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GEWISSEN IN AUFRUHR: 1. ENTSCHEIDUNG AN DER WOLGA (1961)

Ein fünfteiliger Fernsehroman von Hans Oliva frei nach dem gleichnamigen autobiographischen Bericht von Rudolf Petershagen

Drehbuch: Hans Oliva/Günter Reisch
Dramaturgie: Wenzel Renner/Hanna Voigt
Bauten: Joachim Otto
Kostüme: Günter Schmidt
Kamera: Horst E. Brandt
Musik: Günter Klück
Regie: Günter Reisch

Personen und ihre Darsteller:

Oberst Ebershagen (Erwin Geschonneck), sein Frau (Inge Keller), Oberfeldwebel Hans Stiller (Harry Hindemith), General Neurichter (Kurt Wenkhaus), Admiral Parnitz (Hans Flössel), Admiral Senkebeil (Arthur Jopp), General Block (Horst Koch), General Wutrich (Otto Roland), Frau Stiller (Ruth Kommerell), vier Soldaten (Günter Naumann/Franz Bonnet/Günther Haack/Hans-Peter Reinecke), Kreißler (Heinz Schröder), Schwester Mascha (Natalia Kataschowa), Feldgeistlicher (Werner Dissel), General Köhler (Herbert Körbs), Major Laube (Erich Fritze), sowjetischer Oberleutnant (Joachim Konrad), Wassili Korbatow (Jochen Thomas), Oberleutnant Wernicke (Rolf Ripperger), Major Brinkentin (Erich Gerberding), Leutnant im Lazarett (Rüdiger Volkmar), Arzt im Lazarett (Hans-Ulrich Lauffer), Major im Lazarett (Florent Antony), SS-Sturmführer (Heinz Kögel), SS-Obersturmführer (Ralf Bregazzi), General Jäger (Kurt Hansen), Frau Jäger (Maria Rouvel), Hauptmann Bielefeld (Dietrich Kerky), Frau Bumke (Charlotte Stähnisch), Frau Bäumler (Gaby Jäh), Frau von Pritznach (Irene Korb), Offizier im Flugzeug (Norbert Christian), Hausmädchen bei Pritznach (Barbara Dittus), Fahrer (Raimund Schelcher) und andere.

Sendedaten:

05.09.1961 Erstausstrahlung; 07.09.1961 WDHL; 21.10.1961 WDHL; 17.01.1963 WDHL; 02.02.1970 II. PR. WDHL; 29.04.1975 II. PR. WDHL; 11.04.1980 II. PR. WDHL.

Inhalt:

Am 8. Mai 1945 ist der Zweite Weltkrieg offiziell beendet, Hitlerdeutschland ist besiegt und liegt in Schutt und Asche. In einem Eisenbahnwaggon sitzt Oberst Ebershagen (Erwin Geschonneck), Offizier der deutschen Armee und zuletzt Kommandant der Stadt Greifswald. Der Zug befördert ihn und andere Generäle und hohe Offiziere der faschistischen Truppen in Richtung Sibirien, wo sie in Kriegsgefangenenlagern interniert werden sollen. Ebershagen nutzt die Gelegenheit, die anderen Befehlshaber über seine Gründe zu informieren, warum er in den letzten Kriegstagen die ihm anvertraute Stadt Greifswald den Sowjets kampflos übergeben hatte. Den entscheidenden Ausgangspunkt sieht er in Geschehnissen aus dem Jahre 1942. Im September diesen Jahre steht Ebershagen mit seinem Regiment, dem 2000 Soldaten und Offiziere angehören und das Bestandteil der 6. Faschistischen Armee ist, kurz vor Stalingrad. In Deutschland wird die Zivilbevölkerung mit Propagandamaßnahmen auf den bevorstehenden Fall von Stalingrad eingestimmt, und es bleibt Ritterkreuzträger Ebershagen vorbehalten, nach 18 Monaten Fronteinsatz nach Berlin zu fliegen und in diesem Sinne eine Rede zu halten. Zurückgekehrt an die Front muss er miterleben, dass die faschistische Armee diese Ziel nicht erreichen kann, weil die sowjetischen Truppen sehr starken Widerstand leisten. Und es gelingt der Sowjetarmee sogar, mit einer massiven Gegenoffensive die deutschen Truppen im Kessel von Stalingrad einzuschließen. Ebershagen kommen in diesen Tagen erste Zweifel am Sieg in diesen Völkerschlachten, und es scheint für ihn festzustehen, dass Sieg oder Niederlage wohl hier im Osten entschieden werden. Zunächst aber ist er noch der Ansicht: “Aus diesem Kessel haut man sich raus, ehe es zu spät ist!” Doch aus Berlin gibt es keine diesbezüglichen Anweisungen, und Feldmarschall Paulus erteilt unter diesen Bedingungen keine eigenen Befehle. So stehen die deutschen Truppen bei eisiger Kälte mit Temperaturen von unter minus dreißig Grad in freier Steppe und auf gefrorenem Boden. Soldaten und Offiziere sind hungrig und übermüdet und dem erfrieren nah. Die deutschen Generale aber geben nicht nach und fordern bedingungsloses Durchhalten. Ebershagen gibt zu bedenken, dass die Befehlshaber gegenüber den Soldaten menschliche Verpflichtungen haben, doch seine Worte stoßen auf taube Ohren. Der Oberst selbst wird bei einem intensiven Gefecht schwer verletzt und muss in ein Feldlazarett nach Stalino ausgeflogen werden. Von seinem Regiment überleben nur 82 Mann, und diese müssen sich nun in sowjetische Kriegsgefangenschaft begeben.

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