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FRAU AM PRANGER, DIE (1962)

Ein Fernsehspiel von Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann nach der gleichnamigen Erzälung von Brigitte Reimann

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 4/1962, Seite 15; im Bild: Karla Runkehl.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 4/1962, Seite 15; im Bild: Karla Runkehl.

Dramaturgie: Manfred Dorschan
Szenenbild: Heinz-Helmut Bruder
Musik: Günther Hauk
Inszenierung: Werner Schulz-Wittan
Bildregie: Helga Gass

Personen und ihre Darsteller:

Heinrich Marten (Helmut Müller-Lankow), Katrin, seine Frau (Karla Runkehl), Frieda, seine Schwester (Hanna Rieger), Alexej, sowjetischer Kriegsgefangener (Hilmar Thate), Lange, Ortsgruppenleiter (Hans-Dieter Schlegel), Anders, Wirt (Fritz Schlegel), Grete, seine Tochter (Anne Dessau), Trude, Gemeindeschwester (Dorothea Volk).

Sendedaten:

21.01.1962 Erstausstrahlung

Inhalt:

Das Leben der Katrin Marten (Karla Runkehl) verläuft wie das Leben anderer Bäuerinnen auch, auch wie das der vorangegangenen Generation. Es ist hart und entbehrungsreich. Und doch wäre es - so seltsam das vorab klingen mag - für sie noch schlechter gekommen, wenn ihr Mann nicht zur Hitlerarmee einberufen worden wäre, er hat die “ehrenhafte” Aufgabe, mit seinen Kameraden dafür zu sorgen, dass ukrainische Kornfelder in das Deutsche Reich eingegliedert werden. Wäre Heinrich Marten (Helmut Müller-Lankow) nicht in den Krieg abkommandiert worden, dann hätte Katrin Tag für Tag dessen vitales Wesen fürchten müssen, bedingungslos muss sie sich seinen Anordnungen fügen und seine Art von “Liebe” ertragen.
Nun, da der Bauer nicht mehr auf seinem Hof arbeitet, müssen Heinrichs Schwester Frieda (Hanna Rieger) und die geschwächte Katrin den Acker bearbeiten. Eines Tages wird zu ihrer Unterstützung der russische Kriegsgefangene Alexej (Hilmar Thate) auf den Hof der Martens verbracht. Zunächst ist es nur Mitleid, was Katrin für den frierenden und vom Nazi-Gefangenenlager gezeichneten Alexej empfindet, verbunden mit einem schemenhaften Schuldgefühl. Doch dann entdeckt sie sogar Gemeinsamkeiten zwischen ihnen, denn beide werden von Frieda unbarmherzig zur Arbeit angetrieben. Katrin empfindet auch Alexejs Achtung vor ihr als Frau und vor ihrer menschlichen Würde als sehr angenehm - etwas, wozu ihr Mann nie fähig war. Katrin entdeckt aber dann mit Erschrecken ihre tiefe Zuneigung zu Alexej, einem Menschen, der nach der faschistischen Denkweise ein “Unmensch” und gefürchteter Feind sein müsste und dessen Kameraden auf ihren Mann schießen werden.
Auch an Alexej ist die tägliche Begegnung mit Katrin nicht spurlos vorübergegangen, auch er hegt starke Gefühle für sie, möchte aber nicht schuldig sein an den verheerenden Konsequenzen, wenn ihre Liebe für andere offenbar werden sollte. Doch dann vollzieht sich ein Ereignis, das Katrins Entscheidung herausfordert und Alexej aus seiner Zurückhaltung herausreißt.

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