteiliger Fernsehfilm von Gerhard Bengsch nach dem gleichnamigen Roman von Max von der Grün

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 38/1967, Seite 19; im Bild: Irma Münch und Günther Simon.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 38/1967, Seite 19; im Bild: Irma Münch und Günther Simon.

Drehbuch: Gerhard Bengsch/Horst E. Brandt/Heinz Thiel
Dramaturgie: Ottomar Lang
Szenenbild: Paul Lehmann
Kamera: Horst E. Brandt
Musik: Helmut Nier
Produktionsleitung: Heinz Kuschke
Regie: Heinz Thiel/Horst E. Brandt

Personen und ihre Darsteller:

Jürgen Fohrmann (Günther Simon), Inge Fohrmann (Irma Münch), Irene (Lissy Tempelhof), Polier Polenz (Gerd Ehlers), Veronika Borowski (Helga Göring), Karl Borowski (Walter Lendrich), Rosi Borowski, beider Tochter (Madeleine Lierck), Lehnertz (Johannes Wieke), Christoph (Joe Schorn), Wilhelm (Fred Ludwig), Eugen (Willi Schrade), Franz (Otmar Richter), Mutter von Inge (Elfriede Florin), Betriebsratsvorsitzender (Heinz Hellmich), Direktor Kaiser (Gerd Michael Hennberg), Betriebsrat Dallmann (Werner Wieland), Frau Becker (Marianne Wünscher), Jupp (Fred Delmare), Jenutschek (Heinz Suhr), Emil (Egon Knitter), Egon (Klaus Piontek), BB (Karin Buchali), Erika (Sabine Thalbach), Amigo (Ilja Weltschew), Dr. Fechner (Heinz Schröder), Otto (Albert Zahn), Willi (Fritz Schlegel), Ortwin (Ingolf Gorges), Rudi (Willi Neuenhahn), Baumann (Kurt Müller-Reitzner), Direktor Krämer (Werner Röwekamp), Stift (H. Schwalbe), Kantinenwirt (Kurt Schmengler), Betriebsführer (Horst Friedrich), Kepfert (Günther Polensen), Kumpel an der Wand (Wolfgang Thal), Vorzimmerdame (Traute Sense), Polizist (Günter Drescher), Arzt (Hans Flössel), Bürolehrling (Egon Schlarmann), Pfarrer (Heinz Hupfer), Kumpel (Otto Heidemann), Büroangestellte (Karla Kersten), Kind (Michael Schomburg), Reporter (Heinz-Florian Oertel), Sängerin (Nancy Bello), Sänger (Perry Friedman).

Sendedaten:

Teil 1: 21.08.1966 Erstausstrahlung; 22.08.1966 WDHL; 11.10.1966 WDHL; 12.10.1966 WDHL; 24.11.1969 II. PR. WDHL; 24.05.1971 II. PR. WDHL; 11.09.1972 I. PR. WDHL; 17.07.1981 I. PR. WDHL.
Teil 2: 23.08.1966 Erstausstrahlung; 24.08.1966 WDHL; 13.10.1966 WDHL; 14.10.1966 WDHL; 25.11.1969 II. PR. WDHL; 25.05.1971 II. PR. WDHL; 13.09.1972 I. PR. WDHL; 18.07.1981 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Max von der Grün (1926-2005), ein westdeutscher Schriftsteller, hatte über ein Jahrzehnt als Bergmann gearbeitet. Auf Grundlage der Kenntnisse aus diesem Milieu schrieb er den Roman “Irrlicht und Feuer”, entdeckte quasi die Arbeitswelt für die westdeutsche Gegenwartsliteratur. Eingebunden in dieses Werk waren die Kohlenkrise an der Ruhr, die damit verbundenen Unsicherheiten für bundesdeutsche Bergleute mit Blick auf die Zukunft, aber auch die Jagd nach “äußerem Glück”, das weit verbreitete Wohlstandsdenken.
Speziell Letzteres ist es was, das die Ehe von Inge und Jürgen Fohrmann (Irma Münch/Günther Simon) auf harte Proben stellt. Der Zweiteiler schildert Höhen und Tiefen dieser Ehe, die abenteuerliche Begegnung von Jürgen mit einer Fremden am Bahndamm und seine immer bewusster werdende Abneigung gegen dieses nahezu sorglose Wohlstandsdenken und das Streben nach einer guten Position im Land des Wirtschaftswunders. Weitere Geschehnisse fließen in die Geschichte ein: so sein Widerstand und Scheitern im Kampf gegen eine gigantische Fördermaschine, seine aufreibenden und vergeblichen Versuche, eine “saubere” Arbeit zu finden, die ihm innere Zufriedenheit gewährt und eine Abkehr von den Folgen der Kohlekrise sichert.
In all diesen Situationen zeigt sich Fuhrmann manchmal gescheit, dann wieder naiv, verfällt auch zügellos in Wut und Hass mit Blick auf die Widersprüche im Leben, die auf ihn einstürmen, um zu anderer Zeit auch wieder friedfertig und voller Illusionen zu sein. Er ist ein Jäger nach dem Irrlicht von Träumen, die sich in dieser Gesellschaft nicht erfüllen können, wobei er in sich das Feuer des Protestes spürt. Fohrmann macht in seinem Leben Fehler, und er vollbringt auch Gutes, er ist eben ein Mensch, ein Suchender nach der Wahrheit, eine Fragen Stellender in Bezug auf den Sinn des Lebens und die Gestaltung der Zukunft.

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