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RALI - ABENTEUER IM OSMANISCHEN REICH (1978)

Ein Abenteuerfilm in Koproduktion Bulgarien / UdSSR

PRODUKTION: Filmstudio Sofia / Usbekfilm, Taschkent, 1978
DREHBUCH: STEFAN DITSCHEW - IWAILOW DITSCHEW
REGIE: WILI ZANKOW
KAMERA: Krassimir Kostow
SCHNITT: Iliana Mikowa
AUSSTATTUNG: Irina Maritschkowa - Luzia Andonowa - Maja Jupiter
MASKEN: Stanimira Neschewa
MUSIK: Kiril Donschew

Personen und ihre Darsteller:

Iwo Christow (Rali) - Schukur Burchanow (Abu Talib) - Naum Schopow (Bei) - Michail Mutafow (Lukam) - Dshoko Rossitsch (Nestor) - Georgi Tscherkelow (Pascha) - Nikola Todew (Ralis Onkel) - Dilaram Kambarowa (Lilja) - u.a.

Sendedaten:

30.01.1981 I. PR. Erstausstrahlung; Wiederholungen: 13.10.1982 I. PR. (am Nachmittag); 09.04.1985 I. PR. (am Vormittag); 03.02.1988 I. PR. (am Nachmittag).

Inhalt:

Ohnmächtig muss Rali mit ansehen, wie sein älterer Bruder Lukam von den Soldaten des Sultans verschleppt wird. Man schreibt das Jahr 1876; der Aufstand der Bulgaren gegen das türkische Joch ist niedergeschlagen worden. Was kann ein Fünfzehnjähriger da schon tun, um dem in Ketten geschlagenen Bruder zu helfen? Doch Rali fasst einen kühnen Entschluss. Er wird dem Leidenszug der Gefangenen ins Innere des Osmanischen Reiches folgen. Vielleicht wird es ihm irgendwo und irgendwann einmal gelingen, den Bruder zu befreien. Er begibt sich auf einen langen und gefährlichen Weg. Er braucht Mut und List bei den vielen Abenteuern, die er zu bestehen hat. Rali wird in Istanbul auf dem Sklavenmarkt feilgeboten und verkauft. Er wird von seinem eigenen Onkel, dem der Freiheitskampf seines Volkes gleichgültig ist und der nur an sein Geld denkt, an die Polizei verraten.
Nach einem Überfall auf seine neue Dienstherrin, eine reiche Seidenhändlerin, gerät er in die Gewalt einer Räuberbande. Und doch gelangt Rali schließlich in die ferne Festungsstadt Djarbekir, in der sein Bruder und dessen Kampfgefährten unter strenger Bewachung gefangen gehalten werden. Schwer ist es, da jemandem zur Flucht zu verhelfen, und als es dennoch gelingt, bleibt nur eine Fluchtrichtung offen - tief in die Wüste Mesopotamiens hinein, ausgesetzt der glühenden Hitze und den Sandstürmen, bedroht vom Wassermangel.
Vielen und sehr verschiedenen Menschen begegnet Rali auf diesem weiten Weg vom Balkan bis zum Euphrat. Immer wieder trifft er auf den grausamen Tscherkessenoffizier Insbaschi, der kein Mitleid und Erbarmen mit Gegnern der türkischen Macht kennt. In dem alten und ganz der Weisheit des Islam ergebenen Türken Abu Talib findet Rali einen väterlich-gütigen Freund und muss sich doch vor ihm verstellen, kann ihm nicht sein Geheimnis und seine Absicht offenbaren. Er begegnet dem Mädchen Lelia, und Lelia findet in Lukams Mitgefangenen Nestor ihren Vater wieder. Und den Flüchtlingen in der Wüste wird der syrische Rebell El-Shanin zum wegekundigen Begleiter und treuen Kampfgenossen. Denn in Ralis Geschichte geht es nicht nur um abwechslungsreiche Abenteuer vor dem exotischen Hintergrund des orientalischen Lebens im vorigen Jahrhundert. Es geht immer wieder auch um das Verhalten von Menschen, die durch außergewöhnliche Situationen auf die Probe gestellt werden und sich Entscheidungen nicht entziehen.
Was ist das Ziel von Ralis, Lukams, Nestors und Lelias Flucht? Der Weg zurück in die Heimat, um wieder den Kampf für die Freiheit aufzunehmen.

Sonstiges:

Originaltitel: Rali
Weitere Informationen:
ALI - ABENTEUER IM OSMANISCHEN REICH: DDR-Kinostart: 16.11.1979 - Länge: 105 Minuten - deutschsprachige Fassung: DEFA-Studio für Synchronisation mit den Sprechern:
Kay Gläßel - Walter Jäckel - Horst Kempe - Bert Brunn - Horst Lampe - Ingrid Hille - Günter Grabbert - Lutz Günther - u.a.
Spannende Abenteuergeschichte vor exotischer Kulisse. Im DDR-Kino jedoch nicht erfolgreich.
Quelle der Informationen und des Fotos in diesem Dokumentationsblatt: Archiv Torsten Zander

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