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ARZT WIDER WILLEN (1971)

Fernsehaufführung einer Komödie von Jean Baptiste Moliére

Deutsch von Benno Besson und Heiner Müller
Ausstattung: Harald Metzkes
Musik: Wolfgang Pietsch
Bildregie: Margot Thyrêt
Regie: Benno Besson

Personen und ihre Darsteller:

Rolf Ludwig, Carmen-Maja Antoni, Klaus Mertens, Angelica Domröse, Armin Mueller-Stahl, Hans-Joachim Hanisch, Egon Geißler, Ursula Karusseit, Erich Brauer, Dieter Montag, Harry Hindemith.

Sendedaten:

01.05.1971 II. PR. Erstausstrahlung; 11.08.1971 I. PR. Wiederholung

Inhalt:

Dieses Stück von Molière (1622-1673) wurde an der Volksbühne in Berlin von Benno Besson 1970 neu inszeniert und erlebte in dieser Form am 30.12.1970 seine Premiere. Der Deutsche Fernsehfunk präsentierte diese Aufführung am 1. Mai 1971 seinen Zuschauern an den Bildschirmen.
Sganarelle, hier dargestellt von Rolf Ludwig, ist eine Figur, die in vielen Komödien Moliéres in unterschiedlicher Gestalt in Szene tritt. In “Arzt wider Willen” ist er ein eingefleischter Trunkenbold und Grobian dazu. Eines Tages verabreicht er seiner Frau Martine zum wiederholten Mal eine Tracht Prügel, worauf diese auf Rache sinnt. Ihr Plan: sie kontaktiert die Diener des reichen und gutgläubigen Adligen namens Géronte, da sie auf der Suche nach einem Arzt sind, der die Tochter ihres Herrn, Lucinde, von einer plötzlich eingetretenen Stummheit heilen soll. Martine gibt gegenüber den Dienern vor, dass ihr Mann Sganarelle ein erfolgreicher Doktor sei, der schon so manches Wunder der Heilkunst vollbracht habe, nur würde er seine Fähigkeiten gern verleugnen.
Darauf hin verbringen die Diener Sganarelle in das Anwesen der Gérontes, und der Arzt wider Willen muss wohl oder übel das Spiel mitspielen. Dazu bedient er sich einer ganzen Folge absurder und sinnloser Behandlungsversuche an der Tochter. Doch Sganarelle findet mit der Zeit sogar Gefallen an seiner Rolle, und es gelingt ihm, die Personen in seinem Umfeld mit seinem aufgeblasenem Getue und seinen hohlen Phrasen für sich einzunehmen.
So offenbart Lèandre dem Sganarelle, dass er Lucinde von Herzen liebe, nur sei diese einem anderen, reichen Mann schon versprochen, weshalb sie die Sprachlosigkeit nur vorgetäuscht habe und auch nicht erkrankt sei. Sganarelle fühlt sich den beiden Liebenden zugetan und verhilft ihnen zur Flucht. Das wiederum erzürnt Géronte über alle Maßen, und er fordert, dass man Sganarelle erhängen solle. Zum Glück eröffnet in dieser bedrohlichen Situation Sganarelles Frau, wer ihr Mann wirklich sei, und als Lèandre und Lucinde zu Géronte zurückkehren, zudem noch mit Léandres üppiger Erbschaft, stimmt der Vater deren Heirat zu, und Sganarelles Leben ist nicht mehr dem Galgen geweiht.

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