Fernsehbearbeitung: Wolfgang Ebeling
Szenenbild: Eberhard Schrake
Kostüme: Tamara Schramm
Musik: Rainer Kunad
Inszenierung: Erich Geiger
Sir Charles Marlow (Wilhelm Burmeier), Marlow (Dietrich Körner), Hastings (Harry Erlich), Hardcastle (Hans Kiessler), Frau Hardcastle (Charlotte Friedrich), Käthchen (Christel Wodetzky), Konstanze (Annemarie Müller), Tony Lumpkin (Klaus Piontek), Diggory (Willy Gade), Jeremias (Fritz Bogdon), Kammermädchen (Gerlinde Schulz) und andere.
17.04.1962 Erstausstrahlung
Der Deutsche Fernsehfunk präsentierte dieses Stück in einer Inszenierung mit dem Ensemble des Staatstheaters Dresden. Der englische Schriftsteller Oliver Goldsmith (1728-1774) veröffentlichte es im Jahre 1773 unter dem Originaltitel “She stoops to Conquer, or The Mistake of a Night (Sie erniedrigt sich, um zu erobern oder Die Irrtümer der Nacht)” als eine mit einem Schuss Frivolität gewürzte Komödie. Es ist ein heiteres Spiel um List und Verstellung und natürlich um die Liebe.
So machen die Zuschauer Bekanntschaft mit dem jungen Marlow (Dietrich Körner), der sich gegenüber Kellnerinnen und Dienstmädchen sehr ungezwungen benimmt, jedoch gegenüber anderen Frauen sehr zurückhaltend ist. Und Mr. Hardcastle (Hans Kiessler) zeigt sich als polternder Hausvater, der seine Tochter namens Käthchen (Christel Wodetzky) mit einem Mann verheiraten möchte, der ihr ein “sicheres” Leben bieten kann. Mrs. Hardcastle (Charlotte Friedrich) dagegen bewegen andere Dinge, denn sie möchte das Vermögen ihres Sohnes aus erster Ehe und ihrer Nichte Konstanze (Annemarie Müller) zusammenhalten, was durch einer Heirat der Genannten am ehesten zu realisieren wäre. Aber Tony (Klaus Piontek), der eigentliche Urheber der Irrtümer dieser Nacht, hat ganz andere Interessen und möchte neue Wege beschreiten. Dabei übertreibt er es beinahe mit seiner Bosheit gegenüber den Brautwerbern, die sich um seine Stiefschwester bemühen: er führt sie in die Irre und verursacht bei allen Beteiligten in dieser Nacht große Verwirrungen. Aber im Falle einer Komödie wie dieser löst sich noch alles in Wohlgefallen auf - hoffentlich auch zur Freude des ehrenwerten Publikums.
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